NS-Verbrecher
Demjanjuk belastete sich selbst
Es gibt neue Indizien gegen den
mutmaßlichen NS-Verbrecher John Demjanjuk. Nach FOCUS-Informationen
hatte er sich selbst kurz nach dem Zweiten Weltkrieg schwer belastet.
Seinerzeit hatte der gebürtige Ukrainer das im Vernichtungslager
Sobibór als seinen Aufenthaltsort bis zum Jahr 1943 angegeben. Dies
geht aus seinen Unterstützungs- und Visa-Anträgen für eine Einreise in
die USA Ende der 40er- und Anfang der 50er-Jahre hervor.
In den 80er-Jahren hatte der mutmaßliche KZ-Wächter seine Angaben widerrufen. Demjanjuk soll 1943 in dem KZ nahe der ukrainischen Grenze beim Mord an 29 000 Juden geholfen haben.
In den 80er-Jahren hatte der mutmaßliche KZ-Wächter seine Angaben widerrufen. Demjanjuk soll 1943 in dem KZ nahe der ukrainischen Grenze beim Mord an 29 000 Juden geholfen haben.
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Eingeschränkt prozessfähig
Nach FOCUS-Informationen hält die Staatsanwaltschaft München den 89-Jährigen für zumindest eingeschränkt prozessfähig. In wenigen Tagen erwarten die Ermittler ein ärztliches Gutachten, das auch festlegt, wie viele Stunden der Beschuldigte täglich einer Verhandlung folgen kann. Danach soll Mitte Juli die Anklage erfolgen.
ott
Leser-Kommentare (7)
dasglaubichnicht |
751
Kommentare (29.06.2009 19:45)
es ist vollkommen richtig
nachzuforschen um hier endlich Klarheit zu schaffen. Das hohe Alter ist kein Grund jemand für ev. Straftaten in der Vergangenheit zu verschonen.
nachzuforschen um hier endlich Klarheit zu schaffen. Das hohe Alter ist kein Grund jemand für ev. Straftaten in der Vergangenheit zu verschonen.
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