Sunday, 24th Juni 2007   


Gone with the wind

In 1992 David Cole, a young Jew, made a video in Auschwitz (David Cole Interviews Dr. Franciszek Piper) which was one of the hottest items that people later on requested on YouTube. After 1994, he largely dropped out of Revisionism. Finally, by a letter posted on the Internet dated January 2, 1998, he recanted: " I now understand that I owe it to the people I wronged to make a forceful repudication of my earlier views. I also owe a very large apology, not only to the many people I enraged, and to the family and friends I hurt, but especially to the survivors of the Holocaust, who deserve only our respect and compassion, not re-victimization. Therefore, to all of the above people, let me offer my most humble and very, very sincere apology. I am sorry for what (I) did, and I am sorry for the hurt I caused..."

In fall of 1997, in a letter posted on their Internet- site, the Jewish Defense League (JDL) had written: " What is a David Cole? Is it a sickness? Is it a mental disease? Is Cole merely a human parasite who clings to his ardent Nazi supporters and friends who back his ideas whole-heartedly? After all, this Cole mania that the media have played on, don't you think it's time that we flush this rotten, sick individual down the toilet, where the rest of the waste lies? One less David Cole in the world will certainly not end Jew-hatred, but it will have removed a dangerous parasitic, disease-ridden bacteria from infecting society. Just as we must get rid of this monster, Cole, we must also get rid of the word "revisionism" from our vocabulary. This awful word and Cole, too, must be eliminated altogether. There is no argument. There needs to be no more debates, only the elimination of the Holocaust deniers... JDL wants to know the location of Holocaust denier David Cole, pictured above. Anyone giving us his correct address will receive a monetary reward. Contact us through e-mail immediately if you have information leading to the current location of David Cole."

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Freitag, 22. Juni 2007  


Verbraucher werden weiter geschröpft

Am Freitag, 22. Juni 2007, beschloss der Bundestag das sogenannte Zuteilungsgesetz. Von 2008 bis 2012 dürfen die deutschen Energiekonzerne und die Industrie nur noch 453 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) jährlich emittieren, deutlich weniger als bisher. Die CO2-Zertifikate werden nicht mehr umsonst ausgegeben, sondern die Energiekonzerne müssen nun neun Prozent der Gesamtmenge zum Börsenpreis ersteigern. Diese Versteigerung soll mehr als vier Milliarden Euro erbringen.

Noch nicht beschlossen wurde, den Verbrauch an Sauerstoff aus der Luft durch Mensch und Tier durch Versteigerung von Sauerstoff-Zertifikaten zu begrenzen

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Donnerstag, 21. Juni 2007  


Ein Jahr hinter Gitter

Warum wurde Dr. Johannes Lerle für Aussagen über die nationalsozialistische Judenvernichtung verurteilt, die längst historisches Allgemeingut sind? Ein Bericht von Martin F. Weingärtner aus den katholischen Nachrichten kreuz.net, von dem sich die verantwortliche Schriftleitung voll distanziert (
http://www.kreuz.net/article.5395.html). 

Am 14. Juni verurteilte das Amtsgericht Erlangen durch die Einzelrichterin Erda Erdenhofner den bekannten Lebensschützer Dr. Johannes Lerle (55) aus Erlangen nach drei Stunden Verhandlung auf Antrag von Staatsanwalt Dr. Hilmar Höfler zu einem Jahr Gefängnis ohne Bewährung. Die Verurteilung erfolgte gemäß Paragraph 130 Absatz 3 des Deutschen Strafgesetzbuches wegen angeblicher Volksverhetzung durch öffentliche Leugnung oder Verharmlosung nationalsozialistischer Unrechtstaten in einer Weise, die geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören.

Die Staatsanwaltschaft, die im Auftrag der Bayerischen Staatsregierung tätig ist, hatte in ihrer Anklageschrift geschrieben: „Der Angeschuldigte verfasste verschiedene Schriften und Flugblätter, die er unter anderem als Domain-Inhaber unter
www.johannes-lerle.de zugänglich machte. Ins Internet gestellt wurden vom Angeschuldigten unter anderem die Schriften: ‘Wieder Christenverfolgung in Deutschland’ und ‘War Jesus Christus ein Volksverhetzer?’“ Aus diesen beiden Schriften hatte die Staatsanwaltschaft eine Reihe von Textpassagen herausgezogen, etwa zwei Seiten lang, und in ihrer Gesamtheit als Leugnung des Holocaust in zwei Fällen verurteilt, weil der Leser es so auffasse. Dr. Höfler forderte sogar ein Jahr und drei Monate Gefängnis.

Grund für die hohe Strafe seien auch Lerles sechs Vorstrafen, die zwei Gefängnisaufenthalte mit insgesamt achteinhalb Monaten zur Folge hatten. Sie erfolgten alle wegen angeblicher Beleidigung, weil er in der Vergangenheit den Kindermord im Mutterleib unter Nennung der Namen der Täter und ihrer Unterstützer angeprangert hatte. Ferner wurden ihm – obwohl das nicht Teil der Lerle vorgeworfenen „Volksverhetzung“ war – seine Vorwürfe an die Adresse des Bundesverfassungsgerichtes verübelt: Die Bundesverfassungsrichter Papier, Grimm und Hömig hatten am 6.9.1999 in ihrer Nichtannahmebegründung einer Verfassungsbeschwerde Lerles die vorgeburtlichen Menschentötungen als „vermeintliches Unrecht“ bezeichnet. Außerdem habe das Bundesverfassungsgericht den Kinderabtreibern Freudemann und Stapf am 27. Oktober 1998 das Grundrecht der Berufsfreiheit eingeräumt, eine unbeschränkte Zahl Menschen einer willkürlich abgegrenzten Personengruppe „rechtswidrig“ zu töten.

Lerle kommentierte diese Tatsache: „Ein solches Fehlurteil lässt sich auch durch noch so große Dummheit von Richtern nicht entschuldigen, sondern ist eindeutig Rechtsbeugung.“ - „Die heutigen Bundesverfassungsrichter brachten es fertig, den Berufskillern Freudemann und Stapf hierfür das Grundrecht der freien Berufswahl zuzusprechen. Solch eine Rechtsbeugung, dass irgendwer ein Grundrecht hätte, andere Menschen rechtswidrig töten zu dürfen, dürfte selbst in der Nazizeit kaum zu finden sein.“ Wegen seiner Flugschrift: „Rechtsbeugung sogar beim Bundesverfassungsgericht – so dumm können Richter nicht sein“, in der er diese Dinge ausführlich dargestellt und angeprangert hat, wurde er jedoch nicht angeklagt. Die Schrift ist unter www.johannes-lerle.de auch im Internet veröffentlicht.

Es ist offensichtlich, dass ihm sein energisches Anprangern der Kindermassenmorde im Mutterleib weiterhin sehr verübelt wird. Doch Dr. Lerle beteuerte gleich zu Beginn seiner Verteidigungsrede, dass er kein Anhänger, sondern ein Gegner Hitlers sei. Das komme in seinen Schriften deutlich zum Ausdruck, insbesondere in seiner Schrift „Wieder Christenverfolgung in Deutschland“, in der er Adolf Hitler detailliert als Christenverfolger erwiesen habe, indem er zum Beispiel darauf hingewiesen habe, dass er den Hitler-kritischen evangelischen Pfarrer Paul Schneider († 1939) ins Konzentrationslager gebracht habe und an seinem Tod schuld sei.

Doch wenn die genannten deutschen Bundesverfassungsrichter die massenhafte Tötung unerwünschter Menschen im Mutterleib ungestraft als „vermeintliches Unrecht“ bezeichnen dürften, dann dürfe auch er unter Berufung auf die Gleichbehandlungsvorschrift des Art. 3 Grundgesetz nicht bestraft werden, wenn er in Bezug auf Auschwitz von „vermeintlichem Unrecht“ spreche – zumal keineswegs offenkundig sei, wie viele Menschen und auf welche Weise in Auschwitz ums Leben kamen. Er habe – so Lerle – keine tatsächlich stattgefundenen Verbrechen Hitlers gegen die Juden geleugnet oder verharmlost, sondern verabscheue diese.

Er ziehe jedoch die Offenkundigkeit des bisher behaupteten Ausmaßes der Holocaustverbrechen in Zweifel, weil der Spiegel-Redakteur Fritjof Meyer im Mai 2002 in der Zeitschrift ‘Osteuropa’ – herausgegeben unter der bekannten CDU-Politikerin Rita Süßmuth – mitgeteilt habe, dass bei einer erneuten Untersuchung vor Ort lediglich eine halbe Million Auschwitz-Tote nachgewiesen werden konnten, davon etwa 356.000 durch Vergasung (Seite 359), während man vor noch nicht langer Zeit vier Millionen Auschwitz-Tote nicht habe bestreiten dürfen. Da auch heute noch insgesamt sechs Millionen Holocaustopfer – weil angeblich „offenkundig“ – nicht geleugnet oder verharmlost werden dürfen, stelle sich ihm die Frage, wo die restlichen 5,5 Millionen Juden umgekommen seien. Ferner habe Fritjof Meyer in demselben Artikel mitgeteilt, dass der Kronzeuge für die Vergasung von Millionen von Juden, der Auschwitz-Kommandant Rudolf Höß (gestorben 1947), massiv gefoltert worden sei, bevor er seine Aussagen gemacht hatte.

Sind etwa durch Folter erpresste Geständnisse glaubwürdig, fragte Lerle? Den durch Folter erpressten Geständnisse der im Mittelalter verfolgten Hexen werde doch auch nicht Glauben geschenkt. Lerle weiter: „Die Gaskammern hätten sich übrigens laut Fritjof Meyer in zwei inzwischen abgerissenen Bauernhäusern (Seite 635 und 638) befunden, so dass man heute diesbezüglich nichts mehr beweisen und auch nichts widerlegen kann. Trotz dieser Verharmlosung der »unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft begangenen Unrechtstaten« auf ein Achtel seien die entsprechenden Strafanzeigen gegen den Verfasser dieses zitierten Artikels abgewiesen worden. Fritjof Meyer darf also unbehelligt behaupten, dass die jahrzehntelang den Millionen Besuchern gezeigte Originalgaskammer folglich keine historische Wahrheit hat. Ich jedoch werde angeklagt.“

Das sei ungerecht und grundgesetzwidrig. Es erinnere an das Sprichwort: „Die Kleinen „hängt“ man, die Großen lässt man laufen.“ Zweifel an der offiziellen Holocaustversion von sechs Millionen ermordeten Juden kommen Lerle auch dadurch, dass das Buch des ehemaligen Vorsitzenden Richters, Dr. Wilhelm Stäglich, „Der Auschwitz-Mythos“, vom Stuttgarter Landgericht verboten wurde, obwohl es nicht als falsch widerlegt wurde. Lerles Einwand gegen die Anklage, dass das Bezweifeln des Holocaust ja nicht strafbar sei, wurde ignoriert. Dadurch ist sein Grundrecht aus Artikel 103 Absatz 2 Grundgesetz verletzt „Eine Tat kann nur bestraft werden, wenn die Strafbarkeit gesetzlich bestimmt war, bevor die Tat begangen wurde.“

Ferner sei früher behauptet worden, in Dachau seien Menschen massenweise vergast worden. Als der Elektriker Martin Fiedler dies bestritt, sei er unschuldig zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Kürzlich habe Lerle auf einer Tafel im Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg gelesen, dass Dachau nie die Funktion eines Vernichtungslagers gehabt habe. Außerdem hätten die Nationalsozialisten aus der Haut ihrer Opfer Lampenschirme und aus den Knochen ihrer Opfer Seife fabriziert. Das habe er in seiner Schulzeit als historische Wahrheit gelehrt bekommen und glauben müssen. Heute werde dies nicht mehr amtlich behauptet, sondern es sei als Unwahrheit entlarvt worden. Unter anderem wurde ihm diese Textpassage als Straftat vorgeworfen. Dabei stelle sich aber die Frage: „Behauptet die Staatsanwaltschaft hiermit, dass tatsächlich Seife aus menschlichen Knochen und Lampenschirme aus menschlicher Haut gefertigt und in Dachau Menschen vergast worden seien? Oder behauptet die Staatsanwaltschaft, dass derartige Lügen nie verbreitet worden seien? Oder aber verübelt sie mir, dass ich eine auch ihr bekannte Lüge öffentlich bekannt mache, weil dadurch die Seriosität des Holocaustdogmas in Zweifel gezogen wird? Es ist unklar, was dieses Zitat in der Anklageschrift mir eigentlich vorwirft, und ich bitte, mir dies mitzuteilen, damit ich mich diesbezüglich verteidigen kann.“

Auf seine Frage bekam Lerle keine Antwort. Auch als der Rechtsanwalt den Staatsanwalt fragte, welche Aussage in der zwei Seiten langen Zusammenstellung von Zitaten aus Lerles beiden Schriften eine Leugnung oder Verharmlosung des Holocausts darstelle, bekam er keine andere Antwort als die, dass die Gesamtheit der Aussagen den Straftatbestand erfülle und zeige, dass er den Holocaust leugne, zumindest verharmlose. Ebenso die Richterin. Der Pflichtverteidiger, Rechtsanwalt Stefan Böhmer aus Erlangen, machte gleich zu Beginn der Verhandlung unter Berufung auf Rechtsgelehrte geltend, dass der Paragraph 130 Absatz 3 Strafgesetzbuch mit der Meinungsfreiheit und mit rechtsstaatlichen Grundsätzen unvereinbar sei, insbesondere mit dem Grundrecht auf Meinungsfreiheit, weil niemand zuvor genau wissen könne, was er nun in Bezug auf den Holocaust und in Bezug auf Auschwitz sagen oder fragen dürfe und was nicht. Dieser Zustand sei schlimmer als früher, wo eine Schrift der Zensurbehörde zur Prüfung vorgelegt werden musste, dadurch wurde man wenigstens nicht bestraft, wenn man etwas schrieb, was der Staat verbieten wollte.

Es sei unklar, was überhaupt im Detail zum geschützten Rechtsgut des Paragraphen 130 Absatz 3 Strafgesetzbuch gehöre. Er beantragte daher, dass die Richterin das Bundesverfassungsgericht ersuche, dies im Wege der Normenkontrolle festzustellen. Die Richterin lehnte dies jedoch mit der Begründung ab, dass sie diesen Paragraphen für grundgesetzkonform halte, obwohl sie später selber einräumte, dass diese Rechtsnorm unbestimmt sei. Der Rechtsanwalt wies auch darauf hin, dass er seinen Mandanten nicht wirklich verteidigen könne. Denn wenn er dies tue, laufe er Gefahr, selber strafrechtlich verfolgt zu werden, wie die Rechtsanwälte des Holocaustleugners Ernst Zündel und wie der Gerichtsgutachter Germar Rudolf. Dies sei ein Zustand, der mit rechtsstaatlichen Grundsätzen unvereinbar ist.

Meines Erachtens hat Lerle eine klare und geistreiche, fast zwei Stunden dauernde Verteidigungsrede gehalten. Aber der Staatsanwalt und die Richterin sind auf keines seiner Argumente eingegangen. Sowohl die Anklageschrift als auch seine Verteidigungsrede sind auf seiner Internetdarbietung unter dem Stichwort „Strafprozess“ zu lesen. Fragt sich nur, wie lange noch? Lerle sagte, er wolle Berufung einlegen.

Quelle: http://www.kreuz.net/article.5581.html

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Donnerstag, 14. Juni 2007 

Einsatz der Bundeswehr zum G-8-Gipfel: Nicht 1100, sondern 2100 Soldaten

Das Verteidigungsministerium räumte auch ein, dass am 5.Juni das Protestcamp der Globalisierungskritiker in Reddelich von einem »Aufklärungstornado« überflogen worden ist. Die dabei gewonnenen Bilder wurden an den Polizeiführungsstab »Kavala« weitergegeben. Angeblich sei der »Tornado« 150 Meter hoch geflogen. Die normale Mindestflughöhe liegt bei 330 Metern. Das Verteidigungsministerium legte am Mittwoch offen, dass im Mai und Juni mindestens vier Flüge mit je zwei »Aufklärungstornados« über dem Gelände rund um Heiligendamm stattgefunden haben. Man müsse die entsprechenden Fähigkeiten üben, »wie man in Afghanistan sieht«, so ein Ministeriumssprecher.  

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Donnerstag, 14. Juni 2007 


Erich Priebke darf in Italien arbeiten

Diese Entscheidung des italienischen Militärgerichts bedeutet, dass Erich Priebke sich künftig in Rom weitgehend frei bewegen kann. Das Militärgericht hat dem 93 Jahre alten erlaubt, künftig ungehindert von seinem Haus am Stadtrand Roms zum Büro seines Anwalts in der Innenstadt fahren. Während des Tages darf er das Anwaltsstudio verlassen, um in der Umgebung wichtige Dinge des täglichen Lebens zu erledigen. Das Büro des Anwalts, in dessen Umgebung sich Erich Priebke bewegen darf, befindet sich im Stadtteil Monti. 

Erich Priebke war 1998 von einem von einem römischen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Jahr später wurde ihm zugestanden, er dürfe die Strafe als Hausarrest in einer Villa am Stadtrand Roms verbringen. In den Ardeatinischen Höhlen in Rom wurden 1944 von SS-Soldaten 335 Menschen erschossen. Erich Priebke soll die Aktion gemeinsam mit dem damaligen SS-Polizeichef von Rom, Herbert Kappler, organisiert haben. Priebke selbst beruft sich bis heute auf Befehlsnotstand. Die Massenerschießung sei eine Vergeltung für einen Partisanenüberfall gewesen und direkt von Hitler aus Berlin befohlen worden.

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Donnerstag, 14. Juni 2007 


Zeugen aus der Todeszone  

Eric Friedler, Barbara Siebert, Andreas Kilian
Das jüdische Sonderkommando in Auschwitz, 416 Seiten, zahlreiche s/w-Abb., Gebunden mit Schutzumschlag
Euro 25,00,- ISBN 3-934920-24-1

Die erste Monographie zur Geschichte des jüdischen Sonderkommandos in Auschwitz. Den Autoren ist es gelungen, Überlebende des Sonderkommandos zu bewegen, über das Grauen in der Todeszone zu sprechen. Diese Interviews waren eine wichtige Quelle für das Buch, das erstmals die Entwicklungsgeschichte des Sonderkommandos detailliert darstellt und auf dem neuesten Forschungsstand die Zusammenhänge aller Vorgänge um das Sonderkommando im KL Auschwitz-Birkenau erklärt.

Eric Friedler, geboren 1971 in Sydney/Australien, ist Journalist. Als Autor und Regisseur realisierte er zahlreiche Dokumentarfilme. Mehrere Jahre war er als Redaktionsmitglied für die ARD-Sendung Report Baden Baden/Mainz tätig. Heute ist er Redakteur in der Abteilung Kultur des NDR Fernsehens.

Barbara Siebert, geboren 1964, studierte Ethnologie. Nach dem Magister absolvierte sie eine Ausbildung als Hörfunkjournalistin. Seitdem arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin für Fernsehen und Rundfunk der ARD.

Andreas Kilian, geboren 1974, war Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste in Auschwitz. Er studierte Neuere Geschichte und Literaturwissenschaft und arbeitet gegenwärtig als freier Mitarbeiter für die Claims Conference Zwangsarbeiter-Fonds.

Auszüge aus "Zeugen aus der Todeszone"

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Mittwoch, 13. Juni 2007 


The Case for Bombing Iran: "I hope and pray that President Bush will do it". 

NORMAN PODHORETZ, Wednesday, May 30, 2007 

Norman Podhoretz is the long-time but now-retired editor of Commentary, the influential monthly publication of the American Jewish Committee (AJC). Podhoretz transformed the magazine into a main source of neo-conservative writing.

"Podhoretz and his spouse, Midge Decter, a polemical powerhouse in her own right, created a formidable political team in the 1970s as they deserted the Democratic Party, and then, as leaders of the Committee on the Present Danger -- like (Project for the New American Century) PNAC a coalition of mainly Jewish, neo-conservatives and more traditional right-wing hawks like Defence Secretary Donald H. Rumsfeld - helped lay the foreign-policy foundation for the rise of Ronald Reagan. After Reagan's victory, Decter and Rumsfeld co-chaired the international offshoot of the committee, called the Coalition for the Free World.

"Podhoretz is the father of John Podhoretz, a columnist for the Rupert Murdoch-owned New York Post, who also acts as a ubiquitous booster of the hawks. And his son-in-law, Elliott Abrams, who held a number of controversial posts in Reagan's State Department and was eventually convicted in the Iran-Contra scandal for lying to Congress, now serves in George Walker Bush's National Security Council as his top Middle East adviser.
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Dienstag, 12. Juni 2007 


Une visite à Ernst Zündel dans sa prison

Le vendredi 8 juin, à 13 heures, grâce à une autorisation obtenue du Dr Meinerzhagen (l'homme qui a osé condamner Ernst Zündel à cinq années de prison uniquement pour ses idées), nous avions rendez-vous à la prison de Mannheim pour une visite d'une heure à Ernst Zündel ! Dehors il faisait 35 degrés. Ernst est arrivé en veston et cravate, veston qu'il nous a vite demandé la permission de quitter.

Nous l'avons trouvé dans une forme étonnante - celle qu'il a toujours eue
quand il était libre -, un moral d'acier et toujours cette gentillesse qui
frappe tous ceux qui l'ont déjà rencontré. Il ne se plaint pas de la prison (s'est-il d'ailleurs jamais plaint?) - évidemment l'entretien se déroulait en présence d'un censeur et d'un gardien de prison - mais il reste convaincu qu'il est là pour accomplir ce qu'il appelle son "Karma": le destin pour lequel il a été mis sur terre...
Il suit assez bien l'actualité mais ignorait l'affaire de Teramo en Italie, qui l'a beaucoup intéressé. En revanche il était au courant des déboires du
rabbin autrichien Friedman.

Tout sujet touchant son procès devait être évité mais il a tout de même pu nous dire, avec l'autorisation du censeur, que les conclusions de son appel (en allemand, la "révision" du procès) avaient été déposées le 3 juin par Me Schaller (qu'il admire profondément) et par Me Bock; il ne sait pas si Me Rieger a pu de son côté déposer les siennes mais en tout cas il ne les a pas vues; les deux autres avocats ne se sont pas manifestés. Dans ses conclusions, nous a-t-il dit, Me Schaller a su magnifiquement démontrer que le Dr Meinerzhagen avait commis une faute en ne tenant pas compte des deux années de prison accomplies au Canada.

En général environ 3% seulement des demandes de révision sont retenues en
Allemagne.

Pour faire court, il se trouve devant trois solutions:
1) Les conclusions sont refusées et Ernst a encore trois bonnes années à purger (condamné à 5 ans il a déjà purgé 2 années de prison à Mannheim);
2) Les juges d'appel le renvoient devant une autre cour et il y a alors un nouveau procès;
3) Les conclusions sont acceptées et, les 2 années de prison purgées au Canada s'ajoutant aux 2 années déjà purgées en Allemagne, il sera "bientôt libéré" et rêve déjà de retrouver sa Forêt noire.

Dernier point, capital:
Les restrictions concernant son courrier sont toujours les mêmes: il ne peut
recevoir et envoyer que 2 lettres par jour mais nous avons enfin eu la confirmation - souvent demandée, jamais obtenue jusqu'à ce jour! - que les courriers en provenance de ses avocats et de sa famille ne font pas partie de ces restrictions (nous le savions déjà pour les courriers échangés avec Ingrid). Donc nos correspondants ne doivent plus freiner leur ardeur.

Ecrivez à:

Mr Ernst Zündel
J.V.A. Mannheim
Herzogenriedstr. 111
D-68169 MANNHEIM
(Allemagne)

Un moment fort de notre entretien: avec la permission du censeur, nous lui avons parlé d'une courte interview du professeur Faurisson qui circule actuellement sur l'Internet: il s'agit d'une interview donnée en anglais à un journaliste de la télévision iranienne à l'issue du procès du professeur du 30 mai dernier. Au journaliste qui lui demande: "Et Zündel?" le professeur répond que Ernst Zündel est son ami "le plus cher", qu'il "pense à lui nuit et jour" et que c'est un homme "extraordinaire, très humain". Ernst, très ému, est resté sans voix un moment...

Nous avons demandé à Ernst s'il avait un souhait à exprimer, quel qu'il soit. Il souhaite que nous fassions savoir autour de nous qu'il considère comme politiquement immature ("politically immature") les révisionnistes qui ne comprennent pas l'intérêt qu'il porte aujourd'hui au révisionnisme de la nutrition; il a insisté à deux reprises sur ce point. 
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Dienstag, 12. Juni 2007 


Artikel 19 UN-Menschenrechtscharta: "Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Artikel 5 Grundgesetz: " Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. "


Der öffentliche Druck hat schnell gewirkt: Der rechtsextreme Lehrer Jochen S. muss sich einen neuen Job suchen. Die katholische Schule in Farmsen hält ihn für untragbar und entließ ihn. Seine Ehefrau, die NPD-Lehrerin Karin S. aus Wandsbek, wird ebenfalls ab sofort keine Grundschüler mehr unterrichten. Die Bildungsbehörde hat sie mit sofortiger Wirkung in den "Innendienst" versetzt. Dort kann sie in Zukunft bei der Aktenablage ihr geliebtes Horst-Wessel-Lied summen.

Grund für die Freistellung der vierfachen Mutter Karin S. an der Grundschule Buckhorn (Volksdorf) ist allerdings nicht ihre rechtsextreme Gesinnung. Denn laut Behörde hätte man keine Handhabe gegen sie, solange sie sich im Unterricht nichts zu Schulden kommen lasse. Vielmehr hat die öffentliche Empörung den Juristen in der Behörde die Argumente geliefert. Sprecher Alexander Luckow: "Ihr wird nun eine Arbeit im Innendienst angeboten, weil der Schulfrieden durch die Situation gestört und der Unterricht beeinträchtigt ist." Da Frau S. nur einen befristeten Vertrag bei der Stadt Hamburg hat, muss man ihr auch nur befristet einen anderen Arbeitsplatz zuweisen.
Jochen S. wird seine Schüler der katholischen Grundschule Farmsen auch nicht wiedersehen. "Die rechtsextremistische Gesinnung von Jochen S. ist mit unserem christlichen Menschenbild nicht zu vereinbaren", erklärt der Vorsitzende der Kirchengemeinde, Monsignore Peter Mies (links im Bild), die Entscheidung, den Lehrer zu entlassen.

Die rechtsextreme Gesinnung von Karin S. war aufgefallen, weil sie dem WDR unter Pseudonym ein Interview gegeben hatte. Der Beitrag durfte nur im WDR-Gebiet gesendet werden. Darin forderte sie "Kindergeld nur für Deutsche" und sprach davon, dass "die deutschen Ostgebiete nur unter polnischer Verwaltung stehen". Die Musiklehrerin leitet einen Ostpreußischen Chor und betont, dass ihre "Marjellchen" grundsätzlich das Deutschlandlied in allen drei Strophen singen. Ehemann Jochen ist in "völkischen Kreisen" unterwegs und war Sprecher der rechtsextremen Burschenschaft Chattia Friedberg.

Quelle: Internet (MOPO vom 12.06.2007 / SEITE 10)

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Dienstag, 12. Juni 2007 


Identifikationsnummer für alle Bürger kommt ab Juli 

Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am gestrigen Freitag einer Verordnung der Bundesregierung zugestimmt, welche verfahrenstechnische Einzelheiten zur Einführung einer Personenkennziffer erhält. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vergibt demnach von Juli an jedem Deutschen vom Baby bis zum Senior eine eindeutige Identifikationsnummer. Die bislang dezentral geführten Datenbestände der rund 82 Millionen in Deutschland gemeldeten Personen aus rund 5300 Meldestellen werden gleichzeitig erstmals zentral bei der dem Bundesfinanzministerium angegliederten Behörde zusammengeführt. 
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Dienstag, 12. Juni 2007 


ZioPedia takes aim at Jews, 'Holocult'

By SHIRA RUBIN

Due to what it calls the "Zionist Mafia," the firmly anti-Zionist ZioPedia.org Web site has been barred from using Google's ad space and donation accounts at Paypal and StormPay for the past few months. Brought to attention by the Australian Anti-Defamation League, ZioPedia breaches the three sites' acceptable use policies by promoting hate, violence or racial intolerance. 

Founded in May 2006 by the Sydney-based Rebel Media Group, ZioPedia is a Wikipedia-like on-line encyclopedia and a collection of blogs devaluing the Holocaust and attacking the Jewish people. The writers, mostly Jews themselves, say Jews exploit the Holocaust and anti-Semitism to control Western media and public opinion. Although editor and publisher Andrew Winkler claims to publish entries from both supporters and opponents of Zionism, the latter are blatantly marginalized or altogether absent. "The goal of ZioPedia is the dismantling of the Jews-only state and its replacement by a free, united, secular, democratic, egalitarian Palestine," he said. "As far as the Zionist settlers are concerned, we agree with the Iranian President [Mahmoud] Ahmadinejad that it should be left to the Palestinians to decide, whether to allow them to stay." 

The Internet had recently become a major tool for the global spread of not only anti-Semitism, but racism and hate in general, said Anti-Defamation League of Israel spokesman Arieh O'Sullivan. "It gives anonymity and has the widest reach. Its impacts are always in the back of our mind," he said. 

Regarding the "Holocult," the Web site said it refused "to believe in self-evident truths and known facts, promoted by psychopathic liars like the Zionist masters of treachery and deception and enforced by criminal codes." Israel is compared to apartheid South Africa, and Nobel Prize laureate Elie Wiesel is referred to as the "Weasel" and a major player in Jewish propaganda. The Web site also provides a "Goyim certification" program informing consumers which businesses have no connection to Jewish or Zionist organizations. 

The ADL is making preparations for a conference on the fight against on-line anti-Semitism.
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Dienstag, 12. Juni 2007 


AADL Reacts to DePaul's Denial of Tenure to Prof. Norman Finkelstein 

Chicago, IL, June 11, 2007 ... Lonnie Nasatir, Director of the Anti-Defamation League's (ADL) Greater Chicago/Upper Midwest Regional Office, issued the following statement in reaction to DePaul University's denial of tenure to Professor Norman Finkelstein:

The Anti-Defamation League has long been troubled by Professor Norman Finkelstein's vitriolic and mean-spirited rhetoric in his written works and public speaking engagements. His career has been marked by hurtful attacks on those seeking to remember the Holocaust, an obsessive hatred of Zionism and Israel, and a penchant for distorting the history of the Arab-Israeli conflict.

To the extent that DePaul's decision to deny tenure to Prof. Finkelstein is intended as a repudiation of his hateful and bigoted ideas, we applaud the University for its actions in standing up for its principles.

It should be noted that DePaul accepted Jewish students when other universities had strict quotas, and we look forward to continuing the close relationship between DePaul and the Jewish community that has done so much to benefit Chicago and Catholic-Jewish relations.

* * *

Norman Finkelstein, the political scientist whose bid for a permanent position at DePaul University stirred up charges of anti-Semitism, personal vendettas and outside interference in the hiring process, was informed Friday that he had been denied tenure by the university.

Mr. Finkelstein said he clearly “met the publishing standards and the teaching standards required for tenure” and that DePaul’s decision was based on “transparently political grounds” and an “egregious violation” of academic freedom.

DePaul’s political science department had voted to award Mr. Finkelstein tenure, but the University Board on Promotion and Tenure rejected his bid. DePaul’s president, the Rev. Dennis H. Holtschneider, upheld that decision. In a letter to Mr. Finkelstein, Father Holtschneider wrote that Mr. Finkelstein is an excellent teacher and a nationally recognized public intellectual but does not “honor the obligation” to “respect and defend the free inquiry of associates.”

Mr. Finkelstein’s work, accusing Jews of exploiting the Holocaust for monetary gain and attacking Israel for oppressing the Palestinians, has made Mr. Finkelstein many enemies over the years. One of the most dogged has been Alan Dershowitz, the attorney and Harvard law professor whose impassioned defense of Israel has led to frequent and often venomous conflicts with Mr. Finkelstein. 

In a full-court press against Mr. Finkelstein, Mr. Dershowitz lobbied professors, alumni and the administration of DePaul, a Roman Catholic university in Chicago, to deny him tenure. Many faculty members at DePaul and elsewhere decried what they called Mr. Dershowitz’s heavy-handed tactics.

Sounding resigned, Mr. Finkelstein said of DePaul, “Rationally, it has to deny me tenure.”

“Any time I wrote or spoke would evoke another hysterical response and would be costly for them,” he said, referring to the college’s fund-raising efforts.

In a statement Father Holtschneider said the outside attention paid to Mr. Finkelstein’s bid for tenure “was unwelcome and inappropriate and had no impact on either the process or the outcome of this case.” He added: “Some will consider this decision in the context of academic freedom. In fact academic freedom is alive and well at DePaul.”

It is no surprise that Mr. Dershowitz was delighted. “It was plainly the right decision,” he said. 

Mr. Finkelstein said he plans to leave Chicago for New York. “Teaching is in my bones. I love to teach,” he said, but he added that as a result of this “blacklisting, I will be barred from ever entering a college classroom again.”

Nonetheless, any temptation to “indulge in a bout of self-pity,” he said, was halted by thinking of his parents, who survived the Warsaw ghetto and the Nazi death camps while the rest of his relatives were exterminated. “They survived,” he said. “I’ll survive.” 

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Montag, 11. Juni 2007  


Ursula Haverbeck verurteilt 

Am 11. Juni 2007 verurteilte das Dortmunder Landgericht die achtzigjährige Ursula Haverbeck nach § 130 Volksverhetzung zusätzlich zu den 180 Tagessätzen aus einem ersten Prozess in Bad Oeynhausen noch zu weiteren 20 Tagessätze a 30 €, also insgesamt zu einer Geldstrafe von 6.000 €. 

Frau Haverbeck sagte in dem Prozess: “Wir leben gar nicht in einer echten Demokratie, was man schon daran erkennen kann, dass alle Angst haben. Die Herrscher haben vor dem Volk Angst, deshalb gibt es Maulkorbgesetze, und das Volk hat vor den Regierenden Angst, deshalb wagt es nicht zu sagen, was es denkt. ... In diesem Sinne leben wir in einer Angstgesellschaft, also in einer verlogenen Demokratie.” 

Collegium Humanum:

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Montag, 11. Juni 2007 


Süddeutsche berichtet

Auf Seite 7 Ihrer Ausgabe vom 11. Juni 2007 berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter der Überschrift: Horror-Show in Halberstadt - Neonazis verprügeln 14 Schauspieler nach Premierenfeier. Im Text heißt es: "Einer der Hauptverdächtigen ist ein 22-jähriger Halberstädter, der bereits mehrfach durch Straftaten aufgefallen ist, die typisch sind für Rechtsextreme." Andere Presseerzeugnisse machen mit dem üblichen Glatzenbild auf. Aber natürlich ist die Menschenwürde unantastbar! Julius Streicher sel. war ein Waisenknabe gegen seine heutigen Epigonen.

Die Halberstädter Polizei teilte übrigens mit, das Motiv für den Überfall sei unklar. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger, ein einschlägig vorbestrafter Mann in Tatortnähe, sei von der Polizei überprüft, aber nach Feststellung der Personalien wieder entlassen worden. 

Typisch die Wortwahl der SZ nach ihrem altbekannten Motto: "Vor allem immer darauf achten, dass Absicherer eingebaut werden (hier: "typisch für Rechtsextreme", sonst häufig: "bis zu", "u.U. mehr", "mindestens", "mehr als"), die selbst eine Aussage wie "in Dresden waren im Februar 1945 mindestens zwei Bomberopfer zu beklagen" nicht falsch werden lässt. 

Man erinnert sich in diesem Zusammenhang, dass die SZ im Jahr 1986 eine große Pressekampagne gegen den Pensionär John Demjanuk entfacht hatte. Der aus der Ukraine stammende Demjanuk sollte hunderttausende Juden in Treblinka ermordet haben. Demjanuk wurde nach Israel ausgeliefert, wo er vor Gericht kam. Demjanuk, genannt “Iwan der Schreckliche”, wurde zum Tode verurteilt. Als Demjanuks Anwalt der Fälschung von Dokumenten auf die Spur kam, stürzte er aus dem Fenster seines Hotelzimmers. Trotzdem wurde der Prozess neu aufgerollt und Demjanuk unter dem Druck der Öffentlichkeit freigesprochen. Der Kommentar der "Süddeutschen Zeitung" damals nach dem Freispruch: "Die Demjanuk zu Last gelegten Untaten konnten diesem nicht mehr nachgewiesen werden". Noch nie wurde mit vier Buchstaben hinterhältiger die Wahrheit verfälscht als von den Redakteuren der "Süddeutschen Zeitung".

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Montag, 11. Juni 2007 


Findling* bringt Mann in Todesgefahr

Am Sonntag, 10. Juni kurz vor 9 Uhr, ereignete sich an der Einfahrt zur Raststätte Vellern an der Autobahn A2
bei Beckum in Westfalen ein ungewöhnlicher Unfall. Ein mit drei Personen besetzter PKW aus Oberhausen/Rheinland bog mit stark überhöhter Geschwindigkeit in die Raststätten-Einfahrt ein, der 76-jährige Fahrer wollte dort eine Pause einlegen. Der PKW prallte unter ohrenbetäubendem Lärm mit voller Wucht auf den dort am Rand aufgestellten Findlingsstein von etwa 1 Tonne Gewicht und riss diesen aus seiner Verankerung. Der abgerundete Stein rollte auf einen in etwa 20 m Entfernung vor der Raststätte neben seinem geparkten PKW stehenden 59-jährigen Dinslakener Oberstudienrat zu, der sich in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite retten konnte. Sein Fahrzeug wurde beschädigt. Die Insassen des Oberhausener PKWs, der in Brand geriet, wurden zum Teil schwer verletzt.

* Findlingspark Nochten

Quelle: Eigener Korrespondent

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Samstag, 9. Juni 2007 

Sarkozy in Heiligendamm

Nach Besprechung mit Putin:

Teil 1:

Teil 2:
 

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Freitag, 8. Juni 2007 


Das Medienmonopol

"Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien.
Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen und ersetzen diese durch Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel." (M.A. VERICK)

Jeder Zeitungsstand scheint die Vielfalt des Medienangebotes zu beweisen, ebenso wie die über 100 Kanäle des modernen Satellitenfernsehens. Und erst das Internet... Für jeden etwas dabei. Jede Meinung vertreten.

Tatsächlich werden die Massenmedien (Fernsehen, Spielfilme, Bücher, Nachrichten, Radio, Musik, Unterhaltung) von nur fünf großen Unternehmen kontrolliert. 

1. AOL Time Warner
2. Viacom
3. NBC Universal
4. Bertelsmann und
5. Murdoch/News Corp.

Diese fünf Riesen diktieren, was die Masse denken und wie sich unterhalten darf.

Denn, wer unbeschreibliche Macht will, muss in einer demokratischen Welt nur die Entscheidungen der meisten kontrollieren. Wer die Entscheidungen der meisten kontrollieren möchte, ganz egal, ob Geschichte, Politik, Wirtschaft, Börse, Starrummel, Medizin, Sport, Wissenschaft, muss nur deren Wissen kontrollieren. Nur Informationen, die auch erhältlich sind, gleich ob Lüge oder Wahrheit, können auch Entscheidungen beeinflussen. Informationen, die "nicht passen", werden 
verschwiegen. Fast alles, was wir wissen, wissen wir von Journalisten.

Diese fünf Medien-Riesen stehen aber inhaltlich nicht in Konkurrenz zueinander, sondern folgen ausnahmslos EINER bestimmten politischen Richtung. Diese Gleichschaltung, dieses Medienmonopol ist möglich, weil alle fünf letztendlich von ein und derselben kleinen Interessengruppe kontrolliert werden. Journalisten, die neutral und unabhängig berichten, oder es wagen zu kritisieren, werden 
entlassen. Karriere machen nur noch Redakteure, Lektoren, Filmemacher, Buchautoren und Journalisten, die - genau wie die Politikermarionetten - blind, taub und gleichgeschaltet funktionieren.

Hier setzt der Bericht von M. A. Verick ein. Er zeigt:

1. Wie sich ein weltweites Medienmonopol gut getarnt trotz Kartellgesetze und "Vorschriften" (fast) unbemerkt strukturierten lässt
2. Warum ehrliche Journalisten in den Massenmedien heute nur noch große Ausnahmen sind und die gleichgeschalteten, gehorsamen Manipulierer die Regel
3. Wie die Volksverdummung konkret funktioniert
4. Wer aus der Berichterstattung und Unterhaltung der Massenmedien immer Profite zieht
5. Warum "die Juden" nicht die Medien kontrollieren
6. Den erfolgreichen, deutschen Journalist im Netz seiner politischen Abhängigkeiten, beruflichen Ambitionen und persönlichen Karriereängste
7. Wie Informationen im Internet manipuliert werden können

und vieles mehr...  
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Mittwoch, 6. Juni 2007 


Kirchentag: Forderungen an G8

Der Evangelische Kirchentag in Köln will mit Blick auf den G8-Gipfel in Heiligendamm «Brücken bauen» und «Fronten auflockern». Das betonte Kirchentagspräsident Reinhard Höppner am Mittwoch unmittelbar vor Beginn des Treffens. Die Themen des Kirchentags seien geprägt durch den Gipfel.

Es gehe um gerechte Weltwirtschaft, Afrika, Klimaschutz und die Konflikte im Nahen Osten. «Wir werden weitere Brücken bauen, Menschen vor und hinter dem Zaun ins Gespräch miteinander bringen», sagte Höppner. 
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Dienstag, 5. Juni 2007 


Adolph Friedrich Ludwig Freiherr Knigge

Geboren am 16.10.1752 in Bredenbeck bei Hannover; gestorben am 6.5.1796 in Bremen. Aus: Politisches Glaubensbekenntnis von Joseph Wurmbrand (1792).

"Allein glaubet nicht, daß man durch Zwangsmittel und Edikte Meinungen lenken und Aufklärung hindern könne! Erlaubet immer, daß jedermann laut rede, und seyd versichert, daß niemand weniger zu fürchten ist, als der Schwäzzer! Je mehr die Menschen plaudern, desto weniger handeln sie. Widerstand reizt, Einschränkungen erbittern. Verbote von der Art sind das sicherste Kennzeichen einer schwachen Regierung, erwekken den sehr gegründeten Verdacht, daß Eure Schritte nicht sicher sind, daß Eure Grundsäzze das Licht scheuen. Was nicht in Teutschland gedrukt werden darf, wird auswärts verlegt und was nicht öffentlich genossen werden darf, wird heimlich um desto gieriger verschlungen".  
Kommentare/Comments: 
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Montag, 4. Juni 2007 


World Holocaust Foundation at work

Mohammad Ali Ramin, director general of World Holocaust Foundation, said that the Iranian government of President Mahmoud Ahmadinejad is pursuing the Holocaust issue in a manner different from that of previous governments. Ramin added that his government-sponsored body has challenged Europe, Austria, Germany and Poland in particular, to hand over documents concerning the mass slaughter of Jews in World War II, to the independent international fact-finding committee affiliated to the Foundation.
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Sonntag, 3. Juni 2007 


Seminar zur unterschiedlichen Perzeption des Holocausts

Anlässlich eines Arbeitstreffens mit dem iranischen Vize-Außenminister Said Dschalili am 21. Dezember 2006, bei dem es um Atomfragen ging, hat die Schweizer Bundespräsidentin und Vorsteherin des Eidgenössisches Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Micheline Calmy-Rey, den Iranern vorgeschlagen, ein Seminar zur unterschiedlichen Perzeption des Holocausts an einem der Genfer Zentren zu organisieren. 

Calmy-Rey hatte zu Beginn des Irak-Kriegs angekündigt, das Schweizer Außenministerium werde eine Leichenzähler-Website schalten, auf der die zivilen Todesopfer regelmäßig aufdatiert und damit der Welt die Folgen der US-Intervention vor Augen geführt würden.
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Mittwoch, 30. Mai 2007 


Transrapid für Iran

Charlotte Knobloch verurteilt eine mögliche wirtschaftliche Zusammenarbeit deutscher Firmen mit Iran. Sie befürchtet, dass der geplante Transrapid nicht nur Pilger, sondern auch Waffen und Terroristen transportieren könnte.
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Montag, 28. Mai 2007 


Meeting Iran-USA

Iran and the United States resumed public diplomacy on 28 May for the first time in more than a quarter century. Iraqi officials said the meeting between U.S. Ambassador Ryan Crocker and Iranian Ambassador Hassan Kazemi Qomi was cordial and focused solely on Iraq

The above image released by the Iraqi Government shows U.S. Ambassador to Iraq Ryan Crocker (1), Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki (2), and Iranian Ambassador Hassan Kazemi Qomi (3).  
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Montag, 28. Mai 2007 


"Israel must be wiped off the map"

According to a legend, Iran's president has threatened to destroy Israel, or, to quote the misquote, "Israel must be wiped off the map." Contrary to popular belief, this statement was never made. On Tuesday, October 25th, 2005 at the Ministry of Interior conference hall in Tehran, newly elected Iranian President Mahmoud Ahmadinejad delivered a speech at a program titled "The World Without Zionism." To quote his exact words in Farsi:

"Imam ghoft een rezhim-e ishghalgar-e qods bayad az safheh-ye ruzgar mahv shavad." 

The full quote translated directly to English is: "The Imam [Khomeini] said this regime occupying Jerusalem must vanish from the page of time." In his speech, Ahmadinejad declared that Zionism is the West's apparatus of political oppression against Muslims. He sayd the "Zionist regime" was imposed on the Islamic world as a strategic bridgehead to ensure domination of the region and its assets. Palestine, he insisted, is the frontline of the Islamic world's struggle with American hegemony, and its fate will have repercussions for the entire Middle East. Ahmadinejad acknowledged that the removal of America's powerful grip on the region via the Zionists might seem unimaginable to some, but reminded the audience that, as Khomeini predicted, other seemingly invincible regimes had disappeared and now only exist in history books. He then proceeded to list three such regimes that had collapsed, crumbled or vanished, all within the last 30 years:

(1) The Shah of Iran – the U.S. installed monarch

(2) The Soviet Union

(3) Iran's former arch-enemy, Iraqi dictator Saddam Hussein

Ahmadinejad concluded by referring to Khomeini's unfulfilled wish: "The Imam said this regime occupying Jerusalem must vanish from the page of time. This statement is very wise." This is the passage that has been isolated, twisted and distorted so famously. By measure of comparison, Ahmadinejad would seem to be calling for regime change, not war.
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Sonntag, 27. Mai 2007 


Bush Authorizes New Action Against Iran

The CIA has received secret presidential approval to mount a "black" operation to destabilize the Iranian government by a campaign of propaganda, disinformation and manipulation of Iran's currency and international financial transactions 

 
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Montag, 21. Mai 2007 

 

Sarkozy and the "Decline" of France
The Great Illusion


By JEAN BRICMONT

Two thirds of French people think their country is in decline. That is without doubt the principal reason why Nicolas Sarkozy was elected President of the Republic. Moreover, the main way the media contributed to his triumph was by years of constant propaganda on the theme of "the decline of France", along with the related theme of "security".

There are various ways to counter that notion. One is to show that the selection and interpretation of the statistics used to "prove" France's decline are extremely biased. Another approach is to ask what solutions are proposed by the heralds of "decline". The declinists cleverly mix up two problems. One is the decline of France in relation to the emerging countries, especially in Asia. The other is the supposed decline of France in relation to other industrialized countries, especially the United States and Britain. The first form of "decline" is merely the reflection of a very positive development: the fact that large parts of the Third World are catching up with the industrialized West. But, since it would make no sense to propose imitating China and India, the declinists propose imitating the Anglo-American model, which is supposed to avoid decline by a series of measures: flexible work conditions, destruction of hard-won social protections and public services, tough security enforcement and moral rearmament.

But let's take a closer look at their favorite model, the United States. The Americans have spent hundreds of billions of dollars to invade Iraq. Thousands of their soldiers have been killed, tens of thousands wounded, and they are completely stuck. They can't win, because they have succeeded in turning the immense majority of Iraqis against them, and they can't leave, because it would mean the end of their empire. And so they are going to be bogged down in Iraq for many years, losing still more men, money and prestige, while causing unspeakable and useless suffering to the Iraqi people. And why are they in Iraq? Among other things, thanks to manipulation of public opinion concerning weapons of mass destruction. The Americans have intelligence services that spy on the whole world, a free press with immense resources, universities packed with specialists on every conflict and problem on earth. And yet, they have not been able to understand the most elementary realities, that even a child traveling to the Middle East could understand, that is, that they are hated primarily because of their support to Israel, and that their intervention in the region is bound to provoke massive rejection.

If that blend of incapacity, ignorance and arrogance is not symptomatic of a society in decline, then it's hard to imagine what "decline" is all about. Slight gaps in GNP and unemployment rates are minor technicalities in comparison. France, in contrast, which in 2003 still had an elite described as "aging, outdated, behind the times"--but still able to think--did not go along with that madness.

But that's not all. The rest of the world, and especially France, is constantly called upon to do as the United States does. Now, let us imagine that by the wave of a magic wand, the rest of the world really starts to imitate the United States. Where will they get all the petroleum and other raw materials that the United States imports in vast quantities, on which its society is totally dependent to preserve its way of life? Where will they get the immigrant workers, often undocumented, that is, without rights, or the floods of cheap imported goods which are not even really paid for, since they are financed by ever-expanding trade deficits, but which enable workers who have lost their industrial jobs to continue to consume the things they need? And finally, where will they get the brains that the United States drains from the rest of the world; because it is cheaper to offer high salaries to lure people who are already well educated than to finance a genuine system of mass education?

The fact is that the American model is impossible to imitate, because its very survival depends on the existence of a world outside the United States which is quite different. It is true that the situation of Europe is fairly similar, but it is precisely our degree of proximity to the "American model" that is the proper gauge of our decline. Moreover, without the military power of the United States, neither France nor Europe can even try to prolong a situation that is untenable in the long term.

It is rather amusing to see Sarkozy, who is supposed to embody "the France that works hard and wins", score his greatest electoral hit among retired voters. His program, like that of George W. Bush, is not turned toward the future in a realistic way, but on the contrary attracts people who long for the good old days when Europe and the United States were far more powerful than they are today. The fantasy of power is another sign of decadence. Sarkozy's election is an undeniable victory for the United States and for Israel. But it runs the very real risk of being a pyrrhic victory, because the decisive battles of our times are taking place outside of Europe: in Asia, in Latin America and in the Middle East. And there, the United States is losing on all fronts. We are living in a world that we no longer dominate and to which we shall have to adapt, and not by nostalgia for the past.

Jean Bricmont teaches physics in Belgium.
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Montag, 21. Mai 2007 


Jürgen Rüttgers in Israel und Palästina

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) reiste am Mittwoch, 16. Mai zu einem viertägigen Besuch nach Israel und in die Palästinensergebiete. 

Zum Auftakt traf er mit dem israelischen Wissenschaftsminister Ghaleb Majadele zu einem Gespräch in Jerusalem zusammen. Rüttgers betonte im Anschluss an das Gespräch, dass er «die vertrauensvolle Zusammenarbeit» mit Israel fortführen und intensivieren wolle. Als Schwerpunkte nannte er das «Erinnern und Gedenken» an den Holocaust. Am Donnerstag besuchte er zunächst die Altstadt von Jerusalem und dort die Grabeskirche, die Klagemauer und den Tempelberg. 

In Tel Aviv hatte Rüttgers ein Gespräch mit dem stellvertretenden israelischen Ministerpräsidenten Shimon Peres. Peres lobt Rüttgers dafür, dass er die traditionell enge Bindung zwischen Israel und NRW intensiviert. Sorgen machte sich Peres aber darüber, dass junge Deutsche die USA für gefährlicher halten als den Iran. Bei einer Gastvorlesung in einer privaten Hochschule in Herzliya wiederholte Rüttgers seinen Vorstoß vom vergangenen Jahr, Israel durch eine so genannte privilegierte Partnerschaft noch enger an die Europäische Union (EU) anzubinden. Dabei warb er für das europäische Modell der Integration, das „aus Erbfeinden Erbfreunde gemacht“ habe. Israel müsse „vollen Zugang zu den relevanten EU-Programmen bekommen“.

Am Freitag gedachte Rüttgers in Jerusalem der sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Bei einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem legte er einen Kranz nieder. In das Gästebuch schrieb er das Bibelzitat: «Wer Israel antastet, der tastet Gottes Augapfel an.»  Besonders beeindruckt zeigte sich Rüttgers von dem Denkmal für die anderthalb Millionen ermordeten jüdischen Kinder in Yad Vashem. Damit auch in NRW die Erinnerung an den Holocaust weiterlebt, gibt es in der Gedenkstätte ein Fortbildungsprogramm für nordrhein-westfälische Lehrer. An dem 1998 ins Leben gerufenen Programm nahmen bislang 240 Lehrkräfte teil. Rüttgers nutzte den Besuch in Yad Vashem auch, um sich mit zwei Überlebenden des Holocausts zu unterhalten. Hanna Rojanski und Vera Dotan wurden beide als Kinder in das Vernichtungslager Auschwitz gebracht und wanderten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nach Israel aus. 

In Ramallah traf sich Rüttgers mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas, der den Gast bat, sich in Tel Aviv dafür einzusetzen, dass die von der Besatzungsmacht Israel zurückgehaltenen Gelder der Palästinenser freigegeben werden, um Angestellte bezahlen und die desolate Wirtschaft beleben zu können. Der CDU-Mann mahnte ein Ende der Gewalt auf beiden Seiten an. Im Gespräch mit Bassem Khoury, dem Chef der palästinensischen Wirtschaft, sah Rüttgers in der Schuhindustrie und in Rechtsfragen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Claudette Habasch, die Leiterin der palästinensischen Caritas, sagte, Israel verschiebe seine Grenzen mit der Mauer immer weiter ins Palästinensergebiet. Katja Lupold, die ein soziales Jahr in Bethlehem absolviert, beklagte sich bei Rüttgers, dass ihre palästinensischen Freunde am Wochenende nicht mit ihr an den Strand nach Tel Aviv dürften. Sie versteht nicht, dass Deutschland nicht entschiedener gegen die Mauer protestiere. Rüttgers appellierte, man müsse beide Seiten sehen, und betonte: „Zum Existenzrecht Israels gibt es keine Alternative.“

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Sonntag, 20. Mai 2007 


Q & A with Hossein Shariatmadari

Asharq Al-Awsat- Hossein Shariatmadari is the adviser to the Supreme Leader of Iran, Ayatollah Ali Khamenei.

Q) Many have warned that due to Ahmadinejad’s controversial speeches, Iran’s friends may turn against it. They even warn that friendly nations to Iran such as Russia, China, France and Germany may turn against Iran because of Ahmadinejad’s statements. Do you think that the Iranian president’s manner will isolate Iran from the rest of the world?

A) The issue of wiping Israel off the world map is the same as what the founder of the Republic of Iran Ayatollah Ruhullah Khomeini once said. Since the onset of the Republic, the foreign policy of Iran was built on this strategy. We believe that the geography of the region has no place for a state called Israel. As for the Holocaust, senior historians such as the French historian Roger Garaudy and others have said that the Holocaust is a myth and a groundless story. What I mean to say is that if the Holocaust is not real, why did this entity occupy Palestine? Even if the Holocaust is true (and we do not believe so) and there have been claims that incinerators were built in Europe, why then should Palestinians have to pay for what the Europeans did? The West hated Iran because they heard this rejection from us, but I must say that Westerners have hated Iran since the beginning. Imam Khomeini had said from the start that the United States and Europe had done every possible thing to weaken Iran and if there was anything they did not do it is because they were not able to. In light of this viewpoint, we have not lost anything because they have not changed.
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Freitag, 18. Mai 2007 


University of Teramo closed 

The Italian university of Teramo closed one of its campuses for Friday to prevent a planned lecture by the revisionist Robert Faurisson. The rector had been given a clear indication by Italy's centre-left government of what was expected of him.
 
Following Paul Rassinier
, Faurisson has been arguing decades against claims that Nazi Germany systematically destroyed the Jews. He maintains that no gas chambers were used in Nazi concentration camps during World War II, and that most of the Jews who were killed died of natural causes. He had been invited to give a lecture at the university by Claudio Moffa, a professor of Asian and African history and director of a master's program in Middle East studies.

The University of Teramo cited security fears in announcing the closure of its law, political sciences and communications departments. Professor Moffa, who organised the lecture, was formally warned to cancel the invitation but insisted he had a right to academic independence. "Are you so convinced of your truths?" Mr Moffa was quoted as telling the Italian daily newspaper La Stampa. "Then why don't you come and pull him to pieces?" Claudio Moffa posted to his Internet site a contribution, entitled: "Why Faurisson and the 'deniers' convince me more and more".

On 18 May, Moffa and Faurisson had to be escorted out of a cafe off campus where they were having a small news conference, after a group of about 100 people protested in the street, shouting insults at them.
Moffa was pushed by a protester.  
 
Video-1 , video-2 , video-3 , video-4
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Freitag, 18. Mai 2007 


Internet censorship


Internet censorship is growing worldwide, with 26 out of 40 countries blocking or filtering political or social content, a study reported Friday. Conducting the first of what is planned to become an annual survey, the experts at the universities of Oxford, Cambridge, Harvard and Toronto found that the approach varied according to the country.

For example, South Korea heavily censored only one topic, North Korea, while Iran, China and Saudi Arabia blocked both a wide range of topics and a great deal of content related to those topics. Social filtering was carried out by countries like France and Germany, where websites that deny the Holocaust or promote Nazism are blocked. Seven Muslim countries - Iran, Oman, Saudi Arabia, Sudan, Tunisia, the United Arab Emirates and Yemen - blocked topics such as pornography, gay and lesbian content, and gambling.

"Filtering and surveillance can seriously erode civil liberties and privacy and stifle global communications," was added in a statement. The survey found that a handful of countries where Internet filtering might be expected - such as Afghanistan, Egypt, Iraq, Israel, Malaysia, Nepal, Russia, Venezuela and Zimbabwe - were found not to filter. The survey said that Internet filtering techniques have evolved with the growing complexity of content. Instead of just blocking Web sites, online censors are blocking entire applications, such as YouTube. 
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Montag, 14. Mai 2007 


Aus der Vision der Thueringer Israelfreunde


...Ein besonders wichtiges, vom Gebet getragenes Anliegen ist die Aufarbeitung unserer Thüringer Schuld an Gottes auserwähltem Volk (KZ Buchenwald, KZ Dora, 136 Aussenlager, Todesmärsche, Firma Topf & Söhne Erfurt, Pestverfolgung 1349, geschichtliche Schuld gegenüber Israel zur DDR-Zeit). Unsere Vision ist, dass Thüringen, das Herz Deutschlands, ein in allen Stücken vom GOTT Israels gesegnetes Land wird...

...Der Herr wacht sehr eifersüchtig über Israel! Bei einem Gebetshausleitertreffen im März schenkte mir der HERR eine tiefe Erfahrung. Während wir an einem Abend für Israel beteten, stand ich in der Mitte des Raumes in einer Wächterposition und hielt eine Israelfahne und eine goldene Fahne über Israel hoch. Plötzlich erlaubte mir der HERR, seine Eifersucht und seine Liebe für seine Braut Israel zu spüren. Es waren die Empfindungen, wie sie ein junger, sehr kräftiger, frisch verliebter junger Mann haben kann, der mit seiner Geliebten unterwegs ist, während diese von einem fremden Mann falsch angeschaut wird. Die unangemessene Betrachtung (oder Anmache) seiner Geliebten durch den fremden Mann erzeugt in dem verliebten Bräutigam einen tiefen Grimm, Eifersucht und Ärger. Er empfindet: Wie kann er es nur wagen meine Braut so anzuschauen. Für den fremden Mann wird es dann sehr gefährlich. Als ich mit der Israelfahne so vor dem Herrn stand, wusste ich auf einmal, dass der Herr genauso wie dieser verliebte Bräutigam bezüglich seiner Braut Israel empfindet. Wer auch immer seine Braut Israel falsch anschaut oder anrührt, muss mit einer sofortigen Reaktion des eifersüchtig über Israel wachenden Gottes rechnen (u.a. Psalm 121). Diese Wahrheit wird durch die folgenden Ereignisse sehr deutlich:

Der Orkan Kyrill fegte am 18.Januar über Deutschland und ganz Europa hinweg. Er hinterließ 22 Tote und zahlreiche Schäden. Kyrill bedeutet: der rechte Herr/Gebieter/Erlöser und kommt von „Kyrios“. Genau zu dem Zeitpunkt als der Orkan mit aller Kraft in Berlin eintraf, wollten sich „nicht zufälligerweise“ Frau Bundeskanzlerin und EU-Ratsvorsitzende Merkel und die US-Außenministerin Condolezza Rice zu einem Austausch über die Fortsetzung des Nahostfriedensprozesses in Berlin treffen. Der Orkan rauschte wie ein eifersüchtiger Wind herbei und brachte Tod und Chaos. Nie zuvor gab es in Deutschland, so früh im Jahr so einen mächtigen Orkan. War das Zufall? Nein. Sondern, wer immer Israel unangemessen berührt, bekommt es direkt mit dem Gott Israels zu tun. Denn so spricht der HERR der Heerscharen (zu Israel), ….- denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an“ (Sach12,2)...

...Damit [durch die Positionsverschiebung von Frau Bundeskanzlerin Merkel] stellt sich Deutschland aktiv gegen den Gott der Bibel, der das ganze Land Israel dem Volk Israel gegeben hat.

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Montag, 14. Mai 2007 


«Bürger in Wut» erwägt Einspruch gegen Wahlergebnis


Die Bremerhavener Wählervereinigung «Bürger in Wut» will das Ergebnis der Bremer Bürgerschaftswahl vom Sonntag voraussichtlich anfechten. Der Vorsitzende der Vereinigung, Jan Timke, sagte am Montag, man werde gegen die Stimmenauszählung Einspruch einlegen. «Bürger in Wut» erhielt in Bremerhaven laut vorläufigem amtlichen Endergebnis 4,99 Prozent. «Sollte sich dieses Ergebnis mit dem amtlichen Endergebnis decken, werden wir entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten», sagte Timke. Laut Landeswahlamt hätte eine Stimme mehr für die Gruppierung den Einzug in die Bremer Bürgerschaft bedeutet. «Bürger in Wut» wurde in Bremen 2006 gegründet. 
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Montag, 14. Mai 2007 

 

Ein Glückskind

In seiner Autobiografie „Ein Glückskind“ (S. Fischer Verlag Frankfurt/M. 2007) erzählt der amerikanische Jurist für Menschenrechte und Völkerrechtler und Richter am internationalen Gerichtshof in Den Haag Thomas Buergenthal aus der Perspektive seiner Kindheit seinen Alltag im Holocaust.

1939 befand sich die dreiköpfige jüdische Familie als Staatenlose auf der Flucht Richtung Polen, in der Hoffnung, in Kattowitz ein Visum für England zu erhalten. Doch der Einmarsch Deutschlands nach Polen machte dies nicht mehr möglich. Die Flucht endete im Ghetto Kielce. Nach Auflösung dieses Ghettos 1942 gelang es Vater Buergenthal, seine Familie und ein paar andere zu retten. Im August 1944 wurde die Familie nach Auschwitz überführt und auseinander gerissen. Vater Buergenthal behielt seinen Sohn bei sich, der die Nummer B-2930 bekam (sein Vater die Nummer 2931). Im Januar 1945 wurde das Lager geräumt. 

Thomas Buergenthal kam nach Sachsenhausen bei Oranienburg, der Vater nach Flossenbürg, wo er umkam. Thomas Buergenthal traf nach dem Krieg seine Mutter in Göttingen wieder, ging dann auf das dortige Gymnasium und reiste im Dezember 1951 in die USA aus. Dort wurde er Professor für internationales Recht. 

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Sonntag, 13. Mai 2007 

 

Denk nicht, wir bleiben hier

Für ihr Buch über das Leben des deutschen Sinto Hugo Höllenreiner hat Anja Tuckermann den Deutschen Jugendliteraturpreis 2006 erhalten (Hanser Verlag).  

Im Münchner Stadtteil Giesing erlebte Höllenreiner seine Kindheit. 1943 war er neun Jahre alt. Am 8. März, in den Morgenstunden, wurden er, seine Eltern, seine fünf Geschwister, und sein Cousin Mano Höllenreiner (der auch überlebte) festgenommen und im Polizeipräsidium eingesperrt. Eine Woche später trafen sie in Auschwitz-Birkenau ein, wo die Familie Höllenreiner in das so genannte Zigeunerlager kam, einen abgetrennten Bereich des Konzentrationslagers Auschwitz Birkenau. Und mit ihnen etwa 20.000 andere deutsche Sinti und Roma. Der Neunjährige erhielt als Nummer Z-3529 als Tätowierung an seinem linken Unterarm, seine Lageridentität, Z für Zigeuner.  

Am 16. Mai 1944 erblickte im Zigeunerlager ein Kind das Licht der Welt: Edmund Weiss. Auch am Tag zuvor wurde dort ein Junge geboren: Oskar Broschinski. Doch die beiden Jungen hatten keine Überlebenschance. Es war, wie für alle Neugeborenen im Zigeunerlager, eine Frage von Stunden, Tagen, höchstens Wochen bis zu ihrem Tod.
Mit seinem älteren Bruder Manfred geriet Hugo in die Hände von Josef Mengele, wo er als Neunjähriger, wie übrigens alle seine Familienangehörigen, zwangssterilisiert wurde. Anfangs sei Josef Mengele freundlich gewesen. Als er jedoch einen skalpellförmigen Gegenstand in die Hand nahm, hatte die Transformation stattgefunden, die oft beschrieben worden ist: Obsession stand in Mengeles Gesicht, Schweißperlen liefen ihm runter. Viel konnte Hugo nicht sehen, mehr fühlen: "Mit dem Gegenstand drang er in meinen Unterleib ein. Ich dachte, es reißt mir das Herz raus." Danach wurde er ohnmächtig. Hugo Höllenreiner überlebte den Eingriff, wurde kein Mädchen.

Im Sommer 1944 wurde das Zigeunerlager aufgelöst. Hugo Höllenreiner beobachtete von seiner Pritsche oben das Geschehen: "Papa stand unten, gerade, mit dem Pickel in der Hand und einer seiner Brüder mit einem Schaufelstiel, einer links, einer rechts. Draußen gingen sie auf das Tor zu, bestimmt sieben, acht Mann. Der Papa hat einen Schrei losgelassen. Die ganze Baracke hat gezittert, so hat er geschrieen: Wir kommen nicht raus. Kommt ihr rein. Wenn ihr was wollt, müsst ihr reinkommen. Wir warten hier. Die blieben stehen, es war still. Nach einer Weile kam ein Motorrad angefahren, die unterhielten sich draußen, dann sind sie weggefahren, der Lastwagen ist weitergefahren. Wir haben alle aufgeatmet." Das gleiche geschah in allen Baracken. Die Häftlinge, oft ehemalige Wehrmachtssoldaten, hatten sich bewaffnet, mit Stöcken, Schaufeln und Messern, die sie sich aus Blech geschliffen hatten. Das Unglaubliche geschah. Die SS rückte ab. Der Aufstand hatte Erfolg.

Hugos Familie wurde weitertransportiert, zunächst nach Ravensbrück, später nach Mauthausen und schließlich nach Bergen-Belsen. Hugo Höllenreiner und seine Geschwister wurden zusammen mit ihrer Mutter am 15. April 1945 von der britischen Armee befreit. Im Mai kehrte Hugo mit seiner Mutter und den Geschwistern Frieda, Rosi und Januschek nach München zurück. Hugos Eltern und seine fünf Geschwister hatten das KZ überlebt. Heute ist Hugo Höllenreiner das Oberhaupt einer großen bayerischen Sintifamilie. 

Erst vor wenigen Jahren hat Hugo Höllenreiner begonnen, über seine Erlebnisse zu sprechen. Die Autorin Anja Tuckermann erinnert sich: »Fünf Seiten waren das, was Höllenreiner damals in Händen hielt, fünf Seiten, auf denen er sein Leben notiert hatte.« Mehr nicht. Aber aus diesen fünf Seiten sollte letztlich das Buch entstehen. Über 14 Monate dauerte der Arbeitsprozess der beiden. Tuckermann war jetzt seine Assistentin beim Hervorrufen der Bilder und Erinnerungen. Vergessen ist nichts. Beispielsweise die nächtliche Ankunft im KZ Auschwitz. Grelle, taghelle Scheinwerfer, Hundegebell, brüllende SS-Leute. "Raus, raus, raus." Durch die Duschen getrieben, Haare abgeschnitten, Kleidungsstücke gegriffen, bei Eiseskälte nach B II e in einen Block mit 800 Menschen getrieben. Vater Josef, der Blockälteste, war beim Sonderkommando eingeteilt zum Aufräumen der mit Zyklon B vergasten Insassen.  

Anja Tuckermann ist nun mit dem Buch unterwegs. - Gemeinsam mit der preisgekrönten Jugendbuchautorin hat Lehrerin Marie-Louise Lichtenberg zum 3. März 2007 Hugo Höllenreiner als einen der wenigen, die noch über die Konzentrationslager Auschwitz, Ravensbrück, Mauthausen und Bergen-Belsen berichten können, in die Klasse 9c der Hauptschule Wermelskirchen eingeladen.

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Sonntag, 13. Mai 2007 

 

Regensburger
CSU-Funktionäre des Amtes enthoben

Gegen sechs Regensburger CSU-Funktionäre hat die Staatsanwaltschaft sieben Ermittlungsverfahren eingeleitet. In vier Fällen geht es nach Aussage des Leitenden Oberstaatsanwalts um Volksverhetzung, außerdem um Beleidigung und Nötigung, sowie das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Wegen dieser Vorwürfe hat der Oberpfälzer CSU-Bezirksverband beschlossen, die beschuldigten CSU-Funktionäre des Amtes zu entheben. 

Zuvor hatten einige Regensburger CSU-Ortschefs ein Dossier über "rechte Umtriebe" im eigenen Kreisverband zusammengestellt. Darin warfen sie Stadtrat Dr. Thomas Fürst (Interessent für das Regensburger Landtagsmandat) vor, er habe im Jahr 2003 ein Mädchen, das in der Jungen Union mitarbeiten wollte und deren Großvater schwarzer Hautfarbe war, mit einem perversen rassistischen Schimpfwort bedacht. Ein weiterer Vorwurf: Fürst habe nichts gegen ein früheres CSU-Mitglied unternommen, das sich auf einer Geburtstagsfeier geäußert haben soll: "Die Ausländer gehören genauso vergast wie die Juden." Ein anderer Stadtrat hätte eine "nationale Weltrevolution" als anstrebenswert erklärt, ein weiteres CSU-Mitglied hätte eine SMS mit den Worten "Heil Hitler" verschickt. Diese Vorwürfe beziehen sich auf eine im Dossier beschriebene private Feier im Partykeller von Thomas Fürst, der unter anderem mit Hakenkreuzfahnen geschmückt gewesen sei. 

Neben seiner politischen Arbeit engagiert sich Thomas Fürst im kirchlichen und sozialen Bereich als Lektor in seiner Heimatpfarrei St. Konrad, als Mitglied der Kolpingsfamilie, des Katholischen Casinos, der Katholischen Studentenverbindung Rupertia, des Forums Deutscher Katholiken und des VdK. 

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Samstag, 12. Mai 2007 

 

Anti-Defamation League urges Pope to suspend Pius sainthood  

The Anti-Defamation League that fights anti-Semitism urged Pope Benedict on Thursday to suspend the sainthood process for Pope Pius XII, whom critics accuse of turning a blind eye to the death of Jews during World War Two. 

"We urge Pope Benedict XVI to suspend the sainthood process for Pope Pius XII for the sake of historical truth and the deepening friendship between the Catholic Church and the Jewish people," said Abraham Foxman, the league's national director and a Holocaust survivor. "While we understand that the process of sainthood is an internal matter for the Church, the issue of what Pius XII did or did not do to help save Jews during the Holocaust is a profound question that must be resolved first for the sake of the Jewish-Catholic relationship," he said in a statement.

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Samstag, 12. Mai 2007 

 

Countdown to war on Iran 

By Alain Gresh 

Silently, stealthily, unseen by cameras, the war on Iran has already begun. Many sources confirm that the United States, bent on destabilising the Islamic Republic, has increased its aid to armed movements among the Azeri, Baluchi, Arab and Kurdish ethnic minorities that make up about 40% of the Iranian population. ABC News reported in April that the US had secretly assisted the Baluchi group Jund al-Islam (Soldiers of Islam), responsible for a recent attack in which some 20 members of the Revolutionary Guard were killed. According to an American Foundation report, US commandos have operated inside Iran since 2004.

President George Bush categorised Iran, along with North Korea and Iraq, as the “axis of evil” in his State of the Union address in January 2002. Then in June 2003 he said the US and its allies should make it clear that they “would not tolerate” the construction of a nuclear weapon in Iran.

It is worth recalling the context in which these statements were made. President Mohammed Khatami had repeatedly called for “dialogue among civilisations”. Tehran had actively supported the US in Afghanistan, providing many contacts that Washington had used to facilitate the overthrow of the Taliban regime. At a meeting in Geneva on 2 May 2003 between Javad Zaraf, the Iranian ambassador, and Zalmay Khalilzad, Bush’s special envoy to Afghanistan, the Tehran government submitted a proposal to the White House for general negotiations on weapons of mass destruction, terrorism and security, and economic cooperation. The Islamic Republic said it was ready to support the Arab peace initiative tabled at the Beirut summit in 2002 and help to transform the Lebanese Hizbullah into a political party. Tehran signed the Additional Protocol to the Non-Proliferation Treaty on 18 December 2003, which considerably strengthens the supervisory powers of the International Atomic Energy Agency (IAEA) but which only a few countries have ratified.

The US administration swept all these overtures aside since its only objective is to overthrow the mullahs. To create the conditions for military intervention, it constantly brandishes “the nuclear threat”. Year after year US administrations have produced alarmist reports, always proved wrong. In January 1995 the director of the US Arms Control and Disarmament Agency said Iran could have the bomb by 2003, while the US defence secretary, William Perry, predicted it would have the bomb by 2000. These forecasts were repeated by Israel’s Shimon Peres a year later. Yet last month, despite Iran’s progress in uranium enrichment, the IAEA considered that it would be four to six years before Tehran had the capability to produce the bomb.

What is the truth? Since the 1960s, long before the Islamic revolution, Iran has sought to develop nuclear power in preparation for the post-oil era. Technological developments have made it easier to pass from civil to military applications once the processes have been mastered. Have Tehran’s leaders decided to do so? There is no evidence that they have. Is there a risk that they may? Yes, there is, for obvious reasons.

During the 1980-1988 Iran-Iraq war, Saddam Hussein’s regime, in breach of every international treaty, used chemical weapons against Iran, but there was no outcry in the US, or in France, against these weapons of mass destruction, which had a traumatic effect on the Iranian people. US troops are deployed in Iraq and Afghanistan, and Iran is surrounded by a network of foreign military bases. Two neighbouring countries, Pakistan and Israel, have nuclear weapons. No Iranian political leader could fail to be aware of this situation.

How to prevent escalation?
So how is Tehran to be prevented from acquiring nuclear weapons, a move that would start a new arms race in a region that is already highly unstable and deal a fatal blow to the non-proliferation treaty? Contrary to common assumptions, the main obstacle is not Tehran’s determination to enrich uranium. Iran has a right to do so under the Nuclear Proliferation Treaty but it has always said it was prepared to impose voluntary restrictions on that right and to agree to increased IAEA inspections to prevent any possible use of enriched uranium for military purposes.

The Islamic Republic’s fundamental concern lies elsewhere. Witness the agreement signed on 14 November 2004 with France, Britain and Germany, under which Iran agreed to suspend uranium enrichment temporarily on the understanding that a long-term agreement would “provide firm commitments on security issues”. Washington refused to give any such commitments and Iran resumed its enrichment programme.

The European Union chose not to pursue an independent line but to follow Washington’s lead. The new proposals produced by the five members of the Security Council and Germany in June 2006 contained no guarantee of non-intervention in Iranian affairs. In Tehran’s reply to the proposals, delivered in August, it again “suggest[ed] that the western parties who want to participate in the negotiation team announce on behalf of their own and other European countries, to set aside the policy of intimidation, pressure and sanctions against Iran”. Only if such a commitment was made could negotiations be resumed.

If not, escalation is inevitable. Mahmoud Ahmadinejad’s election as president in June 2005 has not made dialogue any easier, given his taste for provocative statements, particularly about the Holocaust and Israel. But Iran is a big country rich in history and there is more to it than its president. There is much tension within the government and Ahmadinejad had severe setbacks both in the local elections and in elections to the Assembly of Experts in December 2006. There are substantial challenges, economic and social, and forceful demands for more freedom, especially among women and young people. Iranians refuse to be regimented and the only strong card the regime has to win their loyalty is nationalism, a refusal to accept the kind of foreign interference suffered throughout the 20th century.

Despite the disaster in Iraq, there is no indication that Bush has given up the idea of attacking Iran. This is part of his vision of a “third world war” against “Islamic fascism”, an ideological war that can end only in complete victory. The demonisation of Iran, aggravated by the attitude of its president, is part of this strategy and may culminate in yet another military venture. That would be a disaster, not only for Iran and the Arab world, but for western, especially European, relations with the Middle East.
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Samstag, 12. Mai 2007 

 


Auf Initiative der Linkspartei-PDS wurde vom Landtag M-V am 8. Mai 2007 anlässlich des "62. Jahrestages der Befreiung" eine parteiübergreifende Entschließung verabschiedet, der sich die NPD verschloss. Aus der Debatte des Landtags M-V:

Hans Kreher, FDP (Jahrgang 1943): "Dieses Thema berührt mich sehr (ringt um Fassung). Kriegserinnerungen kommen hoch..... Wir müssen alles tun, damit so etwas, was damals geschehen ist, hier nicht wieder noch einmal geschehen kann. Und deshalb, meine Damen und Herren, wir Demokraten müssen hier zusammenstehen. Wir müssen aufpassen, das so etwas nicht noch einmal wieder passiert. Wir haben 1989/90 mit eigener Kraft die Freiheit wieder errungen. Das war unser Werk... Das war die Kultur von Hermann von Kant, das war die Kultur von Lessing, das war unsere Kultur."

Volker Schlotmann, SPD: "... Herr Kreher ganz persönlich, ich möchte Ihnen ganz herzlich danken, was Sie gerade hier getan haben... Wenn zum Beispiel Herr Pastörs ... Reden wie zuletzt in Neubrandenburg schwingt, dann ist das an sich schon schlimm genug, meine Damen und Herren. Viel schlimmer, meine Damen und Herrn, ist, dass er wirklich meint, was er sagt ... Ich will Ihnen sagen, wir werden dies zu verhindern wissen, dass Sie 
jemals das Wort Sieg in den Mund nehmen können, weil Sie dahin gehören, das werde ich jetzt nicht sagen, weil das wäre unparlamentarisch, aber ich verspreche Ihnen, dass wir Sie mit allen Möglichkeiten aus diesem Landtag verjagen werden ..."

Udo Pastörs, NPD: "... und wenn schon der 8. Mai 1945 für Sie eine Befreiung war, was ist dann der Herbst '89 gewesen? Etwa die Befreiung der Befreiten, meine Damen und Herren? Oder der 17. Juni 1953 ein Aufstand gegen die Freiheit, wie Ihre SED glauben machen wollte, Herr Stasi-Spitzel Torsten Koplin, alias IM Martin von der PDS (Mitglied des Landtags M-V)? Sie wollen den Menschen im Lande Massenmörder vom Schlage eines GULAG-Stalin, eines Hiroshima-Truman oder Bomben-Holocaust- Churchill als Befreier verkaufen. Das Kunststück ist bis heute weder den US-Amerikanern gelungen, noch hat das SED-Mauermörder-Regime das vermocht, meine Damen und Herren. Denn Befreier ... drangsalieren, foltern, morden und vergewaltigen nicht. Befreier vertreiben Befreite auch nicht aus ihrer Heimat.. Ich bin gespannt, wie lange das Schandmal der siegreichen Sowjets in Berlin-Treptow noch auf seinem wackligen Fundament steht..."

Sylvia Bretschneider, SPD (Präsidentin des Landtages M-V) 
"Herr Pastörs, ich erteile Ihnen einen Ordnungsruf, Sie haben in Ihrer Rede den Begriff Bombenholocaust verwendet in Zusammenhang mit den Ereignissen in Dresden zu Ende des Krieges. Der Begriff Holocaust  ist eindeutig geschichtlich belegt, und es ist eine bodenlose Infamie, dass Sie diesen Begriff in diesem Zusammenhang verwendet haben... Herr Pastörs, ich erteile Ihnen erneut einen Ordnungsruf, Sie haben die 
Äußerungen des amtierenden Präsidenten weder zu kommentieren noch zu bewerten. Und ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ein weiterer Ordnungsruf einen Ausschluss aus der Parlamentssitzung nach sich zieht..." 

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Freitag, 11. Mai 2007 

 

Viva la libertà!

Vom 17. bis 19. April 2007 hat Professor Claudio Moffa ein Kolloquium an der Universität Teramo in Italien organisiert zum Thema "Die geknebelte Geschichte, der Mittlere Osten und der Holocaust". Verschiedene Historiker und Juristen haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Einer der Beiträge war ein 30-minütiges Video-Interview mit dem französischen Professor Robert Faurisson (dem Verwalter des Vermächtnisses von Paul Rassinier ). Für den 18. Mai 2007 hat Professor Moffa den französischen Gelehrten erneut eingeladen, einen Vortrag zum Thema Revisionismus zu halten. Angesichts heftiger Kritik hat Professor Moffa folgenden Aufruf verfasst:

"Wir haben erfahren, dass Professor Robert Faurisson eingeladen wurde, einen
Vortrag an der Universität Teramo zu halten. Ohne in die Bewertung der Analyse der von dem französischen Gelehrten vorgelegten Thesen einzutreten, glauben wir,
dass die Prinzipien der Meinungsfreiheit, der akademischen Freiheit und der 
freien Geschichtsforschung, die von der italienischen Verfassung, den Europäischen
Verträgen und der Deklaration der Menschenrechte garantiert werden, diese wissenschaftliche Initiative völlig rechtfertigen."

Der Aufruf wurde bisher von folgenden Persönlichkeiten unterschrieben:

Claudio Moffa (Univ. Teramo), avv. Augusto Sinagra (Univ. Roma “La Sapienza”, Roma), avv. Francesca Fragale (Roma), avv. Nino Marazzita (Roma), avv. Mauro Mellini, avv. Antonino Smiroldo (Univ. di Teramo), avv. Giuseppe Marazzita (Univ. di Teramo), avv. Elvio Fortuna (Teramo), avv. Giovanna Lombardi (Roma), avv. Pasquale Vilardo (Roma), avv. Andrea Benzi (Milano), avv. Luca Tadolini (Bologna), Paolo Matthiae (Università di Roma “La Sapienza”), Franco Cardini (Univ, Firenze), Umberto Melotti (Univ. Roma La Sapienza), Umberto Bartocci (Univ. Perugia), Domenico Caccamo (Univ. Roma La Sapienza), Claudio Zanchì (Univ. Roma La Sapienza), Giulio Vignoli (Univ. Genova), Andrea Catone, Antonio Caracciolo (Univ. Roma La Sapienza), Paolo Bargiacchi (Univ. Palermo), Gianfranco La Grassa (ex Univ. Venezia), Luigi Copertino (Associazione Identità Italiana di Franco Cardini), Alessandro Aruffo (studioso dell'Islam, saggista), Mauro Manno (studioso del Medio Oriente, saggista), Giancarlo Paciello (studioso del Medio Oriente, saggista), Claudio Rossano (Univ. Roma La Sapienza), Anna Lucia Valvo (Univ. Kore Enna), Massimo Panebianco (Univ. Salerno), Angela Di Stasi (Univ. Salerno), prof. Domenico Sebastianelli, Gianfranco Lami (Università di Roma “La Sapienza”), Alberto Marino (Univ. Teramo), Massimiliano Ferrara (Dottore di Ricerca Univ. Siena), Enrico Galoppini (Università di Torino), Amb. Mario Scialoja (Roma), Luigi Copertino (giornalista pubblicista, respons. per l'Abruzzo dell'Associazione Culturale Identità Europea, presidente Franco Cardini), Tiberio Graziani (Univ. di Perugia), Susanne Scheidt (giornalista, Milano), Dott. Saverio Ciraci (dirigente industriale), Giulio Bonali (medico), Vincenzo Cialini (studente universitario/lavoratore, direttivo della sezione di Giulianova del Partito dei Comunisti Italiani), Fernando Pelino, Marco Massignan (studente), Alessandro Bellucci (Siena), Costanzo Preve (studioso di filosofia, Torino), Davide D'Amario e Manuela Graziani (Teramo), Sebastiano Cosenza (libero professionista), Daniele Scalea (studente universitario), Carlo Cruciani, Giovanni Palmulli, Nico Perrone (Univ. di Bari), Dominique Bendo Soupou (Univ. di Salerno), Paolo Pioppi (www.pasti.org), Laura Ciacci e Andrea Del Grosso (Siena), amb. Mario Napoletano, Pascal Junod (avvocato, Parigi), Renato Pallavidini (insegnante di filosofia e storia), Marcello Bernacchia (scrittore), Federico Roberti (Bologna), Eduardo Zardelli (editore), Sergio Finardi (ricercatore e saggista, collaboratore de il manifesto), Antonio Fino (giornalista), Franco Damiani (insegnante), Stefano Taddei (consulente - Ass. Identità Europea di F.Cardini), Francesco Mario Agnoli (magistrato, Ravenna), Adolfo Moranti (psicoterapeuta Rimini - Ass. Identità Europea), Daniela Gambini (Univ. di Perugina - Ass. Identità Europea di F.Cardini), Claudio Mutti (editore di Faurisson in Italia), Daniela Braceschi (docente Scuola superiore Piacenza - Ass. Identità Europea), Delio Napoleone (vicepresidente nazionale Piccola Industria, Pescara - Ass. Identità Europea), Gilberto Moretti (Ass. Identità Europea – Rovigo), Salvatore Torre (psichiatra, Vicenza - Ass. Identità Europea), Marcello Pernacchia (scrittore), Stefano Gussoni (Busto Arsizio - Ass. Identità Europea di F.Cardini), Matteo Sabba (studente . Ass. Identità Europea), Stefania Gallicchio (impiegata - Ass. Identità Europea), Simona Garruppa(Ass. Identità Europea), Giovanni Mariscatti (dirigente scolastico, Piacenza - Ass. Identità Europea), Giovanni Poggiali (imprenditore - Ass. Identità Europea), Luigi Pedrone(dipendente P.A - Ass. Identità Europea), Stefano Gussoni (operatore socio-culturale, Busto Arsizio - Ass. Identità Europea), Stefania Gallicchio (impiegata - Ass. Identità Europea), Maria Cristina Ceoldo (Ass. Identità Europea), Angelica Ceoldo (Ass. Identità Europea), Alessandro Angelucci (laureato in storia, Pescara - Ass. Identità Europea), Tommaso Alberto Figliuzzi, Antonio Grego (studente Univ. Terni), Andrea Carancini, Fausto Razzi (compositore), Matteo Carbonelli (Univ. di Roma “La Sapienza”), Giancarlo Scotuzzi (giornalista), Gianni Scarsi (master E.M. in Medio Oriente), L. Kervoas (agregè Università), avv. Lorenzo Borré, Maurizio Neri, Joe Fallisi (tenore), avv. Francesco Menicocci, Pietro Cappellari (ricercatore storico), Simona Carucci (Identità Europea, Lazio), Francesca Gandolfo (archeologa), Rene Louis Berclaz (Francia), Mario Consoli (giornalista), Mauro Manno (insegnante, studioso del Medio Oriente) che ha raccolto le firme di: Alice Bever (regista teatrale), Laura Lepre (arredatrice), Giuseppe Oberto (bancario), Vincenzo Di Meo (insegnante di Storia e Filosofia), Paola Santa Maria (terapista), Carla Manno (studentessa universitaria), Evelina Murino (insegnante), Antonio Pantano, G.L. Maddalena (Vicenza), Carlo Cruciani (Ascoli Piceno), Luciano Garofoli (Ascoli Piceno), Maria De Rosa (studentessa Univ. Federico II di Napoli), Cesare Saletta, Carlo Pernafelli (Università della Tuscia, Viterbo), Giovanni Palmulli, Yvonne Schleiter (Francia), Fabrissi Vielmini (esperto di Asia centrale, collab. de il manifesto e di Limes), Paolo Bogni, Enrico Viciconte (provincia di Roma), Luigi Cascioli, Gianfranco Spotti, ing. Luciano Zippi, Giuseppe Roscioli (Ass. Culturale “Nuove Sintesi – Pensiero Ribelle”, Teramo), Michel Dor (Bretagna, Fr), Andrea Forti (laureando in Lingue, Istituzioni, Societa' ed Economie dell'Eurasia e del Mediterraneo presso l'Università di Ca'Foscari), Carmen Tiezzi Magi (studentessa Univ. di Siena), Alessandro Pallini (Univ. di Siena), Irma Santagata (insegnante), Clelia Fabbricatore (insegnante), Basile Maria (insegnante), Luca Izzo (insegnante), Anna Camardo (insegnante), Anna Raimo (insegnante), Francesco Pisano (insegnante di religione), Assunta Iescone (studentessa), Nicola Leone (studente), Michele Maioli (studente, Rimini), avv. Sergio Novelli (Ancona), Marina Salvadore, Giannetto Bordin (Torino), Ugo Gaudenti (Rinascita, Torino), Alessandro Rapinese (studente universitario, Chieti), Luigi Roberti (Montefalcone nel Sannio).
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Freitag, 11. Mai 2007 

 

First strike on Iran

By Louis Rene Beres, professor of international law at Purdue University, adviser to the prime minister of Israel.

Unless there is a first strike at pertinent elements of Iran's expanding nuclear infrastructures, it will acquire nuclear weapons. Iran must be stopped immediately from acquiring atomic arms, and this can only be accomplished through "anticipatory self-defense." Precise defensive attacks against Iran's nuclear assets would be effective – and they would be entirely legal.

They would be effective because the US has at its disposal the "McInerney Plan". It calls, in part, for an immediate strike force to hit Iran's nuclear development facilities, command and control centers, integrated air defenses, selected Air Force and Navy units, and its Shahab-3 missiles, using more than 2,500 aim points. Operationally, the United States Air Force is best configured for such a complex task, but it would not necessarily be impossible for the Israeli Air Force to execute.

It would be lawful because the US and/or Israel would be acting in appropriate self-defense. Both countries could act on behalf of the international community and could do so lawfully without wider approval. Today, some scholars say that Article 51 of the UN Charter overrides that right. But international law is not a suicide pact.

We must act very quickly on Iran. Many critics will argue that the expected consequences of any prompt preemptive strike would be overwhelming, including greatly expanded terror attacks against assorted Western targets, and perhaps regional or even global war. Although such dire prospects should not be dismissed, there is certainly no reason to believe that an American or Israeli preemption would make them more likely. On the contrary, it seems far more plausible that defensive strikes would suppress Iranian adventurism and subversion. A more important reservation about preemption involves tactical difficulties. Due to delays, the success of strikes against certain key Iranian targets may already be in doubt. Worse, such strikes would probably entail high civilian casualties because Iran has deliberately placed sensitive military assets amid civilian populations – an international crime called "perfidy."

But further delay will only multiply the number of casualties from any future operation, or – in the worst-case scenario – allow Iran to become fully nuclear.

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Donnerstag, 10. Mai 2007 

 

Encyclopaedia Germanica ist ein Projekt zum Aufbau einer freien deutschen Enzyklopädie. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen. Derzeit sind 1.770 Artikel in deutscher Sprache verfügbar. Gute Autorinnen und Autoren sind stets willkommen. Die Struktur dieses Internet-Auftrittes folgt dem üblichen Muster: 

Wikipedia-Deutsch
(stark zensiert)
Encyclopedia Germanica (im Aufbau) 
Encyclopedia Belgica (im Aufbau) 
Cyclopedia Britannica (im Aufbau) 
Encyclopedia Gallica (im Aufbau) 
Encyclopedia Hispanica (im Aufbau) 
Encyclopedia Italica (im Aufbau) 

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Mittwoch, 9. Mai 2007 

 

Pasque di Sangue Blutpassachfest

Ariel Toaff, israelischer Professor italienischer Herkunft an der Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv und Sohn des ehemaligen Oberrabbiners von Rom, hat im Februar 2007 ein Buch mit obigem Titel veröffentlicht. Es beschreibt darin abenteuerlustige Juden, die zwischen Venedig und Candia als Agenten Venedigs hin- und herpendeln, jüdische Bankiers mit wenig Skrupeln, die mit Falschgeld handeln, Richter bestechen und Meuchelmörder anwerben, meineidige Juden, die sich dem Meistbietenden verkaufen und aus dem Nichts Verleumdungen und Komplotte erfinden. Und vor allem Juden voller Rachsucht, die während des Passachfestes Christen morden. Toaff zeichnet das Bild einer jüdischen Gesellschaft, die gewalttätig war, bigott und voller Aberglauben und deren Mitglieder sich, traumatisiert von den christlichen Verfolgungen, auf grausame Art gerächt hätten. Am Ende jener fast 400 Seiten dieser Dokumentation wird der Leser dazu gebracht, zu glauben, dass eine - wenn auch kleine - Gruppe von deutschstämmigen Juden aschkenasischer Herkunft sich tatsächlich mit dem Blut ermordeter Christen befleckt haben könnte, um den Zorn Gottes über ihre nicht-jüdischen Nachbarn auszugießen. Toaff ist ein herausragender Kenner des Judentums jener Epoche und rekonstruiert das Netz von Interessen, das die Mitglieder der kleinen Gemeinden deutscher Herkunft verband, die über das Trentino bis nach Venezien und die Lombardei zerstreut waren und tatsächlich in einen bitteren Religionskonflikt zwischen Christen und Juden verwickelt waren.

Die italienischen Rabbiner haben sofort danach eine Erklärung unterschrieben, die das Buch verdammt, und auch der 92 Jahre alte eigene Vater hat sich vom Werk Ariel Toaffs distanziert. Am Anfang der Attacke versuchte Arie Toaff, ihr zu trotzen. „Ich werde meine Wahrheitsliebe und meine Liebe für akademische Freiheit nicht aufgeben, auch wenn mich die Welt kreuzigt." Toaff sagte, dass er sich aus Angst vor physischen Angriffen in einem römischen Hotel verbarrikadieren musste und nicht den Mut hatte, sich ins Jüdische Viertel zu begeben. Später veröffentlichte Toaff eine Entschuldigung, stellte die weitere Verbreitung und den Druck seines Buches ein und versprach, sein Einkommen von den bisher verkauften  Exemplaren des Buches an die Anti-Defamation-Liga zu spenden. 

Portal CATTOLICESIMO.COM
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 1a parte 
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 2a parte
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 3a parte
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 4a parte
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 5a parte
Pasque di sangue. Ariel Toaff. 6a parte

Petition zur Entlassung von Professor Toaff:

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Montag, 7. Mai 2007 

 

20 percent of Germans feel personal guilt for the Holocaust

Germany's consul general for the western United States Rolf E. Schütte (left) addressed a luncheon gathering of Portland Jewish leaders at the Governor Hotel April 26. He said that the Holocaust is a subject Germans and Jews don't usually talk about, but is always thought about. "It separates and binds Germans and Jews like no other two peoples," said Schütte. 

About 20 percent of non-Jewish Germans feel "personal guilt" for the Holocaust. About 75 percent feel some kind of collective shame, but no personal guilt for the Holocaust. In spite of Germany's reluctance since World War II to rely on military force, Schütte said, "If Israel needs help, we are there." 

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Montag, 7. Mai 2007 

 

Children of Holocaust plan suit

The Fisher Fund, an Israeli charity that helps Holocaust survivors, is currently in talks with German government officials about finding money to fund psychological care for tens of thousands of survivors' children in Israel. Traumatized by having been raised in dysfunctional homes and now suffering from depression, anxiety and other psychological maladies, the Fund says they urgently need help. If the talks fail, the Fisher Fund plan to launch a class action suit against Germany with thousands of potential plaintiffs.

The maximum amount required would be some $10 - 20 million per year and would only be used for treatment and for an accompanying cultural project where interviews with children of survivors would be filmed. German officials showed great sympathy for the problem. They think they can help us find the resources." German government has already paid out a total of around €64 billion to Holocaust survivors.
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Samstag, 5. Mai 2007 

 


EU ehrt Gründerväter Churchill, Roosevelt und Stalin 


Aus Anlass des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge zeigt das Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union unter deutscher Präsidentschaft (links Kanzlerin Merkel, rechts Ratspräsident Schönfelder) in Brüssel eine Ausstellung im Atrium des Justus Lipsius Gebäudes, Rue de la Loi 175, die den europäischen Einigungsprozess darstellt. Die Ausstellung, die bis zum 1. Juni 2007 läuft, ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr sowie am Samstag, den 5. Mai (Tag der offenen Tür), für das Publikum geöffnet. Im Mittelgang werden mit einer Reihe von Fotos die wichtigsten Meilensteine des europäischen Integrationsprozesses vom Zweiten Weltkrieg bis heute im zeitlichen Verlauf bildlich illustriert. Das obenstehende Foto eröffnet diese Reihe.

Am 4. Februar 1945 in Jalta haben nach Aussage dieses Fotos (eigentlich eines  großen Plakats) Churchill, Roosevelt und Stalin den ersten Meilenstein, also praktisch das Fundament, zur Einigung Europas gesetzt. Diese drei in dieser Weise sozusagen zu "Gründervätern ehrenhalber" ernannten Gentlemen haben außer den im Foto benannten Verdiensten, nämlich Befreiung Europas, Festlegung der neuen Grenzen Polens [auf Kosten taktvoll verschwiegener Dritter] noch weitere Meriten, die der Rat ungewürdigt beließ:

Gründervater h.c. Churchill: Zehn Tage später, am 14. und 15. Februar 1945, befahl die britische Führung, als der Krieg beinahe vorbei war, einen Angriff mit 300 Lancester-Bombern auf das überfüllte Dresden: Keine Bombardierung militärischer Ziele, sondern die planmäßige Zerstörung von elf Quadratmeilen der Dresdener Innenstadt. Die Menschen verbrannten in Feuerstürmen von bis zu 1000 oC. Die Opferzahlen werden je nach Interessenlage auf 35 000 bis 250 000 geschätzt. Einige Fachleute meinen, dieser Angriff sei militärisch nicht zu rechtfertigen. Deshalb handele es sich um nichts anderes als planmäßiges Abschlachten der Zivilbevölkerung. Andere sagen, hierdurch verkürzte sich der Krieg. Verantwortlich für diesen Angriff war der britische Prime Minister Winston Churchill. 

Vom Gründervater h.c. Roosevelt überlieferte der damalige USA-Finanzminister Henry Morgenthau folgendes: 

"In December 1942, President Franklin Roosevelt surprised Morgenthau by saying he had a plan that would lead to the creation of a Jewish state in Palestine. That evening Morgenthau recorded this conversation in his diary. The entry is dated December 3, 1942. Morgenthau writes that after discussing financial matters, Roosevelt broached the subject of Palestine. Roosevelt said the he had pretty well made up his mind on what he was going to do. "What I think I will do is this. First, I would call Palestine a religious country. Then I would leave Jerusalem the way it is and have it run by the Orthodox Greek Catholic Church, the Protestants, and the Jews -- have a joint committee to run it. They are doing it all right now and we might as well leave it that way."

Then the president went on and said, "I actually would put a barbed wire around Palestine, and I would begin to move the Arabs out of Palestine." Morgenthau asked Roosevelt how he would do that, saying, "Would you have the Jews buy up the land?" Roosevelt answered, "No, but I would provide land for the Arabs in some other part of the Middle East, and I know there are plenty of places. Each time we move out an Arab we would bring in another Jewish family." Morgenthau asked Roosevelt, "Would you propose that the majority should be Jews in Palestine?"

Roosevelt said, "Yes, 90% of them should be Jews, but I don't want to bring in more than they can economically support." Morgenthau asked, "Well, what kind of place would it be?" Roosevelt said, "It would be an independent nation just like any other nation -- completely independent. Naturally, if there are 90% Jews, the Jews would dominate the government." He added, "There are lots of places to which you could move the Arabs. All you have to do is drill a well because there is this large underground water supply, and we can move the Arabs to places where they can really live." Morgenthau ends this entry by writing, "I was surprised to find that the President was studying this thing with so much interest and had gone as far as he had in making up his mind on what he wants to do. It was most encouraging to me and most heartening." 

Conversation 1944: [Roosevelt:] "We have got to be tough with Germany and I mean the German people not just the Nazis. We either have to castrate the German people or you have got to treat them in such a manner so they can't just go on reproducing people who want to continue the way they have in the past". [Morgenthau's suggestion regarding Germany's young people:] "Well, if you let the young children of today be brought up by SS Troopers who are indoctrinated with Hitlerism, aren't you simply going to raise another generation of Germans who will want to wage war?" - "Don't you think the thing to do is to take a leaf from Hitler's book and completely remove these children from their parents and make them wards of the state, and have ex-US Army officers, English Army officers and Russian Army officers run these schools and have these children learn the true spirit of democracy?"  

Gründervater h.c. Stalin hat zu Lebzeiten schätzungsweise mehr als 20 Millionen Menschen in ein besseres Jenseits befördert. 

Quelle: Besuch der Ausstellung am 5. Mai 2007 in Brüssel und Internet

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Freitag, 4. Mai 2007 

 

Kein Zusammenhang zwischen Holocaust & iranischem Atomprogramm
محمدعلی رامین

Der Generalsekretär der internationalen Stiftung zur Überprüfung des Holocaust Mohammad-Ali Ramin sagte am Montag, daß die internationale Holo...-Konferenz unter der Bezeichnung „Der Holocaust: eine umfassende Betrachtung“ vom 11./12. Dezember [2006] nicht die geringste Auswirkung auf das iranische Atomprogramm hatte.

Ramin sagte gegenüber IRNA [Islamin Republic Nuse Agency], die Konferenz sei abgehalten worden, um die Welt über das Thema zu unterrichten. Der Iran sei unparteiisch.„Die Gegnerschaft des Westens gegenüber dem Iran bestand schon immer, und man kann keinen Zusammenhang zwischen der Entschließung des Weltsicherheitsrates und der Forschungs-Konferenz herstellen“, sagte Ramin. Auf die Frage, die Behauptungen zu kommentieren, daß Themen wie der Holocaust vom iranischen Atomprogramm abgelenkt und die Möglichkeit zu einer anti-iranischen Entschließung gegeben hätten, erklärte Ramin, daß alles, was auf der Konferenz zur Sprache gekommen sei, dazu diente, die Zuhörer über unterschiedliche Ansichten und Haltungen von Fachleuten und Forschern zu unterrichten. „Die UN-Charta verbietet nicht die Beschäftigung mit geistigen, kulturellen und geschichtlichen Fragen. Forschung und Beschäftigung mit allen Themen gehören zu den Grundrechten der Menschen“, fügte er hinzu.

„Welchen Fehler hat der Iran gemacht, als er eine offene Forschungstagung durchgeführt hat, die von vielen Fachleuten aus der ganzen Welt besucht wurde, als daß dies nun der UN-Sicherheitsrat als Vorwand für eine Entschließung nimmt?“, fragt Ramin. „Diese sind leere Forderungen; die Tagung zielte darauf ab, die Weltmeinung über eine geschichtliche Behauptung aufzuklären, und dies ist in keiner Kultur und in keinem Gesetz eine Sünde“, fügte er hinzu. Ramin betonte: „Ich widerspreche der Behauptung, daß der Holocaust Einfluß auf Irans Atomprogramm hat.“ – Er fügte hinzu, daß jegliche Behauptungen dieser Art ohne Belang und unlogisch sind, da jeder Beweis dafür fehlt. An anderer Stelle seiner Ausführungen wies Ramin darauf hin, daß viele Leute aus der ganzen Welt seiner Stiftung wertvolle und aufschlußreiche Beweise und Zeugnisse zum Thema Holocaust zukommen ließen, diem unabhängigen internationalen Gutachterausschuß überprüft würden. Er sagte, Rechtsanwälte und juristische Fachleute hätten ebenfalls ihre Bereitschaft mitgeteilt, in diesem internationalen Gutachterausschuß der Stiftung mitzuarbeiten, um rechtlichen und strafrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Holocaust zu prüfen. Weiterhin führte er aus, daß Wissenschaftler und Fachleute aus aller Welt ihre Bereitschaft mitgeteilt hätten, an den nächsten Holocaust-Tagungen teilzunehmen und Vorträge zu halten, um den Vorgang unter die Lupe zu nehmen.

Er bemerkte, daß ein Termin für die Holocaust-Tagung zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werde.
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Donnerstag, 3. Mai 2007 

 

Verfassungsschutz erfasst Kritik deutscher Bischöfe an Israel als Rechtsextremismus 

Das Bundesamt für VERFASSUNGSSCHUTZ hat laut «Focus» die Kritik deutscher Bischöfe am Umgang Israels mit Palästinensern in der Fachkategorie Rechtsextremismus erfasst. Mehrere Zeitungsartikel über den Besuch des Ständigen Rats der Deutschen Bischofskonferenz Anfang März in Israel seien einer Fachabteilung zugeleitet worden, die antisemitische Äußerungen auswerte. Einige Bischofskommentare seien in Hintergrundakten abgeheftet worden, sagte ein Verfassungsschützer dem Magazin. - Es habe sich um einen ganz normalen Pressespiegel gehandelt, in dem die Medienberichte des Tages ausgewertet und den Abteilungen zur Verfügung gestellt würden, sagte eine Sprecherin des Amtes.
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Donnerstag, 3. Mai 2007 

 

Human Fat Was Used to Produce Soap

Memorial and Museum Auschwitz-Birkenau 2006/10/13

Witold Kulesza, the director of the Main Commission for the Investigation of Crimes against the Polish Nation (IPN), said during a press conference that human fat was used by Professor Rudolf Spanner to  produce soap in Gdansk during the war. In Kulesza's opinion, Spanner's activities constitute "one of the darkest pages in the Second World War." The above photo shows soap produced at the Anatomy Institute of the Medical Academy in Gdansk. As exhibit USSR 393, it was introduced as evidence during the trial of Nazi war criminals before the International Military Tribunal in Nuremberg after the end of the Second World War.

In her book "Medallions" (the original Polish title: Medaliony, ISBN 0-8101-1743-6) published in 1946, the Polish author Zofia Nałkowska  relates stories of Nazi atrocities in Poland, including the human fat story. Nałkowska was a member of a special committee for investigation of Nazi crimes (IPN) in Poland. As of about 1946, “Medaliony” have been obligatory reading matter for every Polish schoolchild. Soap made from concentration camp prisoners is still on display or in the magazines in regional museums. 

In March 1975, a bronze plate was mounted at the street front of one of the buildings of the Medical Academy in Gdansk. It read: “In this building, in World War II, the German fascists committed a crime against humanity, using the corpses of prisoners of the concentration camp Stutthof as raw material for the production of soap.” The table was stolen in 2005, but renewed a year later in marble. Already in July 2002, the leading French newspaper "Le Mond" quoted the head of IPN’s Investigation Commission with the headline “Soviet and Polish corpses had been made into soap by the Nazis” (Des cadavres soviétiques et polonais transformés en savon par le nazis, Le Monde, 07/03/2002).
 
Other newspapers reported under headlines such as " Body parts from Nazi victims turned into soap", illustrated by the picture of the Birkenau camp gate with the railway ramp in the foreground. Another report showed the main gate of Auschwitz I (“Arbeit macht frei”) as an illustration. All articles quote the IPN spokesperson as having said that “the Nazi concentration camp of Stutthof” was a source for the corpses from which the soap was made.

In August 2003, Stefan Bratkowski, a Polish columnist, published two articles in "Rzeczpospolita", in which he wondered if the father of Erika Steinbach, president of the German Federation of Expellees, as a soldier of the German occupation forces in Poland, had guarded transports from Stutthof to Professor Spanner’s soap factory in Gdansk, and if little Erika was washed with the soap produced there. 


After the war, supposed Holocaust victims were solemnly buried, in the form of soap bars which had been stamped "RIF (Reines Iuden Fett or Pure Jewish Fat)" in Jewish cemeteries. Already during World War I the Germans boiled down bodies of dead soldiers to collect glycerine in particular corpse factories (" The Times" on April 17, 1917). This was then used for a variety of purposes including machine lubricants, manure and refined oil. The remaining body parts were then ground down and used as pig-food, so as nothing was wasted. 

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Dienstag, 1. Mai 2007 

 

Der 1. Mai 1933, zum ersten Mal ein bezahlter Feiertag

Nach André François-Poncet, Französischer Botschafter in Berlin 1931-1938, der 1947 schrieb:

Für den 1. Mai wurde ein Fest der Arbeit angesagt, das das herkömmliche sozialistische Fest ersetzen soll. Es wird in Zukunft eines der nationalen Feste des Dritten Reiches sein. Da es das erste große öffentliche Fest des Nationalsozialismus seit seiner Machtergreifung ist, lassen es sich Hitler, Goebbels und ihre Leute angelegen sein, daraus eine überwältigende Massenkundgebung zu machen, eine Riesenversammlung auf dem Tempelhofer Feld, eine nächtliche Kundgebung, die mit einem prächtigen Feuerwerk beschlossen werden soll. Die Belegschaften der Fabriken und Werkstätten, der Büros und Geschäfte, Arbeitgeber und Arbeitnehmer waren zur Teilnahme am Zuge
aufgefordert worden; nach Berufsgruppen geordnet, die Arbeitgeber jeweils an der Spitze, so sollten sie erscheinen. Die Vorstände und Mitglieder der "Freien Gewerkschaften" waren in der Mehrzahl sozialdemokratische Syndikate. An sie wandte man sich mit besonderem Nachdruck. Man gab ihnen zu verstehen, daß man ihnen Dank wissen werde, wenn sie einen Beweis ihres guten Willens geben wollten. Es handle sich nicht um eine politische Tat, sondern um eine sozialistische Treueversicherung. Es handle sich darum, die Solidarität der Arbeiterschaft, die Einheit aller durch die Heiligkeit der Arbeit Verbundenen, die deutsche Brüderschaft zu feiern. Es hieße sich selbst untreu sein, die eigenen Ideen verleugnen, wollten sie einer solchen Kundgebung fernbleiben. Sie ließen sich überzeugen. Obendrein würde ihnen der Tag wie ein Arbeitstag bezahlt werden, und als Lohn käme eine Sondervergütung für Fahrt und Verpflegung hinzu. Doppelter Anreiz! Beim Hereinbrechen der Nacht durchziehen dichte Kolonnen die Straßen von Berlin in schöner Ordnung, im Gleichschritt, Schilder werden vorangetragen, Pfeifergruppen und Musikkapellen spielen, so zieht man zum Versammlungsort - ein Bild wie beim Einzug der Zünfte in den Meistersingern! Sie stellen sich an den ihnen zugewiesenen Plätzen auf dem weiten Feld auf.

An einem der äußersten Punkte des Geländes ist eine Tribüne für die Gäste der Regierung errichtet. Hier nehmen die diplomatischen Vertreter des Auslandes Platz, geladene Zeugen dieser Prachtentfaltung. Man erwartet von ihnen Bewunderung und Ehrfurcht. Ein rotschimmerndes Meer von Fahnen schließt im Hintergrund das Bild ab. Gleich dem Bug eines Schiffes erhebt sich weiter vorn eine Tribüne, mit zahlreichen Mikrophonen besetzt, unter der die Menge brandet. Zuvorderst die Reihen der Reichswehreinheiten, dahinter eine Million Männer. Die SA und SS wachen über der strengen Ordnung der Teilnehmer bei diesem gewaltigen Treffen. Die Naziführer erscheinen einer nach dem andern, von der Menge lebhaft begrüßt. Bayerische Bauern, Bergarbeiter, Fischer in ihrer Berufskleidung, österreichische Abordnungen, solche aus dem Saarland und aus Danzig besteigen die Tribüne. Sie sind Ehrengäste des Reiches. Alles atmet gute Laune und allgemeine Freude. Nichts
erinnert an Zwang. Die Menge ist offensichtlich froh, hier versammelt zu sein, und von stolzer Freude erfüllt über das Schauspiel, das sich darbietet.

Um 8 Uhr entsteht Bewegung. Hitler erscheint, aufrecht stehend in seinem Wagen mit ausgestrecktem Arm, das Gesicht ernst, etwas verkrampft. Er wird mit lang anhaltenden Rufen begrüßt, die machtvoll aus Tausenden von Kehlen aufbrausen. Inzwischen ist es Nacht geworden. Die Scheinwerfer flammen auf. Sie sind in ziemlich weiten Abständen aufgestellt, so daß zwischen ihren leicht bläulichen Lichtkreisen Dunkelheit liegt. Ein Menschenmeer, aus dem hie und da in hellen Lichtstreifen bewegte Gruppen auftauchen; ein eigenartiges Bild, diese atmende, wogende Menge, die man im Licht der Scheinwerfer sieht und im Dunkel errät.

Nach einigen einführenden Worten Goebbels' besteigt Hitler die Tribüne. Die
Scheinwerfer verlöschen, mit Ausnahme jener, die den Führer in strahlende Helle tauchen, so daß er wie in einem Märchennachen über dem Gewoge zu seinen Füßen zu stehen scheint. Es herrscht Stille wie in einer Kirche. Hitler spricht. Ich hatte ihn noch nie öffentlich, unter freiem Himmel gesehen. Ich wende den Blick nicht von ihm. In der Hand hält er ein Päckchen kleiner Blätter, wie ein Kartenspiel, darauf hat er Stichwörter notiert; flink gleiten die Karten durch seine Finger. Er feiert die Arbeit und ihren heiligen Wert, die Rolle des Arbeiters in der Gesellschaft, das Einswerden aller Klassen in der Arbeit. Dann stellt er ein Programm auf für die Erneuerung des Landes durch die Arbeit. Er kündigt an, der Arbeitsdienst werde von nun an obligatorisch sein, damit jeder Deutsche durch die gesunde Schule körperlicher Arbeit gehe. Um die Arbeitslosigkeit zu bannen, werden große öffentliche Arbeiten unternommen werden; man wird Wohnungen bauen, ein ausgedehntes Straßennetz und Kanäle anlegen, Gebäude aller Art errichten. Auf Jahre hinaus wird es Arbeit geben, für viele Milliarden und für viele hunderttausend Hände. Der Zinsfuß wird gesenkt werden. In Zukunft wird die Wirtschaft nicht mehr von Gesellschaften geleitet, wobei die Entschlüsse von der Mehrheit getroffen werden, sondern nach dem Autoritätsprinzip geführt. Das neue Deutschland wird keine sozialen Konflikte mehr kennen. Es wird eine einzige Familie bilden, deren Glieder mit vereinten Kräften an derselben Aufgabe arbeiten. So wird Deutschland eine mächtige und geachtete Nation sein und seiner eigentlichen Bestimmung zu Macht und Größe entgegengehen.

Das Auffallende an der Rede ist nicht der Inhalt, der trotz allem ziemlich unklar bleibt, es ist die Wirkung, die vom Redner selbst ausgeht, seine warme Stimme, die manchmal rauh, dann wieder schneidend und wild klingt, die Leidenschaft, die ihn fortreißt, der Atem, der ihn belebt, der seine Nasenflügel beben läßt. Ich denke an das Wort jenes Griechen: wenn man Demosthenes wirklich erleben wolle, müsse man ihn, "das Tier selbst", gesehen haben. Es ist die Wirkung, die von ihm auf die Zuhörer ausgeht, eine Wirkung, die weit mehr körperlich als geistig ist, gesteigert durch die Umgebung, die theatralische Ausstattung, den Gegensatz von Licht und
Schatten, die ganze romantische Aufmachung, die Fahnen und Uniformen, das
Blitzen der Helme und Bajonnette und den Rausch, der von dem zwingenden Rhythmus der Musik ausgeht. Unter der lauschenden Menge sind zweifellos viele von Mißtrauen und Haß gegen diesen Menschen erfüllt; aber auch sie sind erschüttert und mitgerissen wie der Schiffer durch das Zauberlied der
Loreley.

Ein ungeheurer Jubel bricht am Schluß der Rede los. Die Nationalhymne und das Horst-Wessel-Lied klingen in der Nacht auf, in der die Raketen und die vielfarbigen Sonnen des Feuerwerks aufleuchten. Ja, es ist wirklich ein schönes, ein wundervolles Fest! Die Deutschen und die Ausländer, die ihm beiwohnten, nehmen den Eindruck mit, daß ein Hauch der Versöhnung und der Einigkeit über das Dritte Reich wehe.
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