Freitag, 29. Februar 2008 

 
Die 10 Gebote der BRD 

1.- Das erste Gebot: Du darfst sagen und schreiben, was Du denkst; im freiheitlichsten Staat, den wir je hatten, wird niemand wegen seiner Überzeugungen benachteiligt und verfolgt. 

2.- Gedenke des HOLOCAUST und verfluche Deine Vorfahren, auf dass Du nicht sieben Jahre hinter spanischen Gardinen verbringst.

3.- Zahle mit Freuden Deine Steuern, auf dass Israel jedes Jahr ein neues U-Boot bekommt und Obama die Afghanen noch mehr beglückt.

4.- Fühle dich multikulturell bereichert und freue Dich, wenn Ausländer durch die Straßen stolzieren, als wenn ihnen schon das ganze Land gehörte. 

5.- Sprich nie von ausländischen Jugendbanden, die Deine Kinder drangsalieren, Deine Frau belästigen und Polizisten zusammenschlagen; es sind nur arme benachteiligte Jugendliche mit Migrationshintergrund.

6.- Sieh’ wöchentlich Friedman und Will, auf dass Du im Tiefsten ergründest, was die Welt zusammenhält. Schätze die Freiheit im Fernsehen und Internet, denn sie vermittelt Deinen Kindern die höchsten Kulturgüter.

7.- Verehre die Merkels, Westerwelles und Wowereits, denn sie verzehren sich im Dienste ihres Volkes.

8.- Lobe die ALDIs, Ackermanns und Schleckers, denn sie sind die Wohltäter der Menschheit. 

9.- Bewundere die Globalisierer, denn ihnen verdanken wir schon jetzt den Wohlstand der Hartz-IV-Empfänger und später den Reichtum breitester Schichten.

10.- Das letzte Gebot: Klage nie, denn Du allein bist schuld an allen Übeln dieser Welt. 

Quelle: Internet  

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Freitag, 29. Februar 2008 

 
Die Freiheit teuer erkauft - um den Preis der Ehre 

Berlin - Michael Regener, der Sänger der Band Landser, wurde am 29.02.2008 aus der Haftanstalt Tegel entlassen. Anders als seine früheren Bandkollegen kooperierte er nicht mit der Justiz, sondern stand zu seiner Gesinnung. Seinen Ex-Mitstreitern warf er vor: "Die Freiheit teuer erkauft - um den Preis der Ehre". 
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Quelle: Internet
 

 

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Donnerstag, 28. Februar 2008 

 

Verfassungsgericht erlaubt Online-Durchsuchungen
 

Aus der Entscheidung des BVG vom 27. Februar (Foto Verfassungsrichter):

"Die heimliche Infiltration eines informationstechnischen Systems, mittels derer die Nutzung des Systems überwacht und seine Speichermedien ausgelesen werden können, ist verfassungsrechtlich ... zulässig, wenn tatsächliche Anhaltspunkte einer konkreten Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut bestehen. Überragend wichtig sind Leib, Leben und Freiheit der Person oder solche Güter der Allgemeinheit, deren Bedrohung die Grundlagen oder den Bestand des Staates oder die Grundlagen der Existenz der Menschen berührt. Die Maßnahme kann ... schon dann gerechtfertigt sein, wenn sich noch nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, dass die Gefahr in näherer Zukunft eintritt, sofern bestimmte Tatsachen auf eine im Einzelfall drohende Gefahr für ein überragend wichtiges Rechtsgut hinweisen.

... auch muss gewährleistet bleiben, dass Annahmen und Schlussfolgerungen einen konkret umrissenen Ausgangspunkt im Tatsächlichen besitzen. ... [es] müssen bestimmte Tatsachen festgestellt sein, die eine Gefahrenprognose tragen. ... Die Tatsachen müssen zum einen den Schluss auf ein wenigstens seiner Art nach konkretisiertes und zeitlich absehbares Geschehnis zulassen, zum anderen darauf, dass bestimmte Personen beteiligt sein werden, über deren Identität zumindest soviel bekannt ist, dass die Überwachungsmaßnahmegezielt gegen sie eingesetzt und weitgehend auf sie beschränkt werden kann.

... Die gesetzliche Regelung hat darauf hinzuwirken, dass die Erhebung kernbereichsrelevanter Daten soweit wie informationstechnisch und ermittlungstechnisch möglich unterbleibt. ... Der Gesetzgeber hat ... sicherzustellen, dass dann, wenn Daten mit Bezug zum Kernbereich privater Lebensgestaltung erhoben worden sind, die Intensität der Kernbereichsverletzung und ihre Auswirkungen ... so gering wie möglich bleiben."

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Quelle: Internet
 

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Mittwoch, 27. Februar 2008 

 

US internment camps 

In 1838, prison camps were set up for the Cherokees before relocating them to emigration depots. The three main ones were located at Ross's Landing (Chattanooga, Tennessee), Fort Payne, Alabama, and Fort Cass (Charleston, Tennessee). Fort Cass was the largest, with over 4,800 Cherokee prisoners, part of whom were raped and/or murdered by US soldiers. Many more died due to disease, which spread rapidly because of the close quarters and bad sanitary conditions. Throughout the remainder of the Indian Wars, various populations of Native Americans were rounded up, trekked across country and put into detention, some for as long as 27 years. In 1901, during the Philippine-American War, General J. Franklin Bell began a concentration camp policy in Batangas - everything outside the "dead lines" was systematically destroyed: humans, crops, domestic animals, houses, and boats. 

Following President Roosevelt's Order 9066 of February 19, 1942, all Japanese and Americans of Japanese ancestry were removed to guarded internment camps in Arkansas, Oregon, Washington, Wyoming, Colorado and Arizona. German and Italian citizens, permanent residents, and American citizens of those respective ancestries were also relocated or interned in more than 50 internment sites throughout the United States and Hawaii.
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Mittwoch, 27. Februar 2008 

 


"Die Welt ist nicht wieder gut zu machen"


meint Yehuda Bauer (links), ehemaliger Leiter und heute wissenschaftlicher Berater der seit 1993 bestehenden Internationalen Schule für Holocaust-Studien in der Jerusalemer Yad Vashem Anlage. Er ist der Auffassung, dass der Holocaust eine universelle Bedeutung hat, die auch universell gelehrt werden sollte. Yad Vashem will dabei in der EU und Osteuropa pädagogisch helfen. Die Internationale Schule sieht ihre Rolle als „think tank“ und entwickelt Unterrichtsmaterialien für den Einsatz im Klassenraum in verschiedenen Sprachen und im speziellen Zuschnitt für die jeweiligen Länder. Im Zentrum steht dabei die altersgerechte Vermittlung dieses komplexen Stoffes an die jüngeren Generationen. Der Holocaust-Unterricht sollte bereits im Vorschulalter erfolgen, etwa ab fünf Jahren. 

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (rechts) sprach sich dafür aus, Kinder und Jugendliche in Deutschland vermehrt über die Lage im Nahen Osten zu informieren. NRW schicke deshalb bereits seit Jahren Lehrer zur Fortbildung in die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Rüttgers empfiehlt auch eine privilegierte Partnerschaft zwischen Israel und der EU. Bereits seit Februar 2007 intensivieren Yad Vashem und Mecklenburg-Vorpommern die gemeinsame Fortbildung für Pädagogen und Multiplikatoren. Die ersten 23 Pädagogen aus diesem Bundesland reisten nach einem Vorbereitungskurs bereits im Juli 2007 nach Israel. 

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Dienstag, 26. Februar 2008 

 


Palestinians entitled to obtain reparations from Germany 


Khalid Amayreh, an American-educated journalist who lives in the occupied Palestinian town of Dura with his wife and family, argues that the Palestinians are justified in seeking adequate and just reparations from Germany for the enormous calamities Nazi Germany had inflicted on them. According to Ameyreh, Germany, an economic and political giant, but a moral dwarf, not only kept silent in the face of Israeli crimes. Germany gave Israel the technical wherewithal to murder Palestinian children. Germany also gave Israel, free of charge, state-of-the art submarines capable of carrying nuclear warheads.

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Montag, 25. Februar 2008 

 

Fest der Vielfalt

Die Plattform "Augsburger Bündnis - Nationale Opposition" hatte für den letzten Samstag einen Gedenkmarsch zu Ehren der zahlreichen Opfer der Bombennacht vom 25. Februar 1944 angemeldet. Die Stadtverwaltung verbot diese Demonstration mit der Begründung, es sei kein Platz vorhanden, weil ein vom SPD-Bundestags- Abgeordneten Heinz Paula [links] angeführtes "Bündnis für Menschenwürde" aus 11 Organisationen - von Parteien über den Fußballklub FCA bis zu den Kirchen - unter dem Motto "Vielfalt in der Friedensstadt" für 22 zentrale Orte in Augsburg Gegendemos, Feste und Infostände mit zehntausend Besuchern und einem Sternmarsch zum Rathausplatz angemeldet hätte. Tatsächlich traten nur einige hundert Teilnehmer in Erscheinung. Die evangelische Stadtdekanin Susanne Kasch [rechts] beklagte sich, der Rathausplatz hätte voll sein müssen, denn in Kirchen und Schulen sei zur Teilnahme aufgerufen worden. Für das mangelnde Interesse hat auch Paula keine Antwort.

Am Abend des 25. Februars soll der Gedenkmarsch über den Rathausplatz nachgeholt werden. Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte in einer Eilentscheidung das Verbot, das die Stadt auch für diesen Tag ausgesprochen hatte, gekippt. 

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Sonntag, 24. Februar 2008 

 

Elie Wiesel's 'Night' a fraud ?

When in trouble, head for Auschwitz, preferably in the company of Elie Wiesel (above left). It's a foolproof character reference today. One can easily see why Oprah Winfrey (worth over $2.7 billion ), above right, (American host of The Oprah Winfrey Show, the highest-rated talk show in television history) and her advisers saw an Auschwitz excursion in the company of Wiesel as a sure-fire antidote to salve the wounds sustained by Oprah's Book Club when it turned out that James Frey (below left) had faked significant slabs of his own supposedly autobiographical saga of moral regeneration "A Million Little Pieces".

Published in 2003, Frey's book swiftly became a cult classic. Oprah Winfrey picked it for her Book Club in September 2005, and it rocketed to the top of the bestseller lists. On January 7, 2006, documents where published showing that Frey had fabricated many facts about himself. There were later charges of plagiarism. Oprah said that what mattered was not whether Frey's book was true, but its value as a therapeutic tool.

But hardly had Frey been cast down from the eminence of Amazon.com's top bestseller before he was replaced at number one by the new pick of Oprah's Book Club, Elie Wiesel's "Night". Simultaneous with the "Night" selection came news that Oprah Winfrey and Elie Wiesel would shortly be visiting Auschwitz together, from which vantage point Oprah, with the lugubrious Wiesel at her side, could emphasize for her ABC-TV audience that there is truth and there is fiction, that Auschwitz is historical truth at its bleakest and most terrifying, that "Night" is a truthful account and that Wiesel is the human embodiment of truthful witness. 

The trouble here is that in its central, most crucial scene, "Night" isn't historically true, and other important episodes are almost certainly fiction. The book that became "Night" was originally a much longer account, published in Yiddish in 1956, under the title "Un di Velt Hot Geshvign" (And the World Remained Silent). By 1958 Wiesel had translated his book from Yiddish into French, publishing it in that year under the title "La Nuit". In 1960 came the English translation "Night". The 2006 edition of "Night" is translated from the 1958 French version by Wiesel's wife, Marion, and in the introduction Wiesel says he has "been able to correct and revise a number of important details". The new edition within hours had reached number 3 on Amazon's bestseller list. 

In an "Jewish Forward" article titled "Six Million Little Pieces?", Joshua Cohen reminded "Forward" readers that in 1996, Naomi Seidman, a Jewish Studies professor at the Graduate Theological Union in Berkeley, California, had compared the original 1956 Yiddish version of the book with the subsequent, drastically edited translation. According to Seidman's account, Cohen wrote that Wiesel substantially rewrote the work between editions - suggesting that the strident and vengeful tone of the Yiddish original was converted into a form more fitting to Wiesel's emerging role as an ambassador of culture and conscience. Wiesel declared to the New York Times that "Night" was not a novel at all. "All the people I describe were with me there." Wiesel further wrote that at the age of 18, recently liberated from Auschwitz, he read Kant's "The Critique of Pure Reason" in Yiddish. However, the "Critique of Pure Reason" was never translated into Yiddish. On the other hand, one learns with a certain surprise that though Wiesel's sister Tzipora died in the camps, two other sisters and two brothers survived. In the new edition, Wiesel doesn't mention them. When the U.S. Third Army arrived April 11, 1945 at Buchenwald, more than 900 children and youth, including Wiesel, were found among 21,000 prisoners. A photograph shows the young Wiesel, like the others, in the heroic role of Communists, contrary to the role of a 'peace missionary' (Nobel Peace Prize awarded 1986) which Wiesel was adopting in rewriting in French from the Yiddish volume. 

A number of episodes make a convincing case that Wiesel dumped truth in favor of fiction, among these:

A) During the death march from Auschwitz to Buchenwald in January of 1945, the columns of inmates arrived in Gleiwitz, after having dragged themselves through the snow - swept roads in freezing temperatures for about fifty kilometers. Immediately upon arrival, they were herded into barns. Drained, they dropped to the floor - the dead, the dying and the partially living piled one on the other. "Under this heap of crushed humanity laid Juliek, playing Beethoven on a violin, which he has carried all the way from Auschwitz to Gleiwitz." 

B) A major scene in "Night", one that contributed hugely to the book's success, was the execution of three inmates in the Buna work camp. In the incident, two adults and a little boy are being led to the gallows. The little boy refused to betray fellow inmates who have been involved in an act of sabotage; to protect his fellow inmates, the boy is willing to pay with his life. Each one climbs to his chair and his neck is slipped into the rope's noose. The scene continues as follows in the 1960 English version of "Night": "The three victims mounted together onto the chairs. The three necks were placed at the same moment within the nooses. 'Long live Liberty!' cried the adults. But the child was silent. 'Where is God? Where is He?' someone behind me asked. At a sign from the head of the camp, the three chairs tipped over. Total silence throughout the camp. On the horizon, the sun was setting. 'Bare your heads!' yelled the head of the camp. His voice was raucous. We were weeping. 'Cover your heads!' Then the march past began. The two adults were no longer alive. Their tongues hung swollen, blue tinged. But the third rope was still moving; being so light, the child was still alive.... For more than half an hour he stayed there, struggling between life and death, dying in slow agony under our eyes. And we had to look him full in the face. He was still alive when I passed in front of him. His tongue was still red, his eyes not yet glazed. Behind me, I heard the same man asking: 'Where is God now?' And I heard a voice within me answer him: 'Where is He? Here He is - He is hanging here on this gallows'". 

Not surprisingly, the graphically described hanging scene has been etched into the imagination of the Christian theologians because of the numerous parallels to the Crucifixion of Jesus. In the year 1960, François Mauriac ( 1885 – 1970), a French Roman Catholic writer, published a biography of Christ entitled "The Son of Man" dedicated to 'E.W. who was a crucified Jewish child, who stands for many others.'

Holocaust expert Raul Hilberg (1926 - 2007), below right, wrote: "I have a version of the hanging from an old survivor with the names of all three adults." That survivor had said that there was no boy among the three." Hilberg went on, "From the record I have, some witnesses have questioned whether this scene took place at all. I have a long statement by an older man, a man whom I judge to be quite trustworthy, a survivor of that section of the camp, who said it [the hanging of the three] didn't take place, but maybe it took place earlier. Buna was a work camp, so this other survivor, a PhD in history and a very intelligent man, didn't believe it." Hilberg continues, "If counterfactual stories are frequent enough, kitsch is truly rampant. The manipulation of history is a kind of spoilage and kitsch is debasement."

Weitere Infos:  
Quelle: Alexander Cockburn, rense.com
 

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Samstag, 23. Februar 2008 

 

Ludwigshafener Zeuginnen widerrufen  ihre Aussagen 

Die beiden türkischen Mädchen [Bild anklicken] sagten kurz nach dem Brand eines Ludwigshafener Hauses in einem Fernsehinterview, sie hätten kurz vor Ausbruch des Feuers einen Mann beim Zündeln im Haus beobachtet. Dies war der einzige konkrete Hinweis auf eine Brandstiftung.

Laut Südwestrundfunk hat sich eines der Mädchen bereits vor einer Woche von ihrer ursprünglichen Schilderung distanziert. Jetzt habe auch die zweite Zeugin ihre Aussage zurückgezogen. 

Weitere Infos:
Quelle: Internet
 

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Samstag, 23. Februar 2008 

 

Unique recording of Adolf Hitler speaking off-guard  

Attached  photo, Mannerheim right hand] is the only known recording of Adolf Hitler not speaking in an official tone. The recording captures about 11 minutes and was made secretly on June 4, 1942, at Finnish Marshal Mannerheim's 75th birthday, after the official speeches, when the two leaders continued their conversation in the adjacent salon wagon. Surprisingly Hitler showed up himself to congratulate Mannerheim. From the airfield Hitler, accompanied by Finnish President Ryti, was driven to where Mannerheim was waiting at a railway siding. Hitler's visit to Finland lasted only about six hours. He had intended to ask the Finns to step up their military operations against the Soviets, but he made no specific demands.
Weitere Infos:   
Quelle: Internet
 

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Freitag, 22. Februar 2008 

 

Professor hält Luftangriffe auf den Iran für nützlich

Michael Wolffsohn, Professor and der Universität der Bundeswehr in München, sagte bei einer öffentlichen Debatte am 20. Februar in Hamburg: "Luftangriffe gegen militärische Ziele in Iran müssen eine Option bleiben. Sie sind von Nutzen, um Zeit zu gewinnen." 
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Quelle: Internet
 

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Freitag, 22. Februar 2008 

 

NPD-Vorstand angeklagt bzw. inhaftiert

Die Berliner Staatsanwaltschaft will den Vorsitzenden der NPD, Udo Voigt [links], den Parteisprecher Klaus Beier [Mitte links] und das Vorstandsmitglied Frank Schwerdt [Mitte] wegen Volksverhetzung und Beleidigung auf einem WM-Planer zur Fußballweltmeisterschaft 2006 anklagen. Planer errechnen aus Tips die Tabellenplatzierung und den Weg bis zum Titel. In dem beanstandeten Planer wurde unter der Überschrift „Weiß! Nicht nur eine Trikotfarbe! Für eine echte National-Mannschaft“ ein Trikot mit der Nummer 25 gezeigt. Nach einer Strafanzeige des Deutschen Fußball-Bundes waren vor der WM Zehntausende der Planer beschlagnahmt worden.

Vor zwei Wochen wurde der NPD Bundesschatzmeister Erwin Kemna [Mitte rechts] inhaftiert, der Parteigelder veruntreut haben soll. Der Hamburger NPD-Vorsitzende Jürgen Rieger [rechts] soll mit einem Berufsverbot belegt werden, weil er den Holocaust geleugnet habe.

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Quelle: Internet
 

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Donnerstag, 21. Februar 2008 

 

Überlebender des Holocausts verurteilt

Der 65-jährige Anwalt Israel Perry [Foto] wurde am 18. Februar 2008 in Tel Aviv wegen millionenschweren Betrugs zu zwölf Jahren Haft und einer Geldstraße in Höhe von 4,15 Millionen Euro verurteilt. Perry wurde 1942 im Ghetto von Krakau geboren und emigrierte 1950 nach Israel. 

Perry hatte sich zusammen mit anderen Anwälten eine am 12. Juni 1980 in Kraft getretene "Vereinbarung zur Durchführung des deutsch-israelischen Sozialversicherungsabkommens" zunutze gemacht, um Riesenprofite zugunsten der Anwälte und der durch das Abkommen Begünstigten, etwa 23 000 Personen, aus der deutschen Sozialversicherung zu ziehen. Im Zusammenhang mit der Durchführung des deutsch-israelischen Abkommens waren rund eine Milliarde Mark aus der Kasse der BfA bei Anwälten, Agenturen und zweifelhaften Mittlerfirmen im Ausland gelandet, davon 227 Millionen Mark auf Schweizer Konten.  

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Quelle: Internet
 

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Mittwoch, 20. Februar 2008 

 

Baldur von Schirach

Delmenhorst - Das Singen des Hitler-Jugend-Liedes „Unsere Fahne flattert uns voran“ von Baldur von Schirach [Foto] im Musikunterricht einer 10. Klasse am Willms-Gymnasium bleibt für einen Lehrer ohne strafrechtliche Konsequenz. Dies teilte gestern Staatsanwalt Dr. Rainer du Mesnil de Rochemont mit. Die Prüfung, ob ein Strafrechtstatbestand vorliege, sei im Rahmen des Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Oldenburg abgeschlossen. Da der Tatbestand der Volksverhetzung innerhalb einer Klasse stattgefunden habe, sei er nicht öffentlich im Sinne des Paragraphen 86/86a.

Welche Folgen dieser Vorfall für den Lehrer hat, ist noch offen. Die Landesschulbehörde wartet zurzeit auf das Ergebnis des amtsärztlichen Gutachtens. Ein dienstliches Gespräch hat bereits stattgefunden. Zurzeit ist der Lehrer wegen Erkrankung nicht im Dienst. „Wir nehmen die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter“, sagte die stellvertretende Pressesprecherin der Landesschulbehörde in Lüneburg. Der Amtsarzt entscheidet in den nächsten Tagen, ob der Pädagoge dienstunfähig ist. Falls nicht, könne er in den Schuldienst zurückkehren.

Weitere Infos:  
Quelle: Internet
 

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Dienstag, 19. Februar 2008 

 

"Cui bono" oder "Omnem cladem ulciscor" ? (auf Deutsch: "Wem zum Vorteil" oder "Ich räche jede Niederlage" ?)

Vor seinem Abgang wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung hat der frühere Post-Chef Klaus Zumwinkel über die Vorbildfunktion von Managern geredet. Sie sollten auch "Werte vorleben". Die Mitarbeiterzeitung des Unternehmens verbreitete einen Tag, bevor am vergangenen Donnerstag die Steuerfahnder bei Zumwinkel auftauchten, Auszüge aus seiner Rede, die er Mitte Januar auf einer Führungskräftetagung in Berlin gehalten hatte. Bei der Post wird nun eine neue aktualisierte Ausgabe der Mitarbeiterzeitung vorbereitet. Zumwinkels älterer Bruder Hartwig soll - ebenfalls wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung - per Haftbefehl gesucht werden, da er sich im Ausland aufhält.

An Zumwinkels Steuersache sind einige Punkte obskur:

1.Woher wussten die Medien von der Durchsuchung im Hause Zumwinkel?

2. Bei einer Stiftung nach liechtensteinischem Recht wissen nur 3 Leute (nämlich nur die Treuhänder) wer der Stifter ist, normalerweise aber nie die Bank.

3. Warum wurde nur Zumwinkel von der Steuerfahndung in aller Öffentlichkeit und als erster von der Steuerfahndung beehrt? 

4. Warum wurden am Montag hauptsächlich Banken durchsucht? 

5. Die Rolle des Bundes-Nachrichten-Dienstes BND ist äußerst undurchsichtig.

Quelle:
Beobachter 

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Sonntag, 17. Februar 2008 

 

Gedenkmarsch für Dresdener Bombenopfer

Dresden - Schätzungsweise bis zu 8.000 Personen nahmen am 16. Februar an einem Gedenkmarsch für die Dresdener Bombenopfer des 13. und 14. Februars 1945 teil. Die Teilnehmer versammelten sich am Nachmittag hinter der Semperoper, zogen zum Theaterplatz, über die Augustusbrücke zur anderen Elbseite, marschierten weiter zur Marienbrücke, überquerten diese und erreichten nach einer knappen Stunde wieder ihren Sammelplatz [Foto]. 

An einer Gegendemonstration von Vertretern der Gewerkschaften, Kirchen, Vereine, Parteien und Linksautonomen beteiligten sich vermutlich weit mehr als 1.200 Menschen. Etwa 3.300 Polizisten verhinderten, dass im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung größere Schäden entstanden, abgesehen von der teilweisen Zerstörung eines Geschäfts in der Dresdener Innenstadt und der Demolierung parkender PKWs.

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Sonntag, 17. Februar 2008 

 

"Holocaust of bullets", the mystery of the missing bodies

During World War II, some 1.5 million Ukrainian Jews were killed. The deaths are called a “Holocaust of bullets” as Einsatzgruppen and collaborators exterminated the Jewish people by shooting them all. The remains were tossed into unmarked mass graves. 

In 1998, the Jewish Claims Conference gave $40,000 to the Vaad’s grave-searching efforts. More recently the organization contributed $100,000 to the work of the French Catholic priest Patrick Desbois [photo] who has pinpointed 600 mass graves in Ukraine and 200 in Belarus, and says he may find another 2,000 as he moves farther east. Even on Polish soil, evidence is mounting that a number of unmarked mass graves remain in the country’s eastern woodlands. In 2007, a killing field of some 48,000 Jews was found in the village of Bogdanovka. The research may alter the 6 million figure of Jewish victims of the Holocaust. 

Desbois, head of Yahad-In Unum and a longtime activist in Catholic-Jewish reconciliation efforts, has earned praise: He is called a "tzaddik, the most righteous of the righteous gentiles.

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Samstag, 16. Februar 2008 

 

Neues aus Berlin 

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Freitag, 15. Februar 2008 

 

Letter of American Jewish Committee to French President Nicolas Sarkozy

February 14, 2008

Dear Mr. President,

My American Jewish Committee colleagues and I who were in attendance at last night's CRIF dinner were profoundly moved by your presence and your remarks. Indeed, for us, it was an extraordinary evening to witness as long-time friends of France and the French Jewish community.

Your exceptional friendship for Israel, commitment to its quest for peace and security, invitation to President Shimon Peres to make the first official state visit to France of your Administration, insistence upon the immediate release of Gilad Shalit, and plan to visit Israel in May, in connection with its sixtieth anniversary celebration, were all so powerfully expressed and appreciated.

Your commitment to protecting the memory of the Shoah, educating French youth about its history and seeking to personally connect them to their peers murdered in the Final Solution, and refusing to countenance those, like Iran's president, who deny history, meant so much to us.

And your clear position on Iran's nuclear weapons ambitions could not have been more timely or welcome. As you noted, the international community must not permit a regime that poses such a threat to regional and global security to acquire nuclear weapons. Your determination to ratchet up political and economic measures, through the United Nations Security Council and European Union, unless Tehran complies with its obligations, is to be applauded.

Mr. President, as we listened to your eloquent words last night, we saw etched on the faces of those in rapt attention pride in France, trust in your friendship, and gratitude for your recognition not only of the role of French Jewry in the history of your nation, but of the Jewish people and Judaism in the history of civilization.

Mr. President, you know of our friendship, which now spans many years. We were so proud, in November, to receive you in Washington and present you with AJC's Light Unto the Nations Award. May that light, your light, continue to shine and move us closer to the prophetic vision of a world at peace, a world in harmony.

Respectfully,

David A. Harris
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Freitag, 15. Februar 2008 

 

Neues aus Weißwasser 

Ortschronist Gerd Gräber [Foto links] wurde von Oberbürgermeister Hartwig Rauh [Foto rechts] entlassen. Gräber hatte bei einer öffentlichen Führung über den Friedhof von Weißwasser erklärt: „Ich bin dagegen, dass der Sowjetische Soldatenfriedhof in den Gedenkpfad aufgenommen wird. Die Russen wurden 40 Jahre lang als Befreier gefeiert, aber das waren sie nicht.“ 
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Freitag, 8. Februar 2008 

 

Es ist unser gemeinsames Land 

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan forderte in Berlin türkische Schulen und Universitäten in Deutschland. Er bot an, dafür türkische Lehrer und Pädagogen nach Deutschland zu entsenden und sprach sich gegen jegliche Assimilation aus. "Menschen müssten in ihrer Unterschiedlichkeit akzeptiert werden" sagte er.
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel meinte dazu: «Es ist unser gemeinsames Land.» 
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Freitag, 8. Februar 2008 

 

Verfassungsschutz schlägt zu 

Am Donnerstag durchsuchten 85 Polizisten und acht Staatsanwälte bundesweit neun Objekte, darunter die Parteizentrale der NPD im Berliner Stadtteil Köpenick, den NPD-Verlag "Deutsche Stimme" in Riesa, das Wohnhaus und die Firma des kaufmännischen Angestellten und NPD-Schatzmeisters Erwin Kemna [Foto] in Ladbergen, weitere Gebäude in Lengerich und Osnabrück. Der 57-jährige Kemna wurde verhaftet.

Ein vertraulicher Bericht einer "länderoffenen Arbeitsgruppe Finanzquellen der rechtsextremistischen Kreise" der Innenminister vom Oktober 2007 hatte nach Wegen gesucht, die NPD finanziell zu ruinieren. Weil die Herausnahme der Partei aus der staatlichen Finanzierung mit dem Grundgesetz nicht vereinbar wäre, seien Finanzermittlungen durch Verfassungsschützer nötig. Zu diesem Zweck wurde im neuen Terrorismusbekämpfungs-Ergänzungsgesetz dem Bundesamt für Verfassungsschutz eigene geheime Finanzermittlungen im Bereich der Kreditinstitute und Finanzunternehmen eingeräumt mit einem regelmäßigen Informationsaustausch zwischen Finanzbehörden und Verfassungsschutzämtern. 
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Freitag, 8. Februar 2008 

 

Der Führer kommt 

Der Vorsitzende der türkischen islamischen Partei AKP, Erdogan, macht in Deutschland Wahlkampf. Am 10. Februar spricht er in der Kölnarena vor geschätzten 20.000 Türken. Zahlreiche großflächige Plakate in türkischer Sprache kündigen seinen Besuch an mit den Worten: „Der Führer der Türkei ist in Deutschland".
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Donnerstag, 7. Februar 2008 

 

Neues aus Ludwigshafen 

Am 3. Februar sind bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Ludwigshafen neun Türken ums Leben gekommen. Die Einsatzleitung der Feuerwehr berichtet, dass ihre Mitarbeiter vor Ort als Mörder bezeichnet und von Kindern bespuckt werden. Ein Mitarbeiter wurde verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

Der Ludwigshafener Polizeipräsident Wolfgang Fromm hat veranlasst, dass alle am Einsatz beteiligten Rettungskräfte unter Polizeischutz gestellt werden. Eine Sonderkommission mit 50 Beamten untersucht den Fall. Die Türkei schickt eigene Experten zur Untersuchung des Brandes.
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Mittwoch, 6. Februar 2008 

 

E-mails are claiming the UK has banned schools from teaching pupils about the Holocaust 

England's Department for Education and Skills from the Historical Association recently concluded in a report that teachers of history are unwilling to challenge highly contentious or charged versions of history. As an example, a history department in a northern city recently avoided selecting the Holocaust as a topic for coursework for fear of confronting anti-Semitic sentiment and Holocaust denial among some Muslim pupils. Within national curriculums in Wales, in Northern Ireland, and in Scotland, Holocaust teaching is not compulsory. 
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Dienstag, 5. Februar 2008 

 

Joel Hayward promoted

Joel Hayward [photo], 44, was appointed Dean of the Royal Air Force College at Cranwell (UK). He became famous in New Zealand after his 1993 masters' thesis on the historiography of Holocaust revisionism, which prompted furor in the local Jewish community, which demanded unsuccessfully that the University revoke his degree.
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Sonntag, 3. Februar 2008 

 

Neues aus Berlin 

In Berlin wird ein Mahnmal für die Sinti und Roma nach dem Entwurf des israelischen Künstlers Dani Karavan errichtet. Es soll rund zwei Millionen Euro kosten. 

Bereits fertiggestellt ist in Berlin ein Denkmal  für die Homosexuellen nach dem Entwurf des Künstler-Duos Dragset und Elmgreen gegenüber dem Holocaust-Mahnmal an der Ebertstraße. Es hat rund 600 000 Euro gekostet. In einer Video-Präsentation werden abwechselnd küssende Männer und Frauen zu sehen sein. Die sogenannten Asozialen oder Arbeitsscheuen werden voraussichtlich kein Mahnmal bekommen. 
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Sonntag, 3. Februar 2008 

 


Arbeit macht frei! 

Die Moderatorin der ProSieben-Talksendung "Night Loft", Juliane Ziegler (26) links im Bild, wurde fristlos entlassen. Ein Anrufer beklagte den kommenden Arbeitstag. Darauf entgegnete Ziegler: "Ja, aber komm', da musst du ein bisschen enthusiastisch sein und arbeiten. Arbeit macht frei!“ 
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Samstag, 2. Februar 2008 

 

Indizierung 


Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat die Indizierung des Buches "Wo bitte geht's zu Gott? fragte das kleine Ferkel" beantragt. Es weise antisemitische Tendenzen auf.

"Das Buch ist gefährlich und gehört daher indiziert", sagt Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden (oben rechts). Die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche, Petra Bahr (mitte rechts), spricht von "Stürmer"-ähnlichen Karikaturen. Das katholische Bistum Rottenburg-Stuttgart hat bereits im Dezember Strafanzeige gestellt. Auch Dr. Ayyub Axel Köhler (unten rechts), Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, ist für die Indizierung. 
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Donnerstag, 31. Januar 2008 

 

Zug der Erinnerung 

Seit November 2007 ist dieser Zug in Deutschland nach Auschwitz unterwegs. Die Bahn AG behandelt ihn wie jedes andere Schienenfahrzeug und stellt die üblichen Gebühren für Trassen- und Bahnhofsnutzung in Rechnung.  Hans-Rüdiger Minow, Initiator des Zuges, äußerte sich hierzu wie folgt: „Wir sind keine Bittsteller. Die Kosten der rollenden Ausstellung – zwischen 500.000 und 600.000 Euro – werden aus Spenden bestritten." Jetzt wehrt sich die Initiative  dagegen, die Gebühren für die Nutzung der bahneigenen Infrastruktur zu zahlen. "Dies gefährde die ganze Aktion." Als unangemessen kritisiert sie die Kostenbeteiligung von 15.000 Euro durch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD).
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Mittwoch, 30. Januar 2008 

 

Afghanistan 

NATO has officially requested that Germany send combat troops to Afghanistan. The German government had already indicated that it is ready to send up to 250 German soldiers, in addition to the 3,500 German soldiers already deployed. Germany has come in for criticism from some of its NATO allies for not sending its troops to the dangerous south of the country. At least 21 German soldiers have been killed in Afghanistan since January 2002.
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Montag, 28. Januar 2008 

 

Theo Zwanziger setzt ein Zeichen

Dachau – Am 63. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ist in der evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte in Dachau gestern ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassenhass und Antisemitismus gesetzt worden. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Dr. Theo Zwanziger, dem Präsidenten des Deutschen Fußballbundes. Pfarrer Dr. Björn Mensing betete: ,,Herr, bewahre uns davor, dass wir aufs Neue aus Feigheit, bewusster Interessenlosigkeit oder aus geheucheltem Unwissen schuldig werden." 

Robby Rajber, Vorsitzender vom TSV Maccabi München, einem Verein, den jüdische Holocaust-Überlebende gegründet hatten, lobte die jugendlichen Sportler, die im Gottesdienst bei ,,We shall overcome" so inbrünstig mitgesungen haben. Theo Zwanziger lobte die herzliche Freundschaft zwischen dem DFB und dem Israelischen Fußballbund. Er wolle ein Zeichen setzen und die Menschen, die weitestgehend unpolitisch sind, an die Geschichte erinnern. 

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Montag, 28. Januar 2008 

 

Anklage gegen Erich Glagau 

Kleve - Vor kurzem fanden Einwohner der Stadt Kleve Schreiben in ihren Briefkästen mit der Überschrift "Worin unterscheiden sich das Märchen vom Klapperstorch und das vom Holocaust?" Als nach dem Presserecht Verantwortlicher für diese Briefe ist Erich Glagau aus Baunatal vermerkt. An einigen Straßenschildern und Laternen in Kleve waren Aufkleber mit derselben Überschrift und Glagaus Adresse befestigt. Die Klever Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen Glagau.

Letzterer bestätigte, dass er den Text der Briefe verfasst habe, bestritt aber, sie verschickt zu haben. Gegen der 93-jährigen Glagau liegen bereits verschiedene andere Anklagen der Staatsanwaltschaften vor wegen des Verdachts auf Volksverhetzung nach Paragraph 130 StGB. Erich Glagau, geb. in Königsberg / Preußen im Jahre 1914, war Pilot im zweiten Weltkrieg, danach Luftfahrt- Sachverständiger und Buchautor über die mosaische, christliche und  mohammedanische Religionen (Talmud, Bibel und Koran). 

Am 20. August 2003 hatte Glagau in einem "Offenen Brief" Anzeige erstattet gegen Johannes Rau, Wolfgang Thierse und Gerhard Schröder wegen unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB) und der Zugehörigkeit zu einer kriminellen Vereinigung (§12 StGB). 

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Mittwoch, 23. Januar 2008 

 

Faschingsumzüge 

Berlin/München - Der Zentralrat der Juden in Deutschland ist empört über den geplanten Faschingsumzug durch München am internationalen Holocaust-Gedenktag. Dass der Umzug ausgerechnet am kommenden Sonntag stattfinde, sei "geschmacklos und führt den Holocaust-Gedenktag ad absurdum", erklärte der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann. Die Präsidentin des Zentralrats, Charlotte Knobloch, hatte den Umzug als Entehrung der Opfer bezeichnet. Der Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinenden Josef Schuster sagte, wenn OB Ude, Schirmherr des Faschingszuges, teilnehme, sei das Gedenken eine reine Pflichtübung. Die Stadt München wird am 25. Januar einen Kranz ablegen. Festakte fanden zweimal statt, wurden aber mangels Interesses eingestellt.

Die Münchner Stadtverwaltung erwartet zum Faschingsumzug rund tausend Teilnehmer mit vielen geschmückten Wagen sowie etwa 20.000 Zuschauer. In Regensburg, wo der Umzug am 27. Januar abgesagt wurde, hagelt es für den neuen Termin Absagen. Im Rheinland finden alle lokalen Umzüge am 27. Januar statt. Am Wochenende darauf ist Faschingssonntag, und da findet in München des traditionelle Narrentreiben in der Fußgängerzone und auf dem Marienplatz statt.
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Dienstag, 22. Januar 2008 

 

Neues von Michael Frank 

Der Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Österreich mit obigem Namen [Foto] berichtet am 22. Januar in seinem Hausblatt: "Die FPÖ hat in Graz die angestrebten Gewinne verfehlt. ... Die FPÖ hat zwar mehr als drei Prozentpunkte auf 11 Prozent zugelegt [fast 40 Prozent mehr Wähler als 2003]. Kommentatoren hatten jedoch ... Zuwächse auf bis zu 15 prophezeit. 
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Dienstag, 22. Januar 2008 

 

Neues aus Lüneburg 

Heinrich Himmler, Reichsführer SS, schied nach Untersuchungen des US-Amerikaners Joseph Bellinger nicht freiwillig aus dem Leben. Er wurde am späten Abend des 24. Mai 1945 in Lüneburg in dem Gebäude Uelzener Str. 31a von britischen Agenten umgebracht. Die offizielle These von Heinrich Himmlers Freitod wäre damit widerlegt. Als Grund für die Ermordung Himmlers wird angegeben, seine Aussagen als persönlich Verantwortlicher für viele Vorkommnisse während des Zweiten Weltkriegs wären bei dem geplanten Nürnberger Tribunal nicht opportun gewesen.  
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Montag, 21. Januar 2008 

 

Neues aus Swinemünde 

Swinemünde - In der Nachkriegszeit wurden unzählige deutsche Zivilisten von den Polen ermordet und ausgeraubt. Haupttäter im Bereich von Swinemünde-Wollin, wo Ende 1945 noch 22 000 Deutsche, aber nur einige Hundert Polen lebten, waren Mitglieder der Bürgermiliz "UB" und "MO". Zum Beispiel wurde ein Swinemünder Gebäude, das jetzt eine Schule beherbergt, Massengrab für viele Deutsche, deren Gebeine unter dem jetzt asphaltierten Schulhof verscharrt wurden.  

Der 85-jährige Tadeusz Wojciechowski, damals Führer der "MO"- Miliz auf der Ostseeinsel Wollin, berichtet: "Wir waren der bewaffnete Arm der polnischen Verwaltung auf der Insel Wollin". Wojciechowski wurde im August 1945 vom Woiwodschafts-Befehlshaber der "MO", Jan Zientara, zum Kommandeur ernannt. Seine Leute rissen sich darum, Deutsche zu erschlagen. Zientara hatte ihn beauftragt, Gold von den Deutschen zu besorgen. Hierzu ließ Wojciechowski den Deutschen die Finger mit den Ringen abschneiden. Andere wurden einfach ins Gefängnis geworfen, meist junge Mädchen und Frauen, auf das grausamste vergewaltigt, die man dann an Hunger und Krankheiten dahinsiechen ließ oder sofort tötete.

Einige Polen fragen sich jetzt, ob man nicht eine Gedenktafel auf dem Swinemünder Schulhof wegen der Untaten und Morde anbringen sollte, stellvertretend für die unzähligen Gedenktafeln, die es an anderen Mordstätten mit deutschen Opfern noch nicht gibt. Andere fragen sich, was denn noch so an bisher verschwiegener bzw. verdrehter Geschichte als Wahrheit und Unwahrheit ans Tageslicht kommen könnte.  
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Samstag, 19. Januar 2008 

 

Neues aus Berlin 

Berlin - Der Berliner Oberstaatsanwalt Roman Reusch (54, Bild links), der seit fünf Jahren die Abteilung zur Bekämpfung jugendlicher Intensivtäter - mehr als zehnmal straffällig geworden - leitet, wird versetzt. Die von Reusch eingerichteten Schwerpunkt- Staatsanwaltschaften erreichten bessere Ermittlungen und schnellere Verfahren. 

Reusch hatte ein rigoroseres Vorgehen gegen ausländische Intensivtäter gefordert. Solche Kriminelle seien außer Landes zu schaffen oder sonstwie aus dem Verkehr zu ziehen. Den Entscheidern in Staat und Gesellschaft hatte er Weltfremdheit vorgeworfen und ihnen empfohlen, eine Nacht lang in Berliner Problemkiezen Streife zu fahren, bevor die täglichen Probleme in deren Villenvororten spürbar werden.

Günter Tondorf, Leiter des Instituts für Konfliktforschung in Köln (Bild rechts), bezeichnete Reusch als geistigen Brandstifter. Seine Ansichten würden rassistischen Vorurteilen Vorschub leisten. Tondorfs Institut betrachtet Straftäter als Erscheinungsform menschlichen Daseins, die nicht ausgegrenzt und dämonisiert werden dürfen. Es tritt deshalb ein für eine humane, tolerante und liberale Rechtskultur, die auch dem von den geltenden Normen abweichenden Menschen Verständnis entgegenbringt. 

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Freitag, 18. Januar 2008 

 

Nationaler Holocaust-Tag 

Regensburg/München - Die Regensburger Faschingsgesellschaften haben ihren für den 27. Januar geplanten Faschingsumzug verschoben. Josef Schuster, der Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, hatte gesagt: "Ein Faschingsumzug an diesem Tage düpiert und entehrt die Opfer des Naziterrors und die wenigen Überlebenden." Das gelte uneingeschränkt auch für München und andere Orte. Die Verantwortlichen für die Umzüge hatten den Holocaust-Tag übersehen. 

In München findet der Faschingszug am 27.01.2008 statt, muss aber umgeleitet werden. Das Zugmotto lautet "Damisch, aber ritterlich". 20 000 Besucher werden erwartet. OB Christian Ude übernimmt die Schirmherrschaft und wird am Faschingszug teilzunehmen. Auch MdL Hermann Memmel und Stadtrat Helmut Schmid nehmen auf einem der Wagen teil. Wegen der Umleitung wird mehr Wurfmaterial benötigt, der Umzug wird also teurer.

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Mittwoch, 16. Januar 2008 

 

Heinz Bude 

In seinem Aufsatz "Die Herrschaft der Zertifikate" in einer deutschen Tageszeitung vom 16. Januar 2008 führt der Kasseler Makrosoziologie-Professor Heinz Bude u. a. folgendes aus: "So besiegelt die sekundäre Stigmatisierung durch eine Gemeinde von Bildungsforschern die institutionelle Segregation dieser bildungspolitischen Problempopulation." 
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Montag, 14. Januar 2008 

 


Karneval


Aachen - Fürstin Gloria von Thurn und Taxis [links] wird am 19. Januar in Aachen zur „Ritterin wider den tierischen Ernst“ geschlagen. Sie erhält den "Orden" des Aachener Karnevalsvereins (AKV) für „ihre Lebensleistung und ihren Humor".
 
Fürstin Gloria soll das AKV-Ereignis aus der Krise holen. Vor einem Jahr hatte Air-Berlin-Chef Joachim
Hunold den "Orden" erhalten. Sein Freund Friedrich Merz hielt die "Laudatio", wobei er vor laufenden WDR-Kameras reihenweise den Namen von Hunolds Fluglinie erwähnte. Daraufhin versagten andere Sponsoren weitere Unterstützung, mit dem Ergebnis, dass ein großer Fehlbetrag im AKV-Etat entstand. Der WDR will die Show nicht mehr live übertragen. 
Der neue AKV-Präsident Horst Wollgarten [rechts] weiß, dass ohne Sponsoren im Karneval nichts läuft. "Wer Geld gibt, verlangt einen Gegenwert". Steuerberater Wollgarten hofft deshalb auf mehr Zuschauer als im Vorjahr, damit der bis 2009 laufende Fernsehvertrag verlängert wird. "Der AKV ist ein Markenartikel, und sein Premium-Produkt heißt Ordensverleihung".

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Montag, 14. Januar 2008 

 

Urteile

Am Montag wurde im Landgericht Mannheim vom Vorsitzenden Richter Rolf Glenz die 44-jährige Sylvia Stolz zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Außerdem wurde ihr für fünf Jahre die Berufserlaubnis entzogen. Wegen Fluchtgefahr wurde sie noch im Gerichtssaal verhaftet. Sie hatte den Holocaust als "bloße Erfindung der Juden" bezeichnet.

Am gleiche Tag wurde in Wien von der Richterin Martina Spreitzer-Kropiunik der 56-jährige Wolfgang Fröhlich zu insgesamt sechs Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Er hatte behauptet, die Vernichtung von sechs Millionen Juden im Dritten Reich wäre "physikalisch nicht machbar" gewesen.

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Samstag, 12. Januar 2008 

 

US report on Iran speedboats faked

The U. S. Pentagon backtracks on its initial Hormuz Strait report, after Iran said it was faked. The U.S. Navy's Fifth Fleet in Bahrain cast doubt on the U.S. version of Sunday’s incident, saying that there was "no way to know" if the threat to attack the American ships came from Iranian speedboats.

 

U.S. version Iran version Mike 
Huckabee
Fred Thompson Ron Paul
The Navy’s statement may calm fears of an imminent conflict between Washington and Tehran, but the admission could raise new fears about the chances of unintended clashes in the region because the whole affair is very similar to an incident in 1988 when the USS Vincennes shot down an Iranian civilian airliner in the Strait of Hormuz after its crew failed to monitor the radio traffic properly. The Iranian government insisted at the time that the Americans destroyed the airliner, an Airbus with 290 people on board, all of whom died, even though they knew it was just a civilian plane. 
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Samstag, 12. Januar 2008 

 

Angst

Warschau -  Jan Tomasz Gross, ein aus Warschau stammender US-amerikanischer Soziologe und Historiker jüdischer Herkunft, untersucht in seinem Buch "Fear: Anti-Semitism in Poland after Auschwitz”  den Antisemitismus in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg, der unter anderem dazu geführt hat, dass bis 1950 rund 200.000 polnische Juden das Land verließen. Die Staatsanwaltschaft erwägt Anklage gegen den Autor.
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Freitag, 11. Januar 2008 

 

"Maly Trostinez" extermination camp

On Friday at the Yad Vashem Holocaust memorial museum, U. S. President Bush placed a wreath on a stone slab that covers ashes of Holocaust victims taken from seven extermination camps, one of which  is located at
Maly Trostenets  in Belarus. The number of people killed there range from 200,000 to more than half a million. 
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Freitag, 11. Januar 2008 

 

Hauptschulen abschaffen

Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat fordert, diskriminierende Aussagen in Bezug auf Migranten zu ächten und die Hauptschulen abzuschaffen. Hierfür will er ein Bündnis mit Kirchen, Gewerkschaften und dem Zentralrat der Juden schließen.
 
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Donnerstag, 10. Januar 2008 

 

Die Münchner Justiz urteilt

Eine Münchner Jugendrichterin hat am Donnerstag drei 20-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung an S-Bahn-Fahrgästen zu je einer Woche Dauerarrest verurteilt. Die drei Auszubildenden hatten am 30. September 2006 in der Münchner S-Bahn S- 4 gezielt zwei Fahrgäste angepöbelt und misshandelt. Ein 49 Jahre alter Elektromeister kam den beiden zu Hilfe, wurde niedergeprügelt und schwer verletzt. Bild Bayerns Justizministerin Beate Merk. 
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Donnerstag, 10. Januar 2008 

 

Plasberg-Show vom Mittwoch-Abend

Frage nach der Sendung: "Werden in der ARD-Sendung „Hart aber fair“ die Aussagen der Gäste vorher abgesprochen?"

Volkes Antwort: "Funk und Fernsehen lügen, die Politiker betrügen. Wer das immer noch nicht verstanden hat, der ist ein Narr. Alles abgesprochen und manipuliert, was gesendet 
wird. Besucherstühle mit ausgewählten Besuchern - und die Fragen werden vorher abgesprochen. Die DDR war eine Demokratie gegen die Machenschaften der Medien in der BRD."
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Mittwoch, 9. Januar 2008 

 

Provocative actions

Tehran - Iranian Parliament Speaker Gholam Ali Haddad Adel has called US accusations in the recent confrontation between US and Iranian ships in the Strait of Hormuz as a psychological and propaganda campaign. The US Pentagon said that five Iranian boats had harassed and threatened three US Navy warships in international waters in the Strait of Hormuz.

Bush administration officials warned Iran to refrain from taking provocative actions that could lead to a dangerous incident in the future. "We have always shown that we believe in peace and avoiding tension, and we presume that the US media propaganda is part of its psychological and propaganda campaign, which it is continuously conducting against Iran," Adel was quoted. "If one side should charge others of meddling in this region, that side would be Iran, because, unlike the Americans, who came from thousands of kilometers away and stationed their navy ships in the Gulf, we are a natural neighbor of this waterway," he said. 
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Dienstag, 8. Januar 2008 

 

Volksverhetzung

Oschatz - In der Nacht zum 19. August 2007 kam es bei einem Volksfest in der Kleinstadt Mügeln zu einer Prügelei.
Dabei wurden angeblich verbotene Parolen gerufen. Vier Männer wurden angeklagt. Ein 18-Jähriger musste 600 Euro für einen guten Zweck stiften. Gegen einen 35-Jährigen wurde ein Strafbefehl von 1.500 Euro verhängt. Ein 23-Jähriger wurde Anfang Dezember von dem aus Franken stammenden Amtsgerichtsdirektor Klaus Denk zu acht Monaten Gefängnis wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit Sachbeschädigung verurteilt, obwohl niemand gehört hatte, dass er verbotene Parolen rief. Gegen dieses Urteil hat die Verteidigung Berufung eingelegt. 

Die Staatsanwaltschaft Leipzig wollte das Verfahren ursprünglich ohne Verhandlung per Strafbefehl beenden. Ein 22-Jähriger hatte einen Strafbefehl von 2.625 Euro erhalten, diesen jedoch nicht akzeptiert. Deshalb ist es nun in Oschatz am Montag, 7. Januar, zur Verhandlung gekommen. Dem Mann wirft die Staatsanwaltschaft Volksverhetzung vor. Zwei Zeuginnen der Anklage, eine 24 und eine 26 Jahre alte Frau, hatten im Sommer bei der Polizei zu Protokoll gegeben, sie hätten gehört, wie der 22-Jährige die Parolen rief. Nun können sie sich nicht mehr daran erinnern, was sie der Polizei gesagt haben. Sie seien zum fraglichen Zeitpunkt gar nicht am vorgeblichen Tatort gewesen. Die Verhandlung wurde auf den 14. Januar vertagt 

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Dienstag, 8. Januar 2008 

 

Asylsuchende

München – Am Sonntag, 6. Januar, attackierten am Sonntagmorgen ein 17-jähriger Iraker und zwei 16 bzw. 17 Jahre alte Palästinenser in der U-Bahn-Station am Sendlinger Tor zwei Passagiere. Beide Opfer mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Alle drei Angreifer sind illegal nach Deutschland eingereist und haben Asyl beantragt.

Der 16-Jährige, in Gaza geborene und im September nach Deutschland eingereiste Palästinenser, wurde wegen gefährlicher Körperverletzung inhaftiert. Er ist, wie die beiden anderen Täter, in einer Erstaufnahmeeinrichtung an der Baierbrunnerstraße untergebracht und wartet auf den Ausgang seines Asylantrags. 13 Mal ermittelte die Polizei seit September gegen ihn, unter anderem wegen Eigentums- und Aggressionsdelikten. Die beiden anderen Ausländer wurden vorübergehend festgenommen und sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Der zweite Palästinenser ist bislang dreimal polizeilich in Erscheinung getreten. 

Elisabeth Ramses von der Inneren Mission, zuständig für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Unterkunft, sprach von einem "absoluten Einzelfall", der sie "ratlos" mache. Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, warnte davor, dass die Debatte um Jugendgewalt rechtsextremen Gruppen nutze. Polizei-Sprecher Wolfgang Wenger („ Ich bin ein Bewunderer der Türkei! “) [Bild] sagte, die Stadt wie auch die U-Bahn seien absolut sicher.

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Montag, 7. Januar 2008 

 

Rückfallquote null

Mit dem "Projekt Chance" im Seehaus Leonberg wird ein neuer Weg im Strafvollzug beschritten [Bild anklicken]. Durch eine enge Kooperation von Landesregierung, einem gemeinnützigen Verein der Jugendhilfe, der freien Wirtschaft, der Kirchen und vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen entstand ein Konzept für einen modernen Jugendstrafvollzug. Pro Häftling und Tag erhält das Projekt 203 Euro vom Justizministerium Baden-Württemberg.
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Samstag, 5. Januar 2008 

 

Drei türkische Schläger gefasst

München – Die Polizei hat drei türkische Staatsbürger (17, 20, 21 Jahre alt) gefasst, die am 30. Dezember in und am Rande der Münchner U-Bahn drei Erwachsene angegriffen hatten, als sie sich über deren laute Musik beschwerten. Einen Mann schlugen sie zu Boden und traten ihn mit Füßen. Der andere wurde von einem Ziegelstein am Kopf getroffen. Der 17-Jährige wird nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. 
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Freitag, 4. Januar 2008 

 

Fackelmarsch in München

In München organisierte die Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) am 4. Januar eine Demonstration gegen Ausländergewalt und Inländerfeindlichkeit. Dazu hatte sie auch Oberbürgermeister Christian Ude, den bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein und den katholischen Weihbischof Engelbert Siebler eingeladen.

Die Fackelmarsch-Demo begann gegen 16 Uhr auf dem Max-Joseph-Platz, führte durch die Maximilianstraße über den Thomas-Wimmer-Ring zum Isartor und weiter zum Marienplatz. Gegen 19 Uhr sprach der BIA-Spitzenkandidat für die OB-Bürgermeister-Wahl in München Karl Richter und danach der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt auf dem Marienplatz. Gegen 20 Uhr bewegte sich der Demozug vom Marienplatz aus wieder zum Max-Joseph-Platz. Dort fand die Abschlusskundgebung statt, auf welcher der bayrische NPD-Landesvorsitzende Roland Wuttke sprach.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes hielt eine Mahnwache am Odeonsplatz ab.

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Donnerstag, 3. Januar 2008 

 

Wahlwerbespot der NPD

Am 27. Januar ist Landtagswahl in Hessen, 17 Parteien sind zugelassen, darunter die NPD. Die zugelassenen Parteien können vor der Wahl Sendezeit für Werbespots beanspruchen. 

Der Hessische Rundfunk in Frankfurt hat entschieden, einen für den 4. Januar geplanten Wahlwerbespot der NPD nicht auszustrahlen. Über diesen Programmtermin hinaus steht der NPD keine weitere Sendezeit für Wahlwerbung zur Verfügung. 
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Mittwoch, 2. Januar 2008 

 

Rechte Gewalttäter attackieren eine afghanische Familie - Randalierer richten Schaden an

Presseberichte am 2. Januar: Rechte Gewalttäter haben in der Silvesternacht eine fünfköpfige afghanische Familie in Berlin-Lichtenberg beschimpft, als sie ihr Feuerwerk auf der Straße abbrannte. Die Familie rettete sich in ihre Wohnung, verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz ermittelt.

Vermummte Randalierer haben in der Silvesternacht in Leipzig Schäden angerichtet. Vor allem wurden Fahrzeuge, Werbetafeln, Telefonzellen und Müllcontainer beschädigt. 350 Chaoten errichteten immer neue Barrikaden aus Tonnen, Müll, Holz und Papier und zündeten sie an. Die Feuerwehr war im Dauerstress. Flankiert von 300 Polizisten, versuchte sie zu löschen. Die Angreifer schleuderten Steine, Flaschen, Verkehrsschilder und Böller auf die Polizisten. Dabei wurden 46 Beamte verletzt. Wegen Sachbeschädigung, Landfriedensbruch, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte müssen sich 31 Verdächtige verantworten.

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Mittwoch, 2. Januar 2008 

 


Rat vom Chef-Psychologen der bayerischen Polizei

Manfred Langer, 59, Chef-Psychologe der bayerischen Polizei, auf die Frage: "Wann sollte ich den Notrufknopf in der U-Bahn drücken?" - "Das muss jeder selber wissen."

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 Dienstag, 1. Januar 2008 


Berufsverbot für Schornsteinfeger

Aus der Mitteldeutschen Zeitung erfuhr Schornsteinfeger Lutz Battke, rechtmäßig in den Kreistag des Burgenlandkreises gewählter Abgeordneter, dass ihm die Kehrerlaubnis entzogen werden soll, weil er für die NPD-Fraktion im Kreistag des Burgenland mitarbeitet. 

Sachsen-Anhalts SPD-Wirtschaftsminister Reiner Haselhoff belegte den Schornsteinfeger aus Laucha mit einem Berufsverbot. Er soll im neuen Jahr schriftlich die Mitteilung über den «Widerruf der Bestellung» erhalten. Haselhoff sagte, Battke sei zwar nicht Mitglied der NPD, aber «eindeutig Rechtsextremist und ein Musterbeispiel dafür, wie sich Rechtsextremisten in die Mitte der Gesellschaft vorrobben können». Der Mann sei Stadtrat in Laucha und betreue den Fußball-Nachwuchs in einem Sportclub. Der Minister will sich nicht «auf formaljuristische Bedenken» zurückziehen.

Der CDU-Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang Böhmer, hat seinem Wirtschaftsminister den Rücken gestärkt. Zwar müsse vor allem die politische Auseinandersetzung mit den Rechtsextremisten gestärkt werden. Das sei aber kein Widerspruch zu dem Vorgehen gegen den Kaminkehrer.

Anfang Dezember wurde dem Fahrer des damaligen Ministerpräsidenten Reinhard Höppner, Gustav Haenschke, aufgrund seiner Mitgliedschaft bei der NPD die Kündigung von Seiten der Staatskanzlei ausgesprochen.
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Dienstag, 1. Januar 2008 

 

30 Millionen Euro für Münchener "NS-Dokuzentrum"

Im Jahr 2001 fasste die Landeshauptstadt München den Grundsatzbeschluss, das Projekt "NS-Dokuzentrum" zu realisieren. Der Freistaat Bayern schloss sich ein halbes Jahr später an. Stadt und Freistaat stellen 20 Millionen Euro bereit, um das Projekt zu fördern und zu begleiten. Der Bund hat jetzt eine Beteiligung von 10 Millionen Euro zugesagt. 

Mitglieder des Kuratoriums:

Vorsitz
Dr. Theodor Waigel, Bundesminister a.D.
Vorsitz
Dr. Hans-Jochen Vogel, Altober-
bürgermeister, Bundesminister a.D.

Prof. Dr. Kurt Faltlhauser, Bayerischer Staatsminister a.D. 
der Finanzen 

Stadtdekanin Barbara Kittelberger, Vertreterin der Evangelischen Kirche

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland

Dr. h.c. Max Mannheimer, Vertreter der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen

Hep Monatzeder, 3. Bürgermeister der Landeshauptstadt München

Helmut Schmid, Vertreter des DGB Bayern Siegfried Schneider, Bayerischer Staatsminister für Kultus und Unterricht Christian Ude, Oberbürgermeister  Landeshauptstadt München
[Bild anklicken]

Ordinariatsrat Dr. Armin Wouters, Vertreter der Katholischen Kirche Kooptiert
Prof. Dr. Merith Niehuss, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats
Kooptiert
Stadtrat Michael Leonhart, Vorsitzender des politischen Beirats
Weitere Infos:      
Quelle: Internet
 

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Start ins Jahr 2008

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