Zug der
Erinnerung
Georges-André Kohn wurde am 23. April 1932 in Paris
geboren. Er wurde am 28. Juli 1944 zusammen mit
seinen Eltern, Geschwistern und der Großmutter verhaftet und in das Sammellager
Drancy gebracht. Am 17. August 1944 wurde die gesamte Familie mit dem letzen Transport aus Drancy nach Osten
gebracht. Am 25. August 1944 machte der Transport im Konzentrationslager
Buchenwald Halt. Dort wurde die Familie auseinander gerissen. Der
Vater überlebte in Buchenwald. Die Mutter und die Schwester Antoinette wurden
von Buchenwald nach Bergen-Belsen gebracht, wo beide starben. Georges und die Großmutter
kamen nach Auschwitz-Birkenau.
Georges kam in die Baracke 11, in der sich bereits andere jüdische Kinder
zwischen fünf und zwölf Jahren befanden. Die Baracke wurde geheizt, und
die Kinder bekamen ausreichend zu essen. Ende November 1944 wurde Georges-André Kohn
zusammen mit den anderen Kindern nach Neuengamme verlegt. Am 20. April
1945 kamen alle in Hamburg ums Leben.
Mania Altmann, 5 Jahre, aus Polen
Lelka Birnbaum, 12 Jahre, aus Polen
Surcis Goldinger, 11 Jahre, aus Polen
Riwka Herszberg, 7 Jahre, aus Polen
Alexander Hornemann, 8 Jahre, aus den Niederlanden
Eduard Hornemann, 12 Jahre, aus den Niederlanden
Marek James, 6 Jahre, aus Polen
W. Junglieb, 12 Jahre, aus Jugoslawien
Lea Klygermann, 8 Jahre, aus Polen
Georges-André Kohn, 12 Jahre, aus Frankreich
Blumel Mekler, 11 Jahre, aus Polen
Jacqueline Morgenstern, 12 Jahre, aus Frankreich
Sergio de Simone, 7 Jahre, aus Italien
Marek Steinbaum, 10 Jahre, aus Polen
H. Wassermann, 8 Jahre, aus Polen
Eleonora Witonska, 5 Jahre, aus Polen
Roman Zeller, 12 Jahre, aus Polen
Ruchla Zylberberg, 9 Jahre, aus Polen
|