Am heutigen Montagabend, den 29. Juni 2009, fand anlässlich der drei weiteren deutschen Todesopfer im Afghanistankrieg – allesamt Angehörige der Bundeswehr – eine Kundgebung unter dem Motto „Bundeswehr raus aus Afghanistan!“ in München statt. Während der Versammlung in der Innenstadt, an der sich über 30 nationale Deutsche beteiligten, konnten zahlreiche Flugblätter an interessierte Passanten verteilt werden. Während der Verteilung sprach die Polizei gegen mehrere linksextreme Aktivisten Platzverweise aus, da die Damen und Herren von der Gegenseite mehrfach versuchten, unsere Flugblattverteilung zu behindern. Als erster Redner sprach zunächst ein junger Aktivist der Freien Nationalisten München, der heute mit gerade erst 16 Jahren sein Rededebüt auf einer öffentlichen Kundgebung absolvierte. In seiner Rede ging er scharf mit den Etablierten ins Gericht und verurteilte die systematische Verheizung von Bundeswehrsoldaten für US-Imperialistische Kriegszwecke. Nach einem themenbezogenen Musiktitel folgte dann der Bezirksvorsitzende der NPD in Oberbayern, Roland Wuttke. Dieser forderte den kompromisslosen Abzug aller alliierten Soldaten aus Deutschland und gedachte den in Afghanistan gefallenen Deutschen. Außerdem hielt er den Gegendemonstranten einen geistigen Spiegel vor und entlarvte deren Doppelmoral. So zitierte Roland Wuttke mehrere aus linker Feder stammende Artikel gegen den Afghanistankrieg und fragte zu Recht, wie es die Gegenseite mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, trotz ähnlicher Ansichten gegen die nationale Opposition auf die Straße zu gehen. Dann folgte ein weiteres Musikstück und es sprach zum Abschluß Philipp Hasselbach von den Freien Nationalisten München. Er thematisierte, wie in diesem System aus gefallenen Soldaten „im Einsatz ums Leben Gekommene“ werden. Ein pure Verhöhnung der Opfer und ihrer Angehörigen. Um 20 Uhr beendete Roland Wuttke planmäßig die Kundgebung und dankte den Teilnehmern für ihre Disziplin. Erfreulicherweise gab es viele Bürger, die außerhalb der von Polizisten umringten Kundgebung, den Reden applaudierten. | ||
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