Wer einen ausführlicheren Bericht über das Interview von Alois Mannichl lesen möchte, der klicke hier.
FatBoy hat folgendes geschrieben::
Werden dann Zweifel wach heisst es sofort; Erst mal abwarten, warst du dabei, usw....
Natürlich heißt es das wenn es um Zweifel geht, die entweder von Leuten
ausgesprochen werden die von der Materie scheinbar keine Ahnung haben
(siehe Controllers (gutes) Beispiel mit den sogenannten Psychologen)
oder um Äußerungen, die einen erklärbaren Hintergrund haben.
(z.B. Zweifel: Verletzung war nicht so schlimm, weshalb der Messerstich
ohne Wucht durchgeführt worden sein muss; mögliche Erklärung: Da sich
das Opfer (fast) erfolgreich wehren konnte, wurde die Wucht der
Stichbewegung gedämpft)
PS: Das obere
Beispiel ist keine Spekulation von mir, sondern wurde vom Opfer selbst
so erklärt. Um dies Nachzulesen: oberen Link klicken.
Edit:
Zudem gibt's anscheinend Beweise für die Herkunft der ganzen
Spekulationen, die man seit ca. zwei Tagen in den Medien
lesen/hören/sehen kann. Dazu ein Auszug aus dem oberen Link:
Zitat:
Auch ein Schreiben mit Briefkopf der Kripo war aufgetaucht. Darin die ganzen Spekulationen zum Tathergang und die vermeintliche Wahrheit: Beziehungsprobleme der Mannichls. Der Brief war nachweislich gefälscht. Er soll an die „Süddeutsche Zeitung“ gerichtet gewesen sein.
_________________ 110 "Polizei"
Die Männer die man ruft!
Geschlecht: Anmeldungsdatum: Dec 20, 2004 Beiträge: 3077
Verfasst am: Sa. 10.Jan.2009, 09:23 Titel:
Ja, der heilige St. Spekulatius.....
schnell ist er zur Hand !
In irgendeinem Artikel habe ich die Kritik eines "erfahrenen Psycholgen" gelesen,
der die "mangelhafte Beschreibung" eines erfahrenen Polizisten moniert.
Mir persönlich ging es so, dass ich,
vom jahrelangen Streifefahren gewohnt,
auch beim privaten Autofahren mit Familie,
die Kfz.-Kennzeichen entgegenkommender und hinter mir fahrender Fahrzeuge "registriere",
will sagen, der Blick ging schon unbewusst dorthin !
Selbst Freunde und Bekannte machten sich darüber
- in gutmütigem Sinne lustig -
als sie, diesen "Polizeiblick" bei mir feststellten.
Diese durchaus positive und wünschenswerte Fähigkeit ging mir jedoch verloren, bzw. ist "eingeschlafen",
als sich, aufgabenbedingt, der Schwerpunkt meiner polizeilichen Tätigkeit verschob.
Nachdem mir das auffiel, habe ich ganz bewusst diesem "Blick" wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt;
diese Fähigkeit also wieder bewusst trainiert.
Nun kommt bei Herrn Mannichl der Faktor des Angriffs auf sein Leben hinzu;
was der gute Mann also wahrgenommen hat und an was er sich erinnern kann
heiliger St. Spekulatius
Die selbsternannten Experten sollten sich schämen
Die auffälligen Tätowierungen ??
Mal jemand an die Möglichkeit der individuellen Klebetattoos gedacht ?
Controller _________________ Präsidenten-Fahrer h.c. in Kaeptn_Chaos sein Bier-Club......
Wenn man ganz bewußt acht Stunden täglich arbeitet, kann man es dazu bringen, Chef zu werden............
......und vierzehn Stunden täglich zu arbeiten.
In Potzdam damals waren es erst die Rechten, dann die bösen Rocker.
Machte sich prima, jeder, auch hier, hat erst mal drauf gehauen. (geschrieben)
Damals im trauten Einklang mit der immer verteufelten Presse.
(Wenn die schreiben was man hören möchte sind sie nicht ganz so böse.)
Im Endefekt waren es zwei Besoffene die sich geprügelt haben.
Hier waren es erst die Rechten, dann die Linken, dann die Punker,
die Gothics, Eishockey Fans und wieder mal die Rocker. (Ganz nebenbei,
coole Mischung...)
Und auch hier haut wieder erst mal jeder drauf.
Bemerkt man etwas...?
Wenn es auf gewünschte Zielgruppen geht sind jede Menge Leute schnell mit der Feder/Tastatur dabei.
Werden dann Zweifel wach heisst es sofort; Erst mal abwarten, warst du dabei, usw....
ICH war nicht dabei, deshalb äussere ich mich auch nicht dazu, aber
die Scheuklappen und Tunnelblicke hier werden immer deutlicher.
Eine "natürliche Voreinstellung" der User in einem Forum wie diesem ist verständlich.
Aber um eine wenigstens einigermaßen neutrale und sachliche
Diskusionsgrundlage aufrecht zu erhalten sollten doch die gleichen
Maßstäbe angelegt werden.
Zumindest bei Pressemitteilungen am Anfang einer Sache.
Das würde auch die Glaubwürdigkeit der Diskutierenden erhöhen.
Ich wünsche dem Opfer das er schnell wieder auf die Beine kommt!
Und den ermittelnden Behörden das sie einen klaren, unvoreingenommen Blick haben und den wirklichen Täter finden.
Mannichl wehrt sich gegen Spekulationen: Bin wütend
PASSAUER NEUE PRESSE. Passau. Der Passauer Polizeichef Alois
Mannichl hat sich empört über Spekulationen gezeigt, wonach das
Messerattentat auf ihn keinen rechtsradikalen, sondern einen familiären
Hintergrund haben könnte. „Ich bin wütend“, sagte Mannichl der PNP und
wies entsprechenden Darstellungen als „Quatsch“ zurück.
Zuvor hatte die "Südddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Ermittler
über Ungereimtheiten und offene Fragen im Fall Mannichl berichtet. Es
sei beispielsweise seltsam, dass der Attentäter keine Spuren auf Messer
oder Kleidung seines Opfers hinterließ und Mannichl als erfahrener
Polizist keine bessere Täterbeschreibung liefern konnte. „So
ein Unsinn“, widerspricht der Passauer Polizeichef, „es war ziemlich
dunkel, weil nur die Weihnachtsbeleuchtung brannte. Es ging mir um mein
Leben – und sonst gar nichts.“ Die Angaben
über auffällige Tätowierungen, die auf Bildern von der Polizei
veröffentlicht wurden und die einen schnellen Fahndungserfolg
nahelegten, stammten nicht von ihm. Auch der Vorwurf, es sei zu
spät im Umfeld seiner Familie ermittelt worden, wies er zurück. „Mein
Sohn und meine Tochter wurde frühzeitig durch die Beamten der Passauer
KPI befragt.“
PNP _________________ 110 "Polizei"
Die Männer die man ruft!
In
einigen Kommentaren zu einem Artikel in der Onlineausgabe der Welt
tauchen Bemerkungen auf, angeblich von einer anonym bleibenden
Krankenschwester und einem Polizisten:
Die Verletzung des PD Mannichl sei nicht so gravierend gewesen, ein stätionärer Aufenthalt sei nicht erforderlich gewesen.
Was gibt es denn für offizizielle Informationen bzgl. der Verletzungen ?
Auf alle Fälle scheint jetzt eine äußerst interessante Entwicklung des Falles vor uns zu liegen. _________________ " Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger "
H.Luebke
Da ich nicht dabei war und in den Ermittlungen nicht eingebunden bin, könnte ich nur spekulieren und das mache ich hier nicht.
Zudem führen Spekulationen in diesem Thread meiner Meinung nach zu
keinen neuen Erkenntnissen. Stattdessen wird der Thread wohl wieder
geschlossen werden müssen, weil manche User ihre Fantasien und
Weltbilder nicht zu Hause lassen können.
Und wir alle wollen ja, dass der Thrad offen bleibt.
Warst du dabei? Schätze mal eher nicht.
Die Informationen bezüglich der "fehlenden" Spuren am Messer sind - sofern sie stimmen - wohl wahrlich interessant. _________________ 110 "Polizei"
Die Männer die man ruft!
Anmeldungsdatum: Sep 28, 2008 Beiträge: 218 Wohnort: hinter den Bergen bei den 7 Zwergen
Verfasst am: Sa. 10.Jan.2009, 00:24 Titel:
immer
mit der Ruhe einseinsnull, abwarten, Tee trinken und sich dann für die
Schuldigen, wenn sie gefunden sind lange Knaststrafen wünschen _________________ ACHTUNG kein PVB, alles was über dieser Signatur steht ist die Meinung eines Aussenstehenden.
"Wenn die Pflicht ruft,
gibt es viele Schwerhörige."
Gustav Knuth, dt. Schausp., 1901 - 87
Wie stellt es sich denn für dich dar? Offizielle Schiene? Die mysteriösen Nazis?
Wie die Dinge momentan liegen, muss man leider von allem ausgehen. Wenn
der Typ gelogen hat, will ich den hinter Gittern sehen. Suspendierung
reicht in diesem Fall nicht mehr.
Der Angriff auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl erscheint plötzlich in einem neuen Licht: Ermittler des Landeskriminalamtes Bayern berichten über Ungereimtheiten in den Angaben des Polizisten. Offenbar wurde viel zu früh in Richtung eines rechtsextremen Täters ermittelt. War es eine Beziehungstat?
Polizeidirektor Alois Mannichl am ersten Arbeitstag nach dem Attentat.
Er steht an einem Aktenschrank im Passauer Polizeipräsidium, Ermittler
aus München sollen jetzt den Täter finden
Der Bericht in der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" hat
die harmlose Überschrift "Ein Stich und seine Folgen". Aber die
Geschichte bietet Sprengstoff für die nächsten Tage.
Es geht um die Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Die
Zeitung lässt mehrere nicht näher bezeichnete Ermittler zu Wort kommen,
die ganz erhebliche Zweifel an den Aussagen des Polizeidirektors äußern
und in Frage stellen, ob wirklich ein Rechtsextremer die Tat begangen
hat.
Beispielsweise geht es um das Messer
mit dem Mannichl niedergestochen wurde. Es soll vor dem Haus gelegen
haben. Aber woher wusste der Täter das? Möglicherweise hat er das
Messer dort entdeckt, als er mit Mannichl an der Tür sprach.
Dann hätte das Gespräch aber länger dauern müssen als vom Opfer
angegeben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert einen Ermittler, der sagt:
"Ein solches Setting spricht sonst für eine Beziehungstat."
Das Messer gibt der Polizei noch
weitere Rätsel auf. Es stammt aus Mannichls Haushalt. Es lag vor dem
Haus, weil damit angeblich bei einem Nachbarschaftsfest Lebkuchen
aufgeschnitten wurden. Es finden sich aber keine Lebkuchenreste an dem
Messer. Es finden sich aber auch keine DNA-Spuren eines Täters und auch
keine Wischspuren, die eigentlich erkennbar sein müssten, wenn der
Täter beispielsweise Handschuhe getragen hätte.
Die Ermittler wundern sich auch, dass
der Polizeidirektor so vage Angaben über den Täter macht: 1,90 Meter
groß, rundes Gesicht, Glatze. "Die Erfahrung eines Polizeimannes sollte
dazu führen, dass die Wahrnehmung die wesentlichen Dinge wie das
Aussehen erfasst", zitiert das Blatt den Rechtspsychologen Martin
Schmucker von der Uni Erlangen.
Die Phantombilder wurden dann auch
nach Aussagen einer Nachbarin gefertigt. Allerdings glaubt die Polizei,
dass es den Mann mit der auffälligen grünen Schlange in der rechten
Szene nicht gibt. Er wäre sonst schon gefunden worden.
Die Fahnder des Landeskriminalamtes scheinen auch mit den Vorarbeiten
ihrer Passauer Kollegen nicht einverstanden zu sein. Sie hätten viel zu
schnell in Richtung eines rechtsextremen Täters ermittelt, weil sie es
mit der Aussage eines Polizisten zu tun hatten.
Normalerweise, so zitiert das Blatt einen Ermittler, werde von
innen (also vom Opfer und der Familie) nach außen ermittelt. Erst
müssten die privaten Verhältnisse des Opfers geprüft werden. Die
erwachsenen Kinder des Polizeidirektors wurden aber erst vor wenigen
Tagen vernommen. Da hatten die örtlichen Polizisten offenbar Hemmungen.
"Wir haben es schließlich mit unserem eigenen Chef zu tun", sagte ein
Passauer Ermittler der "Süddeutschen Zeitung".
Meine
Theorie zum Tathergang: Frau Mannichl geht ins Bad und sieht, dass das
Waschbecken voller Zahnpasta und die Klobrille oben ist. Das hat sie
ihm jetzt schon zehntausendmal gesagt! Plötzlich spürt sie den Griff
des Lebkuchenmessers in ihrer Hand...
_________________ 110 "Polizei"
Die Männer die man ruft!
Meine Theorie zum Tathergang: Frau Mannichl geht ins Bad und sieht,
dass das Waschbecken voller Zahnpasta und die Klobrille oben ist. Das
hat sie ihm jetzt schon zehntausendmal gesagt! Plötzlich spürt sie den
Griff des Lebkuchenmessers in ihrer Hand...
Anmeldungsdatum: Sep 28, 2008 Beiträge: 218 Wohnort: hinter den Bergen bei den 7 Zwergen
Verfasst am: Fr. 09.Jan.2009, 18:47 Titel:
Zitat:
Keine heiße Spur, aber viele Spekulationen: Knapp einen Monat nach der
Messerattacke auf den Passauer Polizeichef ist der mutmaßliche
rechtsextreme Täter noch nicht gefunden. Inzwischen machen Gerüchte die
Runde, bei dem Attentat könnte es sich um ein Familiendrama handeln.
Die Staatsanwaltschaft dementiert.
Puh,
echt erstaunlich, sich schon so kurz nach diesem Ereignis wieder am
Arbeitsplatz einzufinden. Man kann wirklich nur hoffen, dass die Psyche
auch weiterhin so stark ist, wie der Körper es vormacht, wäre
wünschenswert!
In den vergangenen Jahrzehnten wurden 2000(!!) Polizisten im Dienst getötet.
Zu den im Dienst getöteten Polizisten: Kann diese hohe Zahl wirklich hinkommen?
Na ja, in den Lateinamerikanischen Ländern werden immer wieder Polizisten in den Banden- und Drogenkriegen getötet.
Und wenn Mitglieder von Organisationen die sich selber als Polizisten
bezeichnen, aber vom Rest der Welt als Terroristen bezeichnet werden
(z.B. Naher Osten) in dieser Statistik mit aufgenommen wurden, wundert
mich diese hohe Zahl nicht. _________________ 110 "Polizei"
Die Männer die man ruft!
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