Das
Grundgesetz ist die beste Verfassung, die Deutschland je hatte und das
Fundament der Bundesrepublik Deutschland, des demokratischsten,
freiheitlichsten und stabilsten
Staates der deutschen Geschichte. Auf
diesem Fundament haben wir Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut.
Gerade in schwierigen Zeiten hat sich die Ordnung des Grundgesetzes
bewährt. Sie bietet auch die besten Voraussetzungen, um die
Auswirkungen der aktuellen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise zu
überstehen und gestärkt aus der Krise hervorzugehen
60 Jahre Grundgesetz – 60 Jahre Freiheit und Demokratie:
In diesen Tagen jährt sich die Verabschiedung des Grundgesetzes zum 60.
Mal. Das Grundgesetz ist die beste Verfassung, die Deutschland je hatte
und das Fundament der Bundesrepublik Deutschland, des demokratischsten,
freiheitlichsten und stabilsten Staates der deutschen Geschichte. Auf
diesem Fundament haben wir Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut.
Wirtschaftswunder, Soziale Marktwirtschaft und die Aussöhnung mit
unseren Nachbarländern sind der Ausdruck der Werte des Grundgesetzes in
der Politik. Seine größte Bewährungsprobe hat das Grundgesetz 1990
bestanden, als die Menschen in Ostdeutschland sich mit überwältigender
Mehrheit für den Beitritt der DDR zum Wirkungsbereich des Grundgesetzes
entschieden haben. Seitdem ist das Grundgesetz die Verfassung aller
Deutschen.
Das Grundgesetz war auch der
Garant für die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik. Gerade in
schwierigen Zeiten – wie etwa während der terroristischen Bedrohung
durch die RAF – hat sich die Ordnung des Grundgesetzes bewährt. Sie
bietet auch die besten Voraussetzungen, um die Auswirkungen der
aktuellen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise zu überstehen und gestärkt
aus der Krise hervorzugehen.
Bundespräsident Horst Köhler muss eine zweite Amtszeit erhalten:
Die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt einstimmig die Wiederwahl von
Bundespräsident Horst Köhler. Durch sein hohes Engagement und seinen
Einsatz für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft hat er sich in
herausragender Weise um die Demokratie und unser Land verdient gemacht.
Das zeigt auch seine Popularität in der Bevölkerung: 76 Prozent der
Bürgerinnen und Bürger sprechen sich dafür aus, dass Horst Köhler auch
in den kommenden fünf Jahren unser Staatsoberhaupt bleibt.
Getrieben
vom eigenen Machtinteresse ignoriert die SPD diesen Wunsch der
Bevölkerung und stellt Gesine Schwan als eigene Kandidatin auf. Damit
zeigt sie auch ihre wahren Koalitionsabsichten: Ohne die Stimmen der
Linkspartei hat Schwan nicht die geringste Chance. Es wirkt
unglaubwürdig, wenn Steinmeier und Müntefering nun versichern, bei der
Wahl zum Bundespräsidenten die Stimmen der Linken in Anspruch zu
nehmen, eine Zusammenarbeit nach der Bundestagswahl aber kategorisch
ausschließen.
Die Wiederwahl Horst Köhlers
ist deshalb auch ein Zeichen demokratischer Verlässlichkeit und
Seriosität in dieser schwierigen Zeit.
Wachstumskräfte mobilisieren:
In dieser Woche erhalten wir auch die neueste Steuerschätzung. Sie wird
das ganze Ausmaß der Finanz- und Wirtschaftskrise verdeutlichen und die
Belastungen für den Bundeshaushalt zeigen.
Jetzt
gilt es, alle Wachstumskräfte zu mobilisieren, um gestärkt aus der
Krise hervorzugehen. Wir sind zuversichtlich, so in den nächsten Jahren
wieder Wachstum schaffen zu können.
Einen
Teil der Steuermehreinnahmen werden wir dann einsetzen, um das Defizit
zu verringern, einen Teil, um Forschung und Innovation zu fördern und
einen dritten Teil, um die sogenannte kalte Progression zu korrigieren
und so Leistungsträger und den Mittelstand zu motivieren.
Banken helfen – Steuerzahler schützen: Das
Finanzmarktstabilisierungs-gesetz hat erfolgreich verhindert, dass nach
der amerikanischen Bank Lehman Brothers auch eine deutsche
systemrelevante Bank Konkurs anmelden musste. Das war ein wichtiger
Schritt zur Behebung der Finanzmarktkrise.
Um
den Interbankenhandel zu beleben und damit auch die Finanzierung des
Mittelstandes wieder zu gewährleisten, sind jedoch weitere Maßnahmen
notwendig. Vor allem müssen die Bilanzen der Banken von den sogenannten
„toxischen Papiere“ bereinigt werden. Als toxisch gelten
Vermögenspositionen, die starke Wertverluste erleiden, weil sie
entweder so hoch ausfallgefährdet sind oder deren
Ausfallwahrscheinlichkeit so schwer zu beurteilen ist, dass sie keinen
Käufer finden.
Die
CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Bemühungen der
Bundesregierung um eine „Bad-Bank“-Lösung, bei der aber auch die
Landesbanken einbezogen werden müssen. Ein funktionierender Finanzmarkt
ist die Lebensader unserer Wirtschaft. Nur wenn das Vertrauen der
Banken untereinander wieder hergestellt ist und sie auch in
ausreichendem Maß wieder Kredite vergeben können, kann auch die Krise
der Realwirtschaft überwunden werden.
Für
uns ist aber auch klar, dass die Belastungen des Steuerzahlers so
gering wie möglich gehalten werden müssen. Die Kosten für mögliche
Ausfälle der von der Bad Bank übernommenen Papiere müssen so weit wie
möglich bei den Banken verbleiben.
Frauen beraten – ungeborenes Leben schützen: Jedes
Jahr werden über 2.000 Abtreibungen nach der 13. Schwangerschaftswoche
vorgenommen. Grund dafür ist das Vorliegen einer medizinischen
Indikation: Wenn nach ärztlicher Erkenntnis eine Gefahr für Leib und
Leben der Schwangeren besteht oder mit schwerwiegenden psychischen oder
physischen Belastungen zu rechnen ist. Gerade die Diagnose einer
vorliegenden Behinderung ihres Kindes stürzt viele Frauen in eine
schwere Krise. In dieser ist es wichtig, dass sie eine umfassende
Beratung und ausreichende Bedenkzeit erhalten. Die Praxis zeigt, dass
dabei erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.
Die
Union hat immer schon deutlich gemacht, dass die aktuell gültige
Regelung unzureichend ist und hat bereits in den
Koalitionsverhandlungen auf eine Neuregelung gedrängt. Nach langen
Verhandlungen ist es gelungen, eine tragfähige Lösung zu erarbeiten,
die Aussicht auf eine parlamentarische Mehrheit hat. Diese sieht eine
Beratungspflicht für den behandelnden Arzt vor. Auch müssen zwischen
der Diagnose und dem Schwangerschaftsabbruch mindestens drei Tage
Bedenkzeit liegen. Somit wird sichergestellt, dass die betroffenen
Frauen umfassend informiert werden und Hilfe in ihrer schwierigen
Situation erhalten.